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Spätsommer auf der "Insel der Schönheiten" - Korsika 2.0
Rainer:
Gerade die Strände auf Korsika, insbesondere im Südosten (um Porto Vecchio), sind wirklich "der Knaller". Als ich zum ersten Mal auf Palombaggia (kleine Halbinsel südlich von Porto Vecchio) war und dort an einer der verschiedenen Badebuchten schwimmen gegangen bin, kam ich mir vor wie im Paradis auf Erden. So etwas hatte ich bis dahin nie gesehen (und auch nicht für möglich gehalten, jedenfalls nicht in Europa). Das ist auch nicht mit Südfrankreich vergleichbar, die Wasserqualität auf Korsika ist um Welten besser. Es hat wirklich etwas karibisches.
Paula:
so jetzt bin ich endlich auch wieder dazu gekommen weiterzulesen...
an die grauen Strände kann ich mich noch erinnern und in Nonza waren wir definitiv auch, dass es dort Asbst gibt wußte ich aber nicht :o ich weiß noch dass wir damals dort nicht baden waren weil das Wetter gegen Ende der Reise schon zu schlecht war, war vielleicht besser so, Asbest ist ja auch in kleinsten Mengen gefährlich!
Leider weiß ich praktisch überhaupt keine Ortsnamen mehr, aber wir waren definitiv an einem Naturstrand zu dem man vom Parkplatz aus hinlaufen mußte und der Parkplatz war Sandfläche nix asphaltierets, das war irgendwo in der Pampa. Vielleicht war das ja Lotu? Jedenfalls war das Wasser da genauso wundervoll türkis und klar wie auf deinen Fotos, wir haben kleine Garnelen im Wasser gesehen (das habe ich nie wieder irgendwo gehabt) und als wir zurück gehen wollten waren auch Kühe am Strand :) das war der schönste Strand den ich je gesehen habe und fast menschenleer, so war das vor 40 Jahren...da gab es wahrscheinlich noch keine Touranbieter die Touristen dahin gefahren haben (und wenn doch hätten wir dafür kein Geld gehabt)
den Tag habe ich auch deshalb so gut in Erinnerung weil wir zurück am Parkplatz ins Auto gestiegen sind und als wir drin waren uns gewundert haben was mit dem Auto los ist bis wir begriffen haben dass das gar nicht unser Auto ist :lach: unser von außen genauso aussehender Golf stand weiter hinten...
da waren nur drei oder vier Autos überhaupt am Parkplatz und zwei davon alte weiße Golfs mit den gleichen Schlüssel. Wir haben uns dann doch für unser eigenes Auto entschieden ;D
Susan:
--- Zitat von: Silv am 10. November 2024, 10:11:04 ---Die Kühe am Strand sind ja auch mal was anderes. Finden die da etwas zum Fressen oder liegen sie nur in der Sonne? ;D
--- Ende Zitat ---
Grasen haben wir die da nie sehen, daher: in Ruhe mit Meerblick wiederkäuen? ;) Wahrscheinlich bequemer als zwischen dem Strauchwerk der Macchia herumzuliegen. Manche finden sogar Schatten ;D siehe Bild im Korsika Forum
Jedenfalls sollte man sie mit Vorsicht genießen.
Korsika hat wirklich herrliche Strände - noch genug ähnliche wir Lotu; leer sind die mittlerweile allerdings nur selten.
--- Zitat von: Christina am 08. November 2024, 18:41:44 --- 3,5 Stunden Wanderung one-way, das wäre mir für beide Richtungen auch zu lang, aber vielleicht könnte man eine Strecke mit dem Boot fahren und die andere zu Fuß, wobei ich nicht weiß, ob die Wanderung auch im Ort startet/endet.
--- Ende Zitat ---
Die Beschreibung im Rother beginnt tatsächlich am Hafen von St. Florent. Die Möglichkeit, eine Strecke per Boot zu machen besteht sicherlich. Eine Verkürzung des Weges könnte sein, die Straße beim Campingplatz weiter zu fahren und weiter hinten irgendwo am Ende zu parken. Wie weit das geht, weiß ich aber nicht.
--- Zitat ---weil wir zurück am Parkplatz ins Auto gestiegen sind und als wir drin waren uns gewundert haben was mit dem Auto los ist bis wir begriffen haben dass das gar nicht unser Auto ist :lach: unser von außen genauso aussehender Golf stand weiter hinten...
da waren nur drei oder vier Autos überhaupt am Parkplatz und zwei davon alte weiße Golfs mit den gleichen Schlüssel. Wir haben uns dann doch für unser eigenes Auto entschieden ;D
--- Ende Zitat ---
Autos mit gleichen Schlüsseln, Sachen gibts bzw. gab's ;D
Susan:
7. September Abstecher ins Gebirge
Heute soll es wieder weiter gehen und zwar ins Landesinnere.
Nachdem wir beim Eleclerc die Vorräte aufgestockt haben, queren wir auf der D81 die Désert des Agriates. Ebenfalls eine kurvige Strecke. Wir sehen Hinweise zu Camping auf dem (Bauern)Hof, Angeboten für 4x4 Touren und Weingütern. Also scheint hier doch mehr zu wachsen als Macchia.
Auch wenn es teilweise recht grün ausschaut, ist die Feuergefahr relativ groß hier. Vorsichtshalber wird also Wache gehalten
Es wird felsiger
eine verlassene Kapelle
Landeinwärts sieht es grüner aus
Wir stoßen auf die T30 (auf unserer Karte heißt sie noch N197) und biegen ab Richtung Ponte Leccia und ins Gebirge. Hier kommen wir zügiger voran.
Achtgeben müssen wir nur, dass wir nicht zu früh den Abzweig nehmen, denn eine ehemalige Durchfahrt ist gesperrt. Die richtige Beschilderung lautet "Asco" und führt uns auf die D47. Die wechselt dann nochmal den Namen auf D147, führt uns aber relativ gerade und eben bis zum neuen Quartier Camping Tizarella. Mit 32 Plätzen ist das ein relativ kleiner Campingplatz, zum Glück ist noch was frei für uns.
Nach dem üblichen Einrichten und kurzer Kaffeepause spazieren wir hinunter zum Fluss Asco.
Das Ufer ist zwar recht steinig, Baden kann man aber trotzdem
Nach Überwinden des ersten Kälteschocks sogar recht nett ^-^
Wir blicken hier (im Gegenlicht) auf die Popolasca Spitzen, immerhin schon 1736 m bis 1929 m hoch.
Den Rest des Tages relaxen wir am WoMo.
Heutige Etappe
Susan:
8. September Kurztour nach Moltifao
Der Sonntag zeigt sich leider nicht von seiner besten Seite :( Muss man wohl mit rechnen, dass die Wolken hier an den hohen Bergen "hängen" bleiben. Es ist ziemlich trüb, aber wenigstens anfangs trocken.
Wir unternehmen daher nur eine kurze Rollerfahrt hinauf zum Dorf Moltifao.
Dort wundern wir uns ein wenig über die vielen parkenden Autos. Es scheint eine Art Fest zu geben. Als Religionsbanausen wussten wir nicht, dass am 8. September die Geburt von Jesus Mutter Maria gefeiert wird. :-[ Nicht nur hier auf Korsika gibt es da Prozessionen mit Marienstatuen. Die haben wir verpasst, können die geschmückte Statue aber noch in der Kirche bewundern.
Église Paroissiale de l'Annonciation
Bekannt für die Sonnenuhr, die heute leider nicht funktioniert.
Wir rollern weiter hinauf bis zu einem kleinen Pass. Dort stehen die Ruinen des Klosters Saint-François di Caccia. Das wurde um 1569 erbaut und 1744 geplündert. Seitdem steht es leer. 1774 stürzte ein Teil der Kirchendecke ein. Einige Jahre später beschlossen die umliegenden Dörfer, das Gelände als Friedhof zu nutzen; auch das Klosterinnere.
Die Kirchentür ist schon lange verbrettert. Wagemutige kamen aber noch auf das Gelände. Mittlerweile ist die Ruine aber so Einsturz gefährdet, dass nicht nur der Zugang versperrt ist, sondern auch die Straße, die an dem Bau vorbeiführt.
Wenn man sich das Kloster von der Seite anschaut, sieht man auch den Grund. Der Giebel hat schon leichte Schräglage.
Vom Pass aus haben wir außerdem einen schönen Ausblick auf Moltifao und die südlich gelegenen Berggipfel.
Okay, mit dem Roller kämen wir an der Straßensperre vorbei und könnten ins Tartaginetal fahren; zu weiteren Dörfern mit Wachturm und alten Brücken. Doch das Wetter ist wenig einladend. Wir fahren also zurück und weiter nach Ponte Leccia. Dort tanken wir für die kommenden Tage den Roller voll. Ansonsten gibt es in dem Ort wenig zu sehen. Er ist mehr ein Verkehrsknotenpunkt, zum einen für die Transferstraßen T20 und T30, zum anderen für die Eisenbahn. Vielleicht schaut es ja bei Sonnenschein dort netter aus.
Zurück am Campingplatz fängt es dann an zu regnen. Also reichlich Zeit für weitere Krimis und Thriller ;)
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