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Spätsommer auf der "Insel der Schönheiten" - Korsika 2.0
Christina:
Das Flußtal und die Badestellen sehen sehr idyllisch aus. Auch sonst eine sehr schöne Fahrt und ich sehe schon, dass man in einem zweiwöchigen Urlaub nur einen kleinen Teil von Korsika sehen kann, gerade wenn man dann auch noch ein paar Ganz- oder Halbtageswanderungen machen möchte.
Dieses Seegras hatte ich auch bei meinen beiden Mallorca Urlauben an einigen Buchten, da gab es ja auch beides Mal Stürme kurz vor meiner Ankunft, wirklich kein schöner Anblick, aber so ist die Natur.
Susan:
Zwei Wochen gehen auf Korsika schnell herum 8) Ist ja auch die viertgrößte Insel im Mittelmeer. Da muss man schon genau schauen, was man angucken möchte. Sardinien ist sogar noch größer, daher war es eine Schnapsidee beide Inseln in einem Urlaub besuchen zu wollen ::)
15. September Am Strand von Calvi
Da wir gestern eine lange Tour gemacht haben, ist heute Relaxen angesagt. Naja, fast: ich muss dringend waschen. Zum Glück gibt es hier Maschinen. Allerdings keinen Trockner; es muss alles auf die Leine (so wie früher). Kersten muss nochmal los und Wäscheklammern nachkaufen. Gut, dass die Geschäfte hier auch Sonntags offen sind.
Danach rollern wir zum Strand, der nächste Parkplatz ist direkt beim Strandbahnhof Orizontenovo und tatsächlich sehen wir auch den Trinighellu mehrmals hin und her fahren.
Der Sand ist herrlich weiß, das Wasser auch hier schön klar. Es geht hier ziemlich flach ins Meer, schön für Kinder. Zum Schwimmen muss man halt ein wenig waten ;) Bei dem prachtvollen Sonntagswetter und wieder ruhigem Wasser ist hier natürlich einiges los heute.
Wir haben außerdem einen schönen Blick auf die Zitadelle von Calvi und auf die Stadt.
Man könnte einige Kilometer hier am Strand auf und ab laufen, doch wir sind heute mal faul ;D
Als wir zum Campingplatz zurückkommen, ist auch die Wäsche trocken.
Nachdem ich festgestellt habe, dass wir das angedachte Zeitkontingent für Korsika schon überschritten haben, beschließen wir Sardinien sausen zu lassen. Daher versuche ich abends die Fähre umzubuchen. Heißt, eine Möglichkeit ab Bastia zu finden - gar nicht so einfach - und dann die Überfahrt ab Sardinien zu stornieren. Die Stornokosten von 50 Euro sind günstiger als die kurze Überfahrt ab Bonifacio nach Sardinien, die rund 178 Euro kosten soll. Außerdem reserviere ich vorsichtshalber noch den nächsten Campingplatz.
Susan:
16. September Zum Golf von Porto
Man könnte hier in der Gegend noch einige Zeit verbringen. Zum Beispiel gibt es eine Rundfahrt zu den Künstlerdörfern in den Bergen oder eine Wanderung zum Geisterdorf Occi. Auch die Zugfahrt zu den anderen Stränden - an einem davon gibt es einen Klippenwanderweg - würde uns reizen.
Doch noch mehr zieht es uns weiter ;)
Die nächsten Tage wird uns wohl kein großer Supermarkt unterkommen, daher werden die Vorräte noch hier im Super U aufgestockt.
Auf der gleichen Route wie zum Fangotal fahren wir dann Richtung Süden. Beim Flughafen sehen wir einige der hier stationierten Fallschirmjäger. Später dann kann ich im Rückspiegel eine ganze Perlenschnur von Fallschirmen sehen. Sie sind also tatsächlich gesprungen. 8)
Jetzt im WoMo habe ich Gelegenheit, Fotos von der Strecke zu machen. Hoffentlich habe ich die Bilder halbwegs richtig zugeordnet.
Blick ins Marsulinotal
Es gibt auch rot angehauchte Felsen ;)
Nach dem Abzweig zum Fangotal geht es hinauf zum Col de Palmarella (408m) erst sachte, dann kurviger. Der Aussichts-Halteplatz oben ist leider gut belegt, meine Fahrbilder nichts geworden. Aber wenig später erhaschen wir noch Blicke auf die Halbinsel Scandola, einem Naturreservat. Das ist nur per Boot (-ausflug) zu erreichen. Anbieter gibt es einige. Leider ist es hier bewölkter und diesig.
Die Straße schlängelt sich nun den Berg entlang.
Etwas später nochmal ein Blick auf Scandola.
Es folgt ein für diese Bergstraße erstaunlich großer Parkplatz und zwar am Bocca á Croce. Hier startet die Wanderung zum Fischerdörfchen Girolata, das sonst ebenfalls nur per Boot erreichbar ist. Laut Rother eine einfache Wanderung, einfache Strecke 5 km mit einigen Höhenmetern. Wenig später kommen wir am Ort Orsani vorbei, hier führt eine Straße hinunter zum Plage de Gradelle. Es gibt dort auch einen Campingplatz, aber kaum für WoMos geeignet.
Wir kurven weiter an der Bergflanke entlang.
Partinello
auch dort zweigt ein Sträßchen zu einem Strand am Golf von Porto ab. Langsam nähern wir uns Porto. Zumindest sind die Gipfel voraus uns bekannt.
Blick zur Seite
Wir wähnen uns unserem Ziel schon nahe, doch noch sind einige U-Schlenker zu fahren. Für mich als Beifahrer gibt's wenigstens tolle Aussichten 8)
Strand von Amopolinicci
denke ich
Die Straße führt nun enger an der roten Felswand entlang. Irgendwo stockt der Verkehr, wir kommen zum Glück an einer relativ breiten Stelle zum Stehen. Bestimmt ein Viertelstündchen geht es nicht weiter, bevor ich - wie andere- aussteige, um zu sehen, was das Problem ist. Ein großer Reisebus kommt uns aus Porto entgegen und wie die Dame neben mir kopfschüttelnd erklärt, hat er sich Zentimeter für Zentimeter um die enge Kurve gearbeitet. ::) Wir bleiben dann auch lieber stehen bis der Bus an uns vorbei ist, ehe wir weiter fahren.
besagte Ecke
Die Strecke nach Porto hat noch ein paar enge Stellen. Glücklicherweise kein weiterer Bus in Sicht; stattdessen der Genueser Turm von Porto nebst Strand und Marina.
Geschafft! Wir sind die Strecke in umgekehrter Richtung ja 2015 schon gefahren, nur kam sie mir da nicht so lang und kurvig vor.
Wir beziehen Quartier auf dem gleichen Campingplatz wie 2015, dem Sole e Vista. Laut dem Typen an der unteren Rezeption können wir uns einen Platz aussuchen. Doch die Gegend, die uns auf der Karte eingekreist hat, sieht ziemlich belegt aus. Wir schauen wohl etwas verwirrt aus, denn eine Dame im Golfkarren - die Chefin wie sich später herausstellt - stoppt und zeigt uns, wo wir uns hinstellen können. Im Grunde fast auf den gleichen Platz wie 2015 8) Gut, dass wir reserviert haben, denn nach uns sind noch so drei, vier Paare auf der Suche nach einem Stellplatz. Einziger Negativpunkt der Anlage: diese (Nicht) Organisation.
Kaffee und Kuchen, Einrichten und dann hat sich besonders Fahrer Kersten auch schon seinen Pastis verdient ;)
Zum Sonnenuntergang spaziere ich zum Poolbereich, denn das habe ich noch in guter Erinnerung. Da oben ( der Campingplatz liegt am Berg) ist eine nett blühende und duftende Hecke. Dort schwirren Kolibri ähnliche Vögel (oder Käfer?) herum. Leider ist mir kein gutes Foto von denen gelungen.
Heutige Strecke ( wir haben deutlich über 2 Stunden gebraucht)
Paula:
vor 40 Jahren hatte ich irgendwie noch keinen Blick für rote Felsen, heute entzücken mich diese Anblicke :)
ich weiß noch dass uns in Calvi der Strand ganz besonders gut gefallen hat, dort waren wir 2 oder 3 Tage, sonst weiß ich von Calvi gar nichts mehr :-[
der kolibriartige Falter ist wahrscheinlich ein Taubenschwänzchen https://de.wikipedia.org/wiki/Taubenschwänzchen, den gibt es in heißen Jahren sogar in Deutschland
Christina:
Bei diesen wunderbaren Ausblicken ist man gerne Beifahrer.
Die Kurve an der der Bus Probleme hatte, sieht aber auch wirklich sehr eng aus, dazu der niedrige Felsüberhang.
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