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Mit dem WoMo nach Norwegen - Juni/Juli 2024

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Silv:
Soweit ich weiß, gibt es für die Strecke (der Aurlandsvegen an sich ist 47 km lang) entweder die Landschaftsroute oder den Laerdaltunnel. Aber wir haben echt viele Pausen gemacht und so wie Morten ausgesehen hat, fährt er viiiiieeeel Fahrrad.  ^-^

Silvia:
Der Bondhusvatnet ist aber auch wirklich ein Traum - noch dazu bei dem Wetter  :thumb:

Und dann noch das Aurlandsfjellet mit Sonne  :herz: (kein Wunder das ihr da ständig stehen bleiben musstet - das ging mir ja schon so bei bedecktem Himmel)




--- Zitat von: Christina am 13. Januar 2025, 18:02:13 ---
--- Zitat von: Silv am 11. Januar 2025, 12:17:00 ---Nicht ganz. Beim Wohnmobil hat man eine gewisse Zuladung, die man nicht überschreiten sollte, das kann nämlich auch teuer werden. Also eine Drohne macht da jetzt nix, aber man muss schon schauen. Stühle, Tisch, evtl. Fahrrad, E-Scooter, Frischwasser usw. hat auch alles sein Gewicht. Aber bisher sind wir immer gut klargekommen.

--- Ende Zitat ---
Ok, interessant, an sowas hätte ich nicht gedacht, also einfach alles vollstopfen ist nicht ;D

--- Ende Zitat ---

Und in vielen Ländern ist das inzwischen echt teuer geworden, wenn man überlädt (bei einigen kann deswegen sogar LKW-Maut fällig werden)

Silv:
27.6.2024 Berg Galten

So kann der Tag beginnen  ^-^:



Um 11.30 Uhr waren wir endlich startklar. Erster Halt war heute in der Stadt Nordfjordeid.



Hier hatte ich in einem Reisebericht von einer kleinen Bäckerei mit sehr leckeren Zimtschnecken gelesen. Für Andy gab es ein anderes süßes Teilchen.





Und was soll ich sagen: diese Zimtschnecke war die beste, die ich bisher gegessen habe.

Gegenüber der Bäckerei steht eine Bank namens Klemmekroken. Es heißt, dass allein das Sitzen darauf Umarmungen und Freundlichkeiten fördert. Selbst Haakon und Mette Marit sollen schon darauf gesessen sein und eine Umarmung genossen haben.



Wir hatten vor einem großen Supermarkt geparkt, in dem wir gleich noch ein paar Lebensmittel eingekauft haben. Außerdem gab es ein Vinmonopolet, wo man in Norwegen hochprozentigeren Alkohol kaufen kann. In einem Supermarkt bekommt man z.B. Bier und Alkoholmischgetränke bis 4,7 Prozent Alkohol. Das Vinmonopolet war gut bestückt, allerdings auch recht teuer.

Es geht weiter bis Folkestad. Von hier führt eine Straße durch ein Wohngebiet bis zu einem kleinen Parkplatz etwas außerhalb. Man kann hier den Wagen abstellen oder man fährt eine Privatstraße (50 NOK Maut, die man in einem Umschlag in einen Briefkasten steckt) bis zum nächsten Parkplatz im Wald. Genau gegenüber startet der Wanderweg zum Galten.

Auf dem Berg Galten gibt es einen kleinen Felsvorsprung – eine kleine Version der bekannten Felszunge Trolltunga. Da wollen wir hin.
Also Wanderschuhe an und los geht’s



Nach den ersten paar Minuten kommen uns 2 deutsche Studenten entgegen, die heute Nacht oben gezeltet haben. Das waren jedoch die Einzigen, die uns bis zum „Gipfel“ begegnet sind.



Der Weg ist zuerst leicht zu gehen, wenn auch stetig bergauf, wird dann aber zu einem Trampelpfad, der zwischendurch auch mal recht morastig wird und man muss aufpassen, dass man nicht stecken bleibt. Es wird steiler und wir kommen bei den warmen Temperaturen ganz schön ins Schwitzen.

Blick zurück



Oben angekommen (ich denke, wir waren so 1,5 Stunden unterwegs) werden wir mit einem sensationellen Blick auf den Dalsfjord belohnt:





Ein optimales Fleckchen Erde, um auch die Drohne zum Einsatz kommen zu lassen.









Einfach ein Traum!



Auch hier oben sehen wir in kurzer Entfernung nur ein weiteres Paar. Auf dem Rückweg



kommt uns eine einzelne Frau entgegen. Sie ist schon leicht außer Atem und fragt, wie weit es noch ist. Sie hat auf dem ersten Parkplatz geparkt und dadurch noch gut 1 km mehr Wegstrecke hinter sich. Sie kommt aus dem Schwäbischen, hat sich dieses Jahr einen Campervan gekauft und macht nun eine Reise durch Norwegen. Den Tipp für diese Wanderung hat sie aus dem gleichen Reisebericht wie ich.

Ein paar Kilometer sind wir noch gefahren, ein paar haben wir mit 2 Fähren zurückgelegt.

Übernachtet haben wir auf dem Campingplatz Vika Feriesenter Valle.



An diesem Tetrapack, gefüllt mit 3 l Rotwein konnte ich übrigens im Vinmonopolet nicht vorbeigehen  ::)



gefahrene km: 121, Kosten CP: 38,26 €

Silv:
28.6.2024 Immer der Nase lang

Ich checke ja täglich das Wetter und für die nächsten Tage sah es leider nicht allzugut aus. Auch heute schon war es bewölkt und Regen war vorhergesagt. Die Vogelinsel Runde – hier wollten wir gerne nochmal zu den Puffins – haben wir somit auf ein anders Mal verschoben. Eigentlich war der Plan, dieses Mal nur den Süden von Norwegen zu bereisen. Aber - manchmal kommt es anders als man denkt...

Heute waren wir etwas planlos, sind um 11.30 Uhr los und einfach mal die Küste entlang gefahren. Ein Foto habe ich gemacht auf der Gjemnessundbrua (1.257 m lang)



und am Parkplatz bei der Skatval-Kirche (hier kam auch die Sonne wieder raus)



Hier haben wir nochmal überlegt, in welche Richtung es weitergeht.

Auf der Wetterkarte in Höhe der Lofoten war oft die Sonne zu sehen, deswegen haben wir uns entschlossen, doch wieder nördlicher zu fahren. Mittlerweile war es halb sechs, so dass wir nach einem Übernachtungsplatz Ausschau gehalten haben. In 5 km Entfernung gab es einen Stellplatz am Wasser. Es ging eine sehr schmale Straße hinunter an einem Bauernhof vorbei. Es standen 3-4 Wohnmobile da, aber ein bisschen Platz war noch.



Und damit es heute noch ein paar Fotos gibt, liegt praktischerweise direkt am Stellplatz das „Steinvikholmen Slott“ (wussten wir vorher nicht)



Auszug Wikipedia:
Schloss Steinvikholm ( norwegisch : Steinvikholm slott ) ist eine Inselfestung auf der Halbinsel Skatval in der heutigen Gemeinde Stjørdal in der Provinz Trøndelag , Norwegen . Das Schloss wurde über sieben Jahre, von 1525 bis 1532, von Norwegens letztem römisch-katholischen Erzbischof Olav Engelbrektsson erbaut . [ 1 ] Schloss Steinvikholm war zum Zeitpunkt seiner Erbauung eine mächtige Festung und das größte Bauwerk, das im norwegischen Mittelalter errichtet wurde.

Wir sind noch über den Steg und konnten sogar etwas um die Festung herumlaufen. In den Innenhof konnte man nicht, der war abgeschlossen. Ist wohl aber tagsüber zur Besichtigung geöffnet.













Andy hat nachgefragt, ob er mit der Drohne ein paar Fotos machen darf. Und da sind sie:











Später kam noch ein Paar aus der Schweiz, die sich neben uns stellten. Der Platz war allerdings recht schräg und so haben wir mit den Unterlegkeilen ausgeholfen. Wir haben uns noch eine Zeit lang unterhalten, aber der Wind wurde dann ganz schön frisch, so dass wir uns dann ins WoMo verzogen haben.

gefahrene km: 295, Kosten ÜN: 17,55 €

Paula:
So jetzt bin ich wieder hinterhergereist…im Moment ist bei mir privat so viel los dass ich manchmal mehrere Tage lang vergesse Reiseberichte zu lesen.
Die Landschaft ist ja an sich schon toll aber mit den Dronenbildern kommt es noch mal viel besser rüber! Hat diese Drone eine eingebaute Kamera oder wird eine Kamera von der Drone hochgeflogen?
Eine Frage zu der Bäckerei hätte ich noch: Zimtschnecken esse ich auch sehr gerne, aber wie schaut es mit norwegischem Brot aus? Ist das vergleichbar mit deutschem Brot?

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