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Spätsommer auf der "Insel der Schönheiten" - Korsika 2.0

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Paula:
Eine Wanderung durch rote Felsen, klasse  :beifall:
Das merke ich mir wenn ich mal mit Josef nach Korsika fahre, das würde ihm auch gefallen. Wenn man sich Gesichter und Figuren in den Felsen vorstellen kann gibt das immer tolle Fotomotive, das ist genau das richtige. Wir haben damals soweit ich mich erinnere nur eine richtige Wanderung gemacht zu einer historischen Stätte wo eine Art Stelenfeld war, mehr weiß ich davon nicht mehr, an rote Felsen erinnere ich mich nicht, das ist wirklich toll hier  8)

Horst:
Rote Steine ... gefällt mir natürlich auch besonders gut. ;)

Susan:
September ist ja eine beliebte Reisezeit für alle, die nicht in den Sommerferien fahren müssen. Unterwegs waren hauptsächlich Paare 50plus und Familien mit kleinen Kindern. Die Reisebusse haben uns trotzdem schon erstaunt, besonders dass sie diese Küstenstraße mit den Engstellen gefahren sind.
Wir waren diesmal nicht ganz zufrieden mit dem Wetter, haben aber nicht mehr verfolgt, wie das dort so im Oktober war.

Die Calanche ist schon etwas besonderes, wahrscheinlich gibt es noch mehr zu erwandern und zu entdecken als es uns diesmal möglich war.

Ilona:
Die Ecke mit den tollen, roten Felsformationen samt  :herz: von Korsika gefällt mir natürlich sehr.

Susan:
18. September   Bergtour mit unfreiwilliger Dusche

In der Nacht haben sich dann die dunklen Wolken doch entleert und auch den Vormittag über schauert es. Wir sind grad beim mal wieder fälligem Monsterabwasch als endlich die Sonne durchkommt. Dem Regenradar nach soll es auch länger trocken bleiben.

Wir starten daher zu einer kleinen Rollertour in die Berge. Durch die obere Ausfahrt des Campingplatzes - wo wir auch den Müll loswerden – kommen wir zur D124. Die führt uns zum Bergdorf Ota am Hang des Capu d’Ota. Wir stoppen nur kurz an einer Haltebucht mit Blick auf den Ort. Weitere Erkundigungen verschieben wir auf später. 



Hinter Ota führt die Straße wieder ins Tal und überquert dort die Bergbäche Lonca und Aitone. Nach deren Zusammenfluss hier heißen sie dann bis zur Mündung am Meer Porto.
Hier war ich ja schon 2015 mit Colin, doch irgendwie schaut es anders aus. Besonders fehlt der größere Parkplatz, den ich in Erinnerung habe. Wir erfahren später, dass dies vielleicht mit den Erdrutschen von Oktober 2023 hier in der Gegend zu tun haben könnte.

Von hier aus führt eine Wanderung durch die Spelunca Schlucht hinauf in den Bergort Evisa. Dorthin wollen wir nun fahren. Es geht hinauf bis zur Einmündung in die Hauptstraße D84. Auch die eine kurvige Bergstraße mit teilweise weiten Blicken in die Tiefe.
Ich wundere mich über die Länge der Strecke nach Evisa, viel weiter als die Wanderungsbeschreibung vermuten lässt. Des Rätsels Lösung: die Schlucht bei der Straße ist nicht die Spelunca, sondern eine von einem Zufluss des Aitone. 
Wir halten kurz bei einem Parkplatz um Jacken überzuziehen. Es wird frisch, nicht nur weil leider die Sonne schon wieder verschwunden ist. Dort sehen wir schon einige der Kastanienbäume, die hier rundum in den Wäldern wachsen.

Evisa liegt auf 850 m Höhe und ist einerseits bekannt für seine Kastanien. Jeden November findet hier sogar ein Kastanienfest statt.  Ansonsten ist das Dorf als Etappenort für die Fernwanderwege  Mare e Monti und Mare a Mare Nord beliebt bei Wanderern.





Es gibt hier ein paar einfache Hotels und Lokale, sowie Geschäfte für korsische Produkte;  (fast) alles mit Kastanie  ;)
Die D84 führt von Evisa aus weiter über Korsikas höchsten Strassenpass, den Col de Vergio, nach Osten bis zur T20 (Bastia-Corte-Ajaccio). Auch aus der Richtung scheinen hier Reisebusse durchzukommen.

Die dunklen Wolken drohten ja schon und tatsächlich fängt es an zu tröpfeln. Da eh schon Kaffeezeit ist, flüchten wir ins Restaurant A Funtanella. Sehr schlau, denn bald schon gallert es ganz schön.  :(



Wir verzehren leckere Kastanien Crepes und einen Cappuccino ähnlichen Café au Lait. Und weil es nicht aufhört zu pladdern, einen zweiten Kaffee.
Endlich sieht es in Evisa etwas heller aus und es nieselt nur noch. Wir verzichten auf weitere Erkundungen und sehen zu, dass wir zurück zum Campingplatz kommen. Diesmal komplett über die D84. Leider, leider kommen die Regenwolken vom Meer und wir natürlich voll rein in weitere Schauer. Da nutzt auch die Regenjacke gar nichts. Wir werden komplett durchnässt. Okay, bis auf die durch den Helm geschützten Haare.

Im WoMo wird darum als erstes die Heizung angestellt. Dann müssen wir zusehen, wo wir die nassen Klotten aufhängen. Einen Trockner gibt es nämlich auch hier am Campingplatz nicht.

Den Rest des Tages widmen wir unseren Krimis und Thrillern

 :read2:

Die Regenradare sind offenbar mit unberechenbaren Bergwetter überfordert.

Heutige Strecke:

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