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Spätsommer auf der "Insel der Schönheiten" - Korsika 2.0

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Ilona:
Hallo Susan,

bin auch wieder an Bord  :adieu:.

Gut, dass du geschrieben hast, dass es sich um Kunstblumen handelt. Ich hatte mich schon über die Blütenpracht vom Balkon gewundert  ;D.

Nach der Besichtigung gab es immerhin einen Eisbecher zur Belohnung :thumb:.

Christina:
Die Kunstblumen sehen auf dem Fotos tatsächlich ganz gut aus, vielleicht ein bisschen kitschig bunt, aufgefallen ist mir aber auch die wirklich hübsche Strassenlaterne, so einen herunterhängenden "Lampenschirm" habe ich irgendwo schon mal gesehen, ich glaube auch in Frankreich. Bei Strassenlaternen sind die Franzosen recht fantasievoll, das haben wir in der Normandie auch wieder gesehen.

Paula:
alles Gute fürs neue Jahr 2025 Susan! An Porto Vecchio kann ich mich sogar noch so ungefähr erinnern, die Kirche sagt mir jedenfalls was. Josef und ich haben überlegt wann wir in Korsika waren, bei ihm sind es sogar schon mehr als 40 Jahre wie bei mir, wir wollen auf jeden Fall bald mal zu zweit dorthin.
Die Plastikblumen finde ich ziemlich furchtbar, damit bekommt der Ort keine Auszeichnung als "ville fleuri"

Susan:
Ich habe mal Bildausschnitte von den Laternenschirmen gemacht. Ich finde die nämlich auch sehr hübsch. Die Darstellungen im Edelstahl sind einem Wandgemälde im Rathaus zur Geschichte der Stadt entnommen. Leider habe das ich erst zuhause gelesen, sonst hätte ich mehr abgelichtet.





In Dijon soll es ähnliche Leuchten geben, da hatten nämlich die Projektleiter die Idee her.

Susan:
23. September   Capo Pertusato & Plage Piantarella

Im Sommer 2015 war es uns einfach zu heiß für die Klippenwanderung von Bonifacio zum Capo Pertusato. Je nach Parkplatz in Bonifacio ist das eine Runde von 10 km und mehr. Wir werden das verkürzen, denn es gibt auch eine Zufahrt.
Wir düsen also mit dem Roller nach Süden, folgen in Bonifacio der Route Piantarella ostwärts und biegen dann am beschilderten Abzweig ab Richtung Kap. An der Straße gibt es einen größeren Parkplatz bei einer Imbissbude, sowie ein paar Haltebuchten. Oft wird auch einfach am Straßenrand geparkt.  Hier und da führen Pattwege zu den Klippen. Ziemlich am Anfang zum Beispiel zur Plage des Trois Pointes, drei Kreidefelszungen. Der Weg runter zum Meer sieht hier recht schwierig aus.



Die Zufahrt endet am - wie Colin das mal genannt hat – Schifffahrts-Tower.  ^-^ Von dort gehen wir zu Fuß weiter Richtung Leuchtturm.


da soll's hingehen
Erst geht es bergab bis zu einer Mulde zwischen den Klippen,  dann wieder hinauf. Unterwegs Ausblicke auf Bonifacio und auf einen Teil der Trois Pointes


Semaphor



Man erkennt sogar die Schneise der steile Treppe Roy d' Aragon, die wir 2015 erklommen haben






Phare du Pertusato
1844 erbaut. Sein Licht soll bis zu 46 km weit zu sehen sein. Leider kann er nicht mehr besichtigt werden.
Ein Trampelpfad führt uns um den Leuchtturm herum zum eigentlichen Kap.


der mächtige Felsen mit dem Pointe Saint Antoine
davor das Inselchen Gouvernail de la Corse (Steuerrad von Korsika); am Horizont Sardinien


von der Seite gesehen


mit Plage de Saint Antoine
und rechts die Grotte l' Orca.



Da uns nicht ganz klar ist, wo der Weg zum Strand abgeht, verzichten wir auf den Abstieg.

Wir wandern zurück zum Roller und fahren zum Strand von Piantarella. Der ist in meinem Reiseführer beworben
--- Zitat ---traumhafter Sandstrand ... in jüngster Zeit Bautätigkeit.. vielleicht gehen Sie besser noch heute hin als Morgen
--- Ende Zitat ---
Nun, der Reiseführer ist 10 Jahre alt; tatsächlich wurde dort gebaut und zwar schicke Häuschen. Leidige Konsequenz: der bequeme Strandzugang ist gesperrt.  >:( So müssen wir wie etliche andere von der Mole am Ende der Straße über einige Felsen krabbeln um dort hin zu kommen. Ist mit Helm, Rucksack und Tasche mit Badezeug nicht grad einfach. Störend ist dazu noch, dass uns ständig ein Hund zwischen die Beine läuft. Kann man den denn nicht an die Leine nehmen?!!

Tja, und so schön ist der Strand dann gar nicht.




am Hang die Neubauten

immerhin




Am südlichen Ende des Strandes soll ein Weg weiter gehen zum kleinen und großen Sperone Strand. Doch auch dort stehe ich bald vor Buschwerk oder Felsen im Wasser. Anders sind die aber nicht zu Fuß zu erreichen, denn da ist ein Golfplatz im Weg.  :P





Wir nehmen ein Bad und schauen den verschiedenen Surfern zu.






Ile Piana gegenüber

Den Rückweg zur Mole meistere ich dann schwimmend  ::)

Wir rollern zurück nach Bonifacio und suchen ein Eiscafe an der Hafenpromenade, finden aber "nur" eine Crepes-Schmiede.  ;)







Weil man hier so nett sitzen und gucken kann, bleiben wir auch noch für einen Aperitif  ;D


Heutige Strecke:

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