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Mit dem Mietwagen durch den Süden von Peru – 2024
Heike Heimo:
--- Zitat von: Paula am 19. Dezember 2024, 09:23:22 ---die Alpakas sind ja lustig! Ich habe eine Wanderung mit Lamas von meiner Freundin geschenkt bekommen und da heißt es in der Anleitung dass Lamas es gar nicht mögen wenn man sie streichelt, ich hätte jetzt gedacht dass Alpakas vom Verhalten genauso sind.
--- Ende Zitat ---
Diese Tiere waren es gewöhnt. Als Heike diese unglaublich weichen Flauschkugeln graulte, lehnten sie sich kuschelig an sie an.
Horst:
Von dem Rainbow Monutain bei Cusco habe ich auch schon Tonnen von Fotos gesehen. Da scheint man ja wirklich jeden Touri hinzukarren aber von der Location habe ich auch noch nie was gehört oder gesehen. Superschöne Natur mit wunderbaren Farben, dazu die zackigen Felsen. Hätte mir auch gefallen. :D
Susan:
Huch, irgendwie habe ich hier wohl vergessen zu lesen :verlegen:
Egal ob Festung, Palast oder Heiligtum, die alten Bauten sind sehr imposant und die Anlagen offenbar riesig. Mir war auch nicht bekannt, dass es da noch soviel mehr zu sehen gibt als die offensichtlichen.
Herrlich auch die Rainbow Mountains!
Heike Heimo:
--- Zitat von: Horst am 20. Dezember 2024, 09:35:42 ---Von dem Rainbow Monutain bei Cusco habe ich auch schon Tonnen von Fotos gesehen. Da scheint man ja wirklich jeden Touri hinzukarren aber von der Location habe ich auch noch nie was gehört oder gesehen. Superschöne Natur mit wunderbaren Farben, dazu die zackigen Felsen. Hätte mir auch gefallen. :D
--- Ende Zitat ---
Es gibt noch einige solcher Rainbow Mountain. Sie sind meist schwer zu erreichen oder nur zu Fuß. Durch den Klimawandel werden es immer mehr. Es ist nur ein paar Jahrzehnte her, da waren hier noch Gletscher.
Heike Heimo:
12.05.2024 Raqch'i Teil 2
Nach dieser Stärkung und einem kleinen Schläfchen machten wir uns auf den Weg zur Ausgrabungsstätte von Raqch'i. Sie liegt nur einen 15-minütigen Fußmarsch entfernt. Der Weg durch das Dorf war sehr interessant.
Am Dorfplatz angekommen, glaubten wir beim Eingang zu sein. Es war aber der Ausgang. Da wir keinen anderen Eingang fanden, gingen wir hinein. Bald trafen wir auf einen Aufseher, der uns den Weg zum tatsächlichen Eingang zeigte. Nach dem Bezahlen des Eintrittes gingen wir durch diesen interessanten Ort. Von dieser großen Stadt ist nur ein kleiner Teil freigelegt.
Nach dem echten Eingang werden zahlreiche Rundbauten erreicht, die als Lagerstätten genutzt worden sein sollen. Die gelagerte Menge muss enorm gewesen sein.
Auf langen Gängen geht es durch diesen Bereich. Ein Falke beobachtete uns.
Wir stießen auf diese Bewohner der alten Lagerstätten.
Ein paar Gebäude wurden rekonstruiert.
Danach wird der Tempel des Wiracocha erreicht. Wiracocha ist in der Inka Mythologie eine Schöpfergottheit. Hier stechen die hohen Mauern ins Auge.
Sie sind die höchsten gemauerten Gebäude im Inkareich. Gleiches gilt für das ehemalige Satteldach.
Deutlich ist die Nachnutzung zu sehen. Zuerst die exakten Steinbauten der Vorkulturen, darauf die Mauern der Inka.
Auch hier wurde rekonstruiert. Die rechte Seite ist wiederhergestellt, wie es früher ausgesehen haben soll.
Von den Wohneinheiten gelangt man über Felder zum Brunnen- und Badebereich. In der abendlichen Sonne gibt es von dieser Seite einen schönen Blich auf den Ort und die Ausgrabungsstätte.
Es wird angenommen das Raqch'i ein wichtiger Reiseknotenpunkt im Inkareich war. Die Brunnen sind noch wie in alten Zeiten funktionsfähig. Allein das monotone Plätschern des Wassers wirkte beruhigend.
Es war nun schon später Abend und Zeit die Anlage zu verlassen. Die biologischen Rasenmäher wurden bereits hereingetrieben. Wieder ein toller Ort mit neunen Eindrücken.
Zurück geht es auf dem gleichen Weg, vorbei an alten Wasserfassungen zur Casa.
Auch in den Gärten der Häuser gibt es biologische Rasenmäher.
In der Casa wartete schon Fannys Vater, um uns die Töpferei nach altem Handwerk zu zeigen. Leider konnten wir nichts mitnehmen, da wir nicht wussten, wie wir die gebrechlichen Tongegenstände sicher im Flugzeug nachhause bringen sollten.
Interessant waren diese Tongefäße. Sie wurden von unten befüllt.
Wenn sie umgedreht wurden, floss kein Wasser aus dem Boden heraus.
Das Gefäß konnte aber normal zum Ausschenken der Flüssigkeit benutzt werden.
Fannys Mutter hat inzwischen das köstliche Abendessen zubereitet.
Vor dem Schlafengehen durfte ich noch bei einer Zeremonie mit der ganzen Familie teilnehmen, Bei dieser Zeremonie hat jeder für sich mit viel Räucherwerk, meist Coca-Blätter, alles losgelassen, was nicht mehr zum höchsten Wohl ist und persönliche Wünsche für die zukünftige Entwicklung geäußert. Auf dem Weg in das Zimmer leuchteten Gewitterwolken über den Häusern.
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