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Wild America - eine besondere Reise nach Alaska und in den Yukon
Andrea:
:beifall: :beifall: :beifall: :beifall: :beifall: :beifall:
soenke:
Hallöle,
nach 7 Arbeitstagen am Stück habe ich deine letzten beiden Tage noch mehr genossen. Also die Bilder vom Portage Gletscher sind für mich ein absolutes Highlight dieser von unzähligen Highlights bereisten Tour. Habe den Mund gar nicht mehr zubekommen. Einfach nur phantastisch. :)
Nächstes Jahr habe ich schon verplant, aber dank dir ist Alaska wohl 2015 dran. Absolut geile Reise!! :P
LG Sönke
Matze:
So, jetzt bin ich die letzten Tage auch wieder hinterher gefahren ....
Wieder einfach tolle Fotos - ich denke langsam, wir sollten nochmal nach Alaska reisen, zu dieser Jahreszeit. Nicht nur wegen mehr Chancen Bären zu sehen, sondern auch wegen der tollen Laubfärbung. Irgendwie gibt es dieser Landschaft noch einen zusätzlichen Kick .... :)
In Valdez haben wir ja unsere Bootstour gemacht und hatten Glück mit der Beobachtung von Buckelwalen. Genial dabei war ja, wie der Wal direkt vor uns unter dem Boot durchgetaucht ist
Und ich habe den Verdacht, das wir da den gleichen Gesellen gesehen haben :) ;)
Horst:
--- Zitat von: soenke am 14. September 2013, 13:18:35 ---Nächstes Jahr habe ich schon verplant, aber dank dir ist Alaska wohl 2015 dran. Absolut geile Reise!! :P
--- Ende Zitat ---
Hallo Sönke,
freut mich daß Dir der Bericht weiterhin so gut gefällt. :)
Für eine Alaska & Yukon Beratung stehen wir hier natürlich sehr gerne zur Verfügung!
Ich sehe Mike schon Deinen Rückzug auf dem Holzbohlenweg am Russian River sichern. :))
Hallo Matze,
--- Zitat von: Matze am 14. September 2013, 14:09:29 ---Wieder einfach tolle Fotos - ich denke langsam, wir sollten nochmal nach Alaska reisen, zu dieser Jahreszeit. Nicht nur wegen mehr Chancen Bären zu sehen, sondern auch wegen der tollen Laubfärbung. Irgendwie gibt es dieser Landschaft noch einen zusätzlichen Kick .... :)ttp%3A%2F%2Fabload.de%2Fimg%2Fimg_74521iudy.jpg[/img]
--- Ende Zitat ---
Klar wenn Du da nochmal hingehen solltest dann würde ich zur Abwechslung den Herbst vorschlagen - hat auch noch einen anderen Vorteil - ist normalerweise günstiger.
--- Zitat von: Matze am 14. September 2013, 14:09:29 ---Und ich habe den Verdacht, das wir da den gleichen Gesellen gesehen haben :) ;)
--- Ende Zitat ---
So schön brav wie der das gemacht hat ist er wahrscheinlich vom Tourist Office angestellt um Touris wie uns bei Laune zu halten. ;)
Horst:
24.Tag, Montag 19.9.2011
Die Reise neigt sich dem Ende zu. Die Sonne lässt es heute noch gemütlicher angehen als wir (und verpennt den Tag total) – also reicht es, daß wir um 8 Uhr aufstehen, gemütlichst frühstücken und gegen 9.30 Uhr die Fahrt durch Anchorage zum Lake Hood antreten.
Am Lake Hood überqueren schon mal Flugzeuge die Straße und haben sinnvollerweise Vorfahrt.
Am Lake Hood befindet sich auch die Airline von Rust's, mit der Andreas zum Bear Watching geflogen ist - hoffentlich hatten die wenigstens ein ganzes Flugzeug.
Wasserflugzeuge sehen wir gerade leider keine aufsteigen - (obwohl scheinbar hier jeder eines hinter seinem Haus liegen hat) – nur Wassertropfen, die sich gelegentlich und zum Glück doch verschämt, auf unserer Windschutzscheibe sammeln.
Immerhin finden wir einen Aussichtspunkt am Earthquake Park auf die Downtown – unser nächstes Ziel.
Wir parken unseren Wagen und stapfen auf der 4th Avenue entlang in Richtung Visitor Center.
Im Visitor Center (mit dem Grasdach - rechtes Bild) treffen wir auf zwei ältere Damen (solche Jobs werden in den USA sehr oft von älteren Herrschaften – teilweise als Volontäre – übernommen) die sich wie gewohnt Mühe geben uns mit Broschüren und Infos zu versorgen. Auf die Frage wo wir her kommen und das Stichwort „Nürnberg" fällt, erleben wir eine Überraschung. Eine der beiden Damen heißt Swanson und ist die Mutter eines Eishockeyspielers (Brian Swanson) der einige Jahre bei den Nürnberg Ice Tigers gespielt hat und den ich selbst live gesehen habe. Inzwischen spielt er wieder in Alaska.
Wir setzen unsere Erkundung der Downtown fort.
Totempfähle gibt's natürlich auch.
Anchorage ist doch nicht so ungefährlich wie man hört und meint - ich werde Opfer eines Lundi-Angriffs ...
... und schon wieder ist ein Bär hinter mir her. :o
Soviel kann man an Weihnachten gar nicht futtern damit man auf eine Gewichtsklasse kommt.
Insgesamt ist die Downtown allerdings nicht so spannend.
Dazu ist ungemütlich frisch heute. Nicht wirklich kalt – aber etwas naß, etwas windig, nicht so wirklich prickelnd.
Der berühmteste Schlittenhund Alaskas - Balto
Balto hat Großes geleistet.
Aufgemerkt:
Im Januar 1925 war im kleinen Ort Nome im Westen von Alaska die Diphtherie ausgebrochen. Die vorwiegend indianische Bevölkerung hatte keinerlei Antikörper gegen diese Krankheit gebildet und war daher ernsthaft bedroht. Innerhalb kürzester Zeit waren bereits mehrere Kinder der Krankheit zum Opfer gefallen. Das Serum, das die Krankheit aufhalten sollte, befand sich in Anchorage fast 1000 Meilen entfernt. Da es keine Straßen nach Nome gab und die wenigen Flugzeuge bei Dunkelheit und schlechtem Wetter nicht fliegen konnten, entschied man sich für eine Schlittenhundestaffette.
Insgesamt beteiligten sich 20 Musher mit ihren Gespannen an der Stafette, die das Serum so schnell wie möglich nach Nome bringen sollte. Das Wetter war äußerst schlecht, die Teams hatten mit Temperaturen von -23 °F (-31 °C) und starken Winden zu kämpfen. Gunnar Kaasen war mit seinem Team als vorletzter eingeplant, hatte aber Solomon wegen des schlechten Wetters ( Kaasen sagte später, er hätte kaum die Hand vor Augen gesehen) verpasst und fuhr direkt nach Nome weiter, ohne Ed Rohn zu suchen, der eigentlich die letzte Etappe in Angriff hätte nehmen sollen.
Am 2. Februar 1925, um 5:30 Uhr morgens erreichte Balto die Front Street von Nome, Alaska.
Eine gute Stunde später sind wir ausreichend durchgefroren und da Petra (immer) noch einen Fleecepulli sucht, wärmen wir uns in einer Mall bei der Suche nach dem guten Stück auf. Zumindest eine schöne Eislaufbahn gäbe es hier - das nützt Petra mit ihrem Problem allerdings nicht. Sie hat (zu) konkrete Vorstellungen wie ihr Wunschobjekt aussehen soll und das ist so überhaupt nicht in Einklang mit den Angeboten dieser Mall oder weiteren Geschäften zu bringen, in denen wir in den nächsten Minuten landen.
Da uns weder das Wetter noch das Shoppen Spaß macht und wir nach 3 Wochen Natur nach 2 Stunden von der Stadt schon wieder mehr als genug haben, entscheiden wir uns für eine abschließende Landpartie.
Wir fahren auf dem Highway nach Norden bis zur Ausfahrt Eagle River.
Eine 10 Meilen lange Stichstraße führt durch schöne Herbstwälder Richtung Eagle River Natur Center.
Endlich sind wir wieder in der Natur!
Nicht spektakulär - aber einfach wohltuend nach der Stadt.
Gleich steigt die Laune wieder und erst recht als ein Elch direkt vor uns die Straße überquert.
Wir zählen im Auto nach – könnte Nummer 17 auf dieser Reise gewesen sein …...
Das Eagle River Nature Center hat die Saison zwar schon beendet – aber die Trails die hier vom Parkplatz beginnen sind noch geöffnet.
Wir gehen mit unserem Bärenspray bewaffnet (in formschöner Lidl-Tüte) auf einen kleinen 1,5 km langen Trail.
Die Spraymitnahme ist schon beruhigend wenn man sieht, dass gleich wieder ein abzweigender Weg wegen Bärengefahr gesperrt ist.
Der Trail führt an einigen Teichen und Seen, Aussichtspunkten und Informationstafeln vorbei.
Eine nette Runde.
Weiter geht es eine Highway-Ausfahrt weiter nördlich, zum Eklutna Lake.
Auch hier gibt es wieder eine Stichstraße. Der See am Ende der Straße haut uns nach 3 Wochen Alaska & Yukon nun nicht aus den Socken, bei strahlendem Wetter ist es aber sicher ganz hübsch hier.
Die Gegend bietet sich vor allem für längere Wanderungen an.
Wir fahren die Stichstraße zurück, überqueren den Highway und erreichen das Eklutna Historical Village, das eben geschlossen hat. Die Frau, die noch den Schlüssel in der Hand hat, fragt uns, ob wir einen Blick auf das Gelände werfen wollen worüber wir uns natürlich freuen.
Was man hier vorfindet, ist ein Indianerfriedhof mit Gräbern, auf denen kleine Häuschen stehen, ...
... dazu eine russisch-orthodoxe Kirche.
Ein ungewöhnlicher Ort.
Wir fahren zurück in den Osten von Anchorage und sehen uns in der Nähe unseres Motels noch in einigen Läden wegen Petras zukünftiger Winterbekleidung um – aber auch hier ist die Fleece-Auswahl unbefriedigend.
Bei Fred Meyer holen wir uns noch einen Salat und beim besten Pizza-Restaurant in Anchorage, dem Moose's Tooth (laut Einheimischen – und die Hütte ist auch entsprechend brechend voll) erstehen wir eine große Pizza die wir aufgrund des Platzmangels im Lokal - im Motel in Richtung Magen wandern lassen.
Heute haben wir noch die verantwortungsvolle Aufgabe unser letztes Bier nicht umkommen zu lassen – morgen geht es ja schließlich nach einer kurzen letzten Besichtigung der Wasserflugzeuge am Lake Hood heim, also unser letzter Abend einer erlebnisreichen, aufregenden Reise mit starken Eindrücken auf die wir bei den letzten Tropfen des amerikanischen Gerstensaftes zurückblicken.
(Das Fazit folgt mit dem letzten Reisetag am Mittwoch).
Übernachtung: Golden Lion Best Western, Anchorage
Preis: 81 $ / 90 $ (mit Steuer)
Kommentar: Super Zimmer, super Preis – also super !
Bild des Tages:
Stellvertretend für die beste Jahreszeit, die es für uns in Alaska gibt - Herbstblatt am Eagle River
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