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Spätsommer auf der "Insel der Schönheiten" - Korsika 2.0

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Christina:
Interessante Geschichte über das Kloster, seine Nutzung als Friedhof und nun die Einsturzgefahr.

Wenn die Straße gesperrt ist (nur wegen des einsturzgefährdeten Klosters?), wie kommen dann Einwohner/Besucher in die dahinter liegenden Orte?

Schönes Foto von Molitfao mit den hohen Bergen im Hintergrund.

Paula:
an baden im Fluss kann ich mich auch noch erinnern  ^-^ ansonsten waren wir aber mehr am Strand als am Hinterland, an Kirchen oder ähnliches kann ich mich überhaupt nicht mehr erinnern. Ich mag ja solche Ruinen aber wenn sie mir auf den Kopf zu fallen drohen mache ich auch lieber einen großen Bogen. Ich frage mich auch wie die Anwohner damit klar kommen, es ist ja oft so dass es nur eine Strasse gibt und alles andere sind dann riesige Umwege...

Susan:

--- Zitat von: Christina am 12. November 2024, 19:55:48 ---Wenn die Straße gesperrt ist (nur wegen des einsturzgefährdeten Klosters?), wie kommen dann Einwohner/Besucher in die dahinter liegenden Orte?

--- Ende Zitat ---


--- Zitat von: Paula am 13. November 2024, 08:59:01 --- Ich frage mich auch wie die Anwohner damit klar kommen, es ist ja oft so dass es nur eine Strasse gibt und alles andere sind dann riesige Umwege...

--- Ende Zitat ---

Ich glaube, so stark ist der Verkehr zwischen Moltifao und den anderen Bergdöfern nicht, als dass die Sperre viele ärgern würde. Erreichbar sind die Castifao etc.  ja noch von der T30 aus. Zum anderen ist die Sperre so aufgebaut, dass zumindest Kleinwagen noch durchkommen. Wer es also mit Regeln nicht so genau nimmt ... Ich denke mal, die wollen nur den schweren Verkehr abhalten und falls was passiert -Trümmer auf Straße/ Auto- sagen können "ihr wart gewarnt"

Susan:
9. September Oberes Ascotal & Tassinetatal

 :strahl:  Hurra!

Einer Erkundung des Ascotals per Roller steht nix im Wege. Völlig optimistisch starten wir wie in Cap Corse mit kurzen Hosen und nur im T-Shirt. Es geht bergan. Nach einigen Kilometern verengt sich das Tal zur Schlucht (Morgen mehr davon).  Zeitweise kommen wir uns vor wie in den USA; besonders mit "open range", auch hier stehen hier und da Rinder am Fahrbahnrand.

Beim Ort Asco müssen wir aufpassen. In einer Kehre ist man versucht, geradeaus weiter zu fahren, doch da kommen nur Anwohner weiter. Alle anderen müssen einen großen Bogen fahren.
Nun, wenn man in die Höhe fährt,  wird es meistens kälter. Besonders Kersten ist es bald zu frisch auf dem Roller. Wir halten an einem größeren Parkplatz; bei google ist der als Badestelle bezeichnet. Ein Weg führt tatsächlich hinunter zum Fluss.



Schaut sehr nett aus, wenn auch nicht unbedingt zum Baden. Auf den Steinen in der Sonne ist es auch wieder schön warm. Da wir aber noch mehr vorhaben, nutzt Kersten die Gelegenheit zurückzufahren, um Pullover und Jacke zu holen. Währenddessen verweile ich dort, schaue einer Gruppe älterer Korsen (Franzosen?) beim Picknick zu und genieße die Aussicht   ;)

 



Hier muss es mal eine Art Rückhaltebecken gegeben haben, zumindest sind noch ein paar Restmauern zu sehen.





Mir ist es dann zu hart auf dem Stein zu sitzen, also spaziere ich hoch zur Brücke für Aussichten von dort.


talwärts


bergwärts

und da kommt auch schon mein Taxi  ;D



Wir fahren in mehreren Kehren hinauf nach Haut Asco. Dort endet die Straße bei einem großen Parkplatz. Wir finden hier ein Hotel mit Restaurant, eine Herberge und einen Zeltplatz. Denn Haut Asco ist nicht nur ein Etappenziel des berühmten Fernwanderwegs GR20, der Korsika vom Nordwesten in den Südosten durchquert, sondern auch Skistation.






der Lift

Auch wenn es überwiegend sonnig ist, ist es recht frisch hier oben. Wir sind schließlich auf 1422 m .


Blick auf die 2000er im Süden

Außer den jeweiligen Etappen des GR 20 starten hier kürzere Wanderungen, alle allerdings als schwierig eingestuft. So die Gratwanderung über den Plateau Stagnu, über den Cirque de la Solitude zum Col Perdu,  der Aufstieg zur Muvrella und der zum höchsten Berg Korsikas, dem Monte Cinto. 


Muvrella und Capu di a Marcia


Monte Cinto 2706 m
mit Beam


und in Gesellschaft weiterer 2000plus Gipfel




Blick ins Tal
 
Links vom Parkplatz befindet sich ein Gebäude, dass das Eco-Musée du Mouflon et de la Montagne beherbergt. Interessiert hätte mich das schon, doch das Wetter ist so schön  :floet:
Zwar sind die Wanderungen hier oben nichts für uns, jedoch gibt es auch einfacheres.

Fortsetzung folgt ...

Susan:
Weiter geht’s …

Wir rollern talwärts bis zu einem holprigen Parkplatz etwa 2 km nach dem Camping Monte Cinto. Das ist ein nett aussehender Naturplatz, aber eher für kleinere WoMos.

Wir kreuzen den Asco - pardon, bis hierher heißt er noch Stranciacone – über eine Brücke. Links steht das nun verlassene Gebäude, in dem früher das Mufflon Museum untergebracht war.





Der Tassineta-Bach mündet hier in den Stranciacone/Asco.  An dessen Ufer entlang soll es eine familienfreundliche Wanderung geben, die wir nun unter die Füße nehmen.







Anfangs geht das auch ganz gut, bis



Ein Eckchen zurück finden wir einen Pfad weiter oben und treffen kurz darauf auf diesen Weg - den offiziellen ;)  Der Zaun ist die Abgrenzung zum Mufflon Schutzgebiet.
Die Aussichten auf den Tassineta sind hier beschränkter bis nicht vorhanden.

 

Etwas weiter hinten sehen wir dann ein wenig mehr




gezoomt

Die offizielle Strecke hat auch so seine sportlichen Hindernisse.



Das bekommt Kerstens Meniskus gar nicht, daher kehren wir bald um.  Wir spazieren dann noch zum unteren Ende des Parkplatzes, doch den direkten Zusammenfluss der Bäche können wir nicht sehen.



 
Fluss und  Blick in die Bergwelt.

Es ist längst Kaffeezeit, daher rollern wir weiter zum Ort Asco. Kerstens hatte auf seinen drei Vorbeifahrten ein nettes Lokal ausgemacht. Doch leider hat das nur mittags und abends geöffnet. An dem kleinen Dorfplatz hinter der erwähnten Kehre werden wir aber noch fündig und zwar bei La Miellerie d'Asco .
Wir essen natürlich Eis  ;) Die Crepes schauen auch lecker aus und für den eher salzigen Gaumen gibt es deftiges .

Aussicht von der quasi Terrasse
 


Frisch gestärkt spazieren wir dann noch kurz durch den Ort.







Bei der Kirche findet offenbar grad eine Trauerfeier statt, daher gehen wir da nicht hinunter.

 
Aussicht am westlichen Dorfende

Gegen 17:30 Uhr sind wir wieder zurück am Campingplatz.

Heutige Tour:

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