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Spätsommer auf der "Insel der Schönheiten" - Korsika 2.0
Christina:
Das ist ein richtig schönes Flusstal und dann noch die Brücke dazu, ein sehr schöner Ausflug, auch ohne direkt an der Brücke zu baden. Das Tal erinnert mich an Täler im Tessin, ebenfalls mit den großen Felsen im Fluß, der grünen Wasserfarbe und auch dort gibt es so malerische Brücken.
Die bemalten Steine finde ich nicht so toll, Natur sollte Natur bleiben, auch wenn die Farbe vermutlich keinen Schaden anrichtet.
Paula:
ach wie herrlich ^-^
ich kann mich noch gut erinnern dass wir damals in solch einem Gebirgsfluss gebadet haben, leider weiß ich überhaupt nicht mehr wo das war, aber es war eine bekannte Badestelle, das gab es vor 40 Jahren schon...
Ilona:
Die Steinbrücke und der glasklare Fluss sind einfach toll :beifall:.
Susan:
11. September Zurück ans Meer
Schon seit ein paar Tage sieht einer unserer Campingstühle merkwürdig schief aus. Heute noch mehr. Wir sehen: eine Querstrebe ist gebrochen, der Stuhl damit hin. :P Zum Glück haben wir noch einen anderen Stuhl dabei, der allerdings nicht so ganz an den Tisch passt. Naja, heute kommen wir zu zwei größeren Ortschaften, da lässt sich ja vielleicht Ersatz finden. Das Wrack jedenfalls dürfen wir zum Müll am Campingplatz stellen.
Es geht zurück zur T30, der wir Richtung Westküste folgen. Sobald wir die erreichen, wird die Straße etwas enger und die Strecke kurviger.
Dafür habe ich wieder Meerblick ^-^
Strand von Lozari
denke ich
Der erste größere Ort, durch den wir kommen, ist L’ Île-Rousse. Dort sehen wir zwar zwei große Supermärkte, aber die Parkplätze dazu schauen wenig WoMo tauglich aus. Nichts Baumarkt mäßiges.
Wir fahren weiter zur Bucht von Calvi. Dort habe ich den Campingplatz Paduella ausgesucht. Der liegt etwas außerhalb von Calvi direkt an der T30. Das Linksabbiegen zur Einfahrt kann dauern, denn hier ist deutlich mehr Verkehr. Zum Glück gibt es immer mal wieder nette Leute, die einen durch lassen
Die Stellplätze liegen schön in einem Pinienwald, teils durch Hecken getrennt, teils offener. Wir steuern als erstes die Entsorgungsstation an, dann finden wir einen netten Platz auf einer Terrasse.
Kaffeepause und Recherche nach Geschäften. Fußläufig gibt es ein Geant Casino, den kennen wir als großen Markt a la Walmart. Ganz so groß ist der hier nicht, außerdem ziemlich leer gekauft. Irgendwo steht was von "destockage". Zuhause dann nachgelesen, dass die Kette in Auflösung ist. Zumindest können wir noch für's Abendessen einkaufen und uns den letzten Rotweinkarton sichern. ::)
Mit dem Roller schauen wir noch bei einem Weldom Baumarkt vorbei. Doch die haben nur noch Holzklappstühle im Angebot.
Den Rest des Tages relaxen wir am WoMo.
Heutige Strecke:
Susan:
12. September Vom Wind zerzaust in Calvi
Vormittags regnet es leider, außerdem weht eine ziemlich steife Brise. :windig: Immerhin treibt diese die Wolken in die Berge. Ab frühen Nachmittag bleibt es dann trocken. Also düsen wir mit dem Roller nach Calvi.
Schon Griechen, Phoenizier, Etrusker und Römer sollen hier gesiedelt haben. Allerdings wurde alles von Sarazenen zerstört. 1268 gründeten die Genueser eine besfestigte Stadt auf der felsigen Halbinsel. Diese wurde immer mal wieder erweitert und hielt etlichen Belagerungen stand. Die Zitadelle ist unser erster Anlaufpunkt.
untere Mauer
es geht bergauf zum Tor
Christoph Kolumbus Denkmal
in der Zitadellenmauer
Wie einige Städte in Italien, Portugal und Spanien behauptet Calvi von sich , Geburtsort des Amerikaentdeckers zu sein. Tatsächlich weiß man wohl genaues nicht. Historiker gehen jedoch im allgemeinen davon aus, dass Kolumbus etwa 1451 in Genua geboren ist.
Calvi hat sich übrigens nie der Unabhängigkeitsbewegung angeschlossen, sondern hielt treu zu Genua. Steht so über dem Stadttor, dem einzigen Zugang zur Zitadelle.
Das Tor selbst ist (heute) nicht ohne Leute abzulichten. Es ist trotz des Winds einiges los hier. Wir bummeln durch die Gassen der Festung.
Kaserne Sampiero
da wohnt die Militärpolizei der Fremdenlegion. Etwas außerhalb der Stadt gibt es zudem ein Camp von Fallschirmjägern.
Einiges könnte eine Renovierung vertragen, so auch die Kirche Saint-Jean-Baptiste. Immerhin hat sie den Rang einer Kathedrale.
Von hier oben haben wir einen schönen Blick auf den Jachthafen und die Bucht von Calvi.
Es ist frisch hier oben, daher spazieren wir schon bald hinunter in den neueren Teil von Calvi.
Boulevard Wilson
auf dem sind wir hergekommen; viele Geschäfte, viel Verkehr
Es gibt jedoch auch autofreie Straßen wie die Rue Clémenceau, ebenfalls mit vielen Geschäften und Lokalen und reichlich voll mit Leuten. Abzulichten gehen eigentlich nur die blauen Murals.
Über deren Hintergrund konnte ich leider nichts finden.
Kirche Sainte-Marie-Majeure
Wir kommen schließlich zur Flaniermeile von Calvi Quai Landry. Hier reihen sich Restaurants und Cafes, alle mit reichlich Außenplätzen. Heute nicht so begehrt ;)
Auch wir kehren hier ein. Angesichts des Wetters gibt es heute aber Crepes, kein Eis ^-^
Mit Blick auf Boote und die Zitadelle beenden wir unsere Spazierrunde durch Calvi.
Salzturm
Auf der Rückfahrt finden wir einen Super U, der besser sortiert ist. Allerdings auch hier keine passenden Campingstühle.
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