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Spätsommer auf der "Insel der Schönheiten" - Korsika 2.0

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Christina:
Die beiden Strände sehen ja richtig toll aus, herrlich das klare Wasser, der fast weiße Sand und die Felsen. Und so ein Holzsteg ist immer ein schönes Fotomotiv.

Susan:
Plage de Rondinara

Natürlich sind wir auch am naheliegendsten Strand gewesen  ;D Es gibt zwar einen Fußweg vom Campingplatz hinunter ans Meer, doch mit Stühlen, Rucksack , Schirm ist es bequemer per Roller dorthin.  Schon vor 9 Jahren gab es dort einen großen Parkplatz, kostet 5 Euro. Gäste des Campingplatzes bekommen eine Plakette und können umsonst parken. Zwei Landzungen bilden eine fast kreisrunde Bucht, was man am besten auf einer Luftaufnahme sehen kann. Mir war nicht bewusst, dass es auch auf der anderen Seite der Landzunge am Südende einen Strand gibt.

Ansonsten das übliche  ;) Weißer Sand, seichtes Ufer, herrlich klares Wasser; hier zudem noch ein paar rote Felsen.









Und zum Glück heute weniger Boote als auf der Luftaufnahme.





Neben Baden und Lesen habe ich wieder Spaziergänge gemacht, war aber etwas zu faul die beiden Hügel am jeweiligen Ende der Bucht zu erklimmen.






die erste Gruppe roter Felsen


Blick zurück


und die zweiten roten Felsen

Wie am Lotu Strand können hier auch zeitweise Rinder umherlaufen, heute haben sie wohl aber keine Lust auf Strand.

Am frühen Abend gehe ich noch ein Stück des Strandweges vom Campingplatz, will mal sehen, wie die Aussicht von hier oben ist.  8)



sieht doch nach einer ziemlichen Wegstrecke bis zum Strand aus


etwas tiefer

und als Panorama



 

Susan:
27. September  Einmal mehr  Bonifacio

Heute ist es zwar weiter sommerlich warm, jedoch ausgesprochen wolkig - teils schwere dunkle Wolken, teils nur merkwürdig schleierig. Beides wird von einer steifen Brise nach Norden geblasen doch Nachschub lässt nicht auf sich warten  ::) Nach und nach überwiegen die Wolkenschleier und -schwaden.
Gegen 14:30 Uhr brechen wir auf nach Bonifacio.  Das Rollerfahren ist bei dem Wind kein Spaß.  Gern würden wir eine Bootstour zu den Lavezzi Inseln machen, obwohl es nicht gerade ein guter Tag dafür ist. Aber halt die letzte Gelegenheit (für diesmal).  Die wird heute aber gar nicht angeboten, nur die einstündige Grottes & Falaises Tour. Okay, kennen wir eigentlich schon von 2015, doch da wir sonst nichts vorhaben ...

Um 15:20 Uhr sollen wir wieder am Steg sein. Die Zeit bis dahin vertreiben wir uns mit dem Studieren der Speisekarten der Restaurants am Kai. Obwohl wir fünf Minuten zu früh am Boot sind, ist das schon gut gefüllt. Wir kriegen nur noch Plätze rückwärts unter'm Dach. Wenigstens windstiller  ;) Für Fotos ohne (zu viele) Köpfe muss ich daher auf den entsprechenden Wellenhub warten und / oder sie später zurecht schneiden  8)

Wir tuckern am Kai und den Sportbooten vorbei; Zitadelle und Oberstadt kommen ins Blickfeld.




unten der Anleger für die Sardinienfähre


Felsen an der Hafenausfahrt


Leuchtturm La Madonetta

Ausserhalb des  Fjords erwartet uns ein ordentlicher Wellengang. 



Wir schaukeln westwärts zur Grotte Sdragonato, die mit dem Korsika förmigen Loch im "Dach". Vor neun Jahren konnten wir noch hineinfahren, mittlerweile ist sie nach einem Steinschlag gesperrt



Das Boot fährt nah genug heran, dass wir die Tropfstein Wand sehen können. 



Wir tuckern weiter in eine Bucht, müsste der Plage de Paraguan sein. Hier verläuft eine Grenze zwischen Gesteinssorten der Steilküste und zwar den Kalkfelsen einerseits und Granit auf der anderen. Von Strand ist heute nicht viel zu sehen, Wasser zu hoch?







Über die Wellen dampfen wir zurück nach Osten. Es geht bis zu einem Felsen im Wasser, dem so genannten "Sandkorn", und um ihn herum. Ich bekomme nur die Ansicht auf die weitere Küste ohne Leute aufs Bild



Zurück geht es an den Klippen vorbei.




Sutta Rocca Strand
der Zuweg ist nach Steinschlägen ebenfalls gesperrt.
 

am Abgrund erbaute Oberstadt


Escalier du Roi d’Aragon
Soweit wir erkennen können, scheinen mittlerweile die Besucher der Treppe alle einen Helm zu tragen. Später recherchiert: ja, seit 2022 muss man einen Helm tragen, bekommt man am Eingang.


die Sardinienfähre
ist angekommen.

Okay, auch beim zweiten Mal ganz interessant die Tour. Allerdings schöner bei Sonnenwetter.  ::)

Fortsetzung folgt ...


Christina:
Unglaublich wie nah an der Kante die Häuser gebaut sind. An eine mögliche Erosion hat damals wohl noch niemand gedacht.

Bei diesem Wellengang wäre ich nicht freiwillig auf ein Boot gegangen, da wird es mir schon nur beim Gedanken daran übel. Aber den meisten Leuten scheint das nichts auszumachen, wenn das Boot voll war.

Susan:
Weiter geht's ....


Zitadelle vom Hafen aus

Wir promenieren nochmals den Quai Comparetti entlang bis zur Saint Erasme Kirche. Von da führt die Montée Rastello (eine Treppe) hinauf zur Oberstadt. (Die Bilder sind von 2015)

 

Der Aufstieg ist zwar nicht zu lang, doch wir bekommen trotzdem schon Schnappatmung  ::) Oben:


Chapelle Saint-Roch
wurde offenbar in den letzten Jahren neu gestrichen.


gesperrter Zugang zum steinigen Sutta Rocca Strand


Blick zurück zum Hafen

Es geht weiter hinauf, jetzt auf der Montée Saint-Roch, bis zur Porte de Gênes.

 

Das Tor mit Zugbrücke war bis 1854 der einzige Zugang zur Zitadelle. 
Wir halten uns links, denn ich erinnere mich an Cafes in der Ecke. Tatsächlich finden wir auch eins um den Durst zu stillen. Außerdem haben wir dort einen schönen Ausblick auf die Steilküste bis  zum Capo Pertusato und auf den Grain de Sable. Den konnten wir ja im Boot nicht so gut sehen.



Frisch gestärkt bummeln wir dann durch die Gassen. Es ist deutlich weniger los als im Sommer.

 

 


quasi am anderen Ende der Altstadt

Vor neun Jahren sind wir hier via Treppen wieder zur Marina gekommen. Die sind auch noch da, könnten aber eine Restaurierung vertragen. Auch ist der Weg nicht mehr so eindeutig ausgewiesen.


heute nur zwei große Jachten am Kai





Jetzt könnten wir etwas zu Essen vertragen  ;)
Eigentlich herrscht an Restaurants kein Mangel und doch ....   Wir essen in Frankreich gern ein Menu. Doch Restaurants, die ein solches anbieten,  sind leider immer seltener zu finden. Dafür gibt es überall Pizza und Burger  ::) Auch hier gibt es - außer  in einem Nobelschuppen (ab 100 Euro pP) - nur ein Restaurant mit genau einem Angebot. Und das überzeugt uns nicht so ganz. Letztlich gibt es dann doch Burger für Kersten und Mix a la Mer für mich. Die Muscheln von meiner Platte teilen wir uns, da ich nicht allzu viele auf einmal vertrage.



Da passt auch noch ein Nachtisch in den Magen - klassisch Mousse au Chocolat  ;)


ein letzter Blick

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