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Wild America - eine besondere Reise nach Alaska und in den Yukon
Silv:
Ich bin jetzt schon begeistert. Elche sind ja nicht unbedingt die schönsten Tiere - aber der oder die Kleine, den/die du am Morgen vor die Linse bekommen hast (besonders das 1. Foto), ist ja so süüüüß! Das Gesicht!
Und das Foto, wo du "davonläufst", ist auch der Knaller! :thumb:
Paula:
--- Zitat von: Silv am 27. Juli 2013, 15:09:55 ---Ich bin jetzt schon begeistert. Elche sind ja nicht unbedingt die schönsten Tiere - aber der oder die Kleine, den/die du am Morgen vor die Linse bekommen hast (besonders das 1. Foto), ist ja so süüüüß! Das Gesicht!
Und das Foto, wo du "davonläufst", ist auch der Knaller! :thumb:
--- Ende Zitat ---
Volle Zustimmung!!!
Ich glaub mich knutscht ein Elch :totlach:
Horst:
--- Zitat von: Silv am 27. Juli 2013, 15:09:55 ---Ich bin jetzt schon begeistert. Elche sind ja nicht unbedingt die schönsten Tiere - aber der oder die Kleine, den/die du am Morgen vor die Linse bekommen hast (besonders das 1. Foto), ist ja so süüüüß! Das Gesicht!
Und das Foto, wo du "davonläufst", ist auch der Knaller! :thumb:
--- Ende Zitat ---
--- Zitat von: Paula am 27. Juli 2013, 19:57:24 ---
--- Zitat von: Silv am 27. Juli 2013, 15:09:55 ---Ich bin jetzt schon begeistert. Elche sind ja nicht unbedingt die schönsten Tiere - aber der oder die Kleine, den/die du am Morgen vor die Linse bekommen hast (besonders das 1. Foto), ist ja so süüüüß! Das Gesicht!
Und das Foto, wo du "davonläufst", ist auch der Knaller! :thumb:
--- Ende Zitat ---
Volle Zustimmung!!!
Ich glaub mich knutscht ein Elch :totlach:
--- Ende Zitat ---
Hallo Ihr beiden, :)
Elche sind wirklich faszinierende Tiere und ich darf schon versprechen - das waren nicht die letzten die wir auf dieer Tour gesehen haben. :)
Also Elche dürfen weiter geknutscht werden. :))
Morgen geht es mit dem Wasserflugzeug aber erst mal auf Bärenjagd (aber keine Sorge nur mit den Kameras). :)
Also bleibt schön alle zusammen - duckt Euch und geht in die Hocke wenn ein Bär naht und stellt die Klingeltöne Eurer Handys auf Vibration um. ;)
Horst:
3.Tag, Montag 29.8.2011
Um kurz nach 6 Uhr macht sich unser Wecker bemerkbar. An einem Tag wie heute wird man aber von selbst wach und der Wecker strengt sich eigentlich völlig umsonst an. Wir frühstücken und machen uns fertig für unsere Bear Watching Tour.
6 kg Gepäck darf man mitnehmen – auch zu essen und trinken sollte man selber dabei haben – wir richten unsere Rucksäcke und als wir gegen 7 Uhr die kurze Fahrt nach Homer antreten ist es wieder strahlend schön.
Voller Vorfreude sprechen wir darüber ob und wieviele Bären wir zu sehen bekommen könnten, da erscheint im Meldungs-Display unseres Nissan Murano die Meldung „Check Tire Pressure".
So eine Sch.... >:(
Ausgerechnet jetzt und überhaupt, schon wieder Ärger mit einem Reifen. Mein mieses Reifenkarma ist ja schon legendär. Im Schnitt jede zweite Reise ein Plattfuß.
Wir sind wenigstens noch früh dran – sollte er ganz platt werden könnten wir es noch schaffen zu Bald Mountain Air inklusive Reifenwechseln (Übung habe ich ja genug).
Wir erreichen Homer – puh.
Auf dem Beluga Lake wo auch unser Wasserflugzeug später starten wird wabert der Nebel über das Wasser.
Gerade macht gegenüber ein Reifenschuppen (Alyeska Tire) auf.
Wir lassen den Reifen schnell mit Luft füllen – morgen früh wenn wir mehr Zeit haben kommen wir nochmal her und lassen den Reifen gründlich prüfen.
Nach der Luftfüllung verschwindet auch die Meldung und wir fahren zum Startpunkt der Wasserflugzeuge von Bald Mountain Air an den kleinen Beluga Lake.
Es sind schon einige Leute da und das Dixie-Klo erfreut sich größter Beliebtheit. Man ist offensichtlich ordentlich aufgeregt vor diesem Trip.
Gegen 9 Uhr versammeln wir uns im kleinen Office und bekommen erst mal schicke Wadingboots – also extra lange Gummistiefel – ausgeteilt.
Auf dem Programm steht ja nicht nur der Flug mit dem Floatplane – wir müssen auch selbst einige Wasserdurchquerungen überstehen und wollen, anders als das Flugzeug, nicht im Wasser landen.
Dann folgt eine ausführliche Einweisung und Information wie der Tag heute ablaufen wird, wie wir uns bei den Bären als Gruppe verhalten sollen und allgemein einiges über den Katmai National Park und die Bären dort.
Bald Mountain Air fliegt seine Kunden dorthin wo die größte Chance auf Bären besteht was je nach Salmon Run (Lachswanderung) eine andere Gegend sein kann. Zur Zeit gibt es viele Bären am Moraine Creek, im äußersten Nordosten des Katmai N.P. (nahe der Grenze zum McNeil Preserve) die sich dort aktuell mit Sockeye Lachsen ihren Winterspeck anfressen.
Fühlt man sich schon ein bißchen wie der gestiefelte Kater
Kurz nach 9 Uhr steigen 18 Passagiere und zwei Piloten, verteilt auf zwei Wasserflugzeuge, in den blauen Himmel über Homer auf – unser Abenteuer Bear Watching kann beginnen.
Letzter Kontrollblick des Piloten
Der einstündige Flug ist bei ungetrübter Sicht klasse.
Am Mount Augustine fliegen wir so nah vorbei, daß man den Vorzeigevulkan wirklich fast mit ausgestrecktem Arm berühren könnte.
Noch beeindruckender ist der Tiefflug über die Landmasse einiger Bereiche des Katmai Nationalparks.
Der McNeil River von oben - ein an den Katmai NP angrenzendes Bären-Gebiet.
Faszinierend die Küstengebiete, Berge und Flüsse aus der Luft zu bewundern.
Die Landung auf dem kleinen Crosswind Lake geht schließlich so schnell, daß wir sie gerade noch mitbekommen.
Wir steigen aus und wandern unter der Führung von Pilot Tony Richtung Moraine Creek los.
Nach 20 Minuten Fußmarsch kaum am Fluß angekommen, nähert sich auch schon der erste Bär.
Wir gehen auf Geheiß von Tony in die Hocke und beobachten Meister Petz wie er am Flußbett entlang wandert.
Das lockt die Bären in diese Region des Katmai National Parks - Lachse.
Etwas weiter entfernt sehen wir in der nächsten Stunde noch weitere Bären, aus der Nähe aber nur einige Angler die sich hierher haben einfliegen lassen.
Also weiter. Manchmal am Fluß entlang und manchmal durch Büsche und Unterholz was gerade mit den Wadingboots etwas mühselig ist, da es hier ja keine Wege gibt.
Trotz aller Bärengarantien – Bear Watching Trips sind keine Zoobesuche – was man wirklich sieht ist nicht vorhersehbar. So hängt die Spannung in der Luft – was werden wir heute noch beobachten können ?
Wir gehen über eine Stunde, sehen aber weiterhin nur gelegentlich einen Bären in der Ferne.
Endlich haben wir Glück und können einen stattlichen braunen Koloß im Fluß aus der Nähe beobachten.
Hoppla, die sehen ihn gleich noch näher.
Wir erreichen eine Flußbiegung und erleben unvermittelt den absoluten Bärenflash.
Bären überall.
Mutter mit 3 kleinen Cubs, ...
... Einzelgänger die es sich schmecken lassen, ...
... oder dieses Kuschelduo.
Die Kameras wandern hin ...
...und her.
In diesem Bereich des Flusses bleiben wir über 2 Stunden wobei die Zeit rasend schnell verfliegt – ständig gibt es meistens mehrere Bären gleichzeitig zu beobachten.
Petras Auslöser ist im Dauereinsatz ...
... und meine Filmkamera muss sich auch nicht über Vernachlässigung beschweren - bewegte Ziele gibt es genug.
Tony sagt uns, in dieser Zeit des Jahres hätten Bären nur ein Interesse, Lachse fressen, weshalb wir Menschen für sie uninteressant wären (darauf kommen wir nochmal zurück).
Die Bären an den Küsten bezeichnet man im übrigen als Braunbären. Sie sind identisch mit den Grizzlys die man im Inland findet, nur sind die Braunbären durch die fett- und eiweißreiche Nahrung deutlich größer.
Erst auf dem Rückweg zum Crosswind Lake und den beiden Wasserflugzeugen regnet es ein paar Tröpfchen. Wir hatten heute großes Glück mit dem Wetter.
So ein Bear Watching ist für Filmer und Fotografen nicht unanstrengend.
Man ist hochkonzentriert um keine gute Situation zu verpassen.
Dementsprechend müde aber natürlich hochzufrieden schweben wir über die Landschaften des Katmai N.P. und den pazifischen Ozean zurück nach Homer wo wir gegen 17 Uhr eintreffen.
Wir fahren noch einmal kurz zum Homer Spit.
Der Vogel mit eingebautem Zoom. Wäre interessant, einmal die Schärfe eines Adlerauges erleben zu können.
Dann geht's zum einkaufen für das Abendessen in den Safeway. Die Preise (nochmal verschärft hier weit ab vom Schuß in Homer) sind schon erschreckend. Da könnte man viel Geld lassen. Wir entscheiden uns heute für Mexikanisch und kaufen für Tacos ein.
Inzwischen regnet es auch mal etwas heftiger – kein Problem wenn immer nur dann der Himmel weint, wenn wir einkaufen, oder mit unserem Programm durch sind.
Nach dem Essen testen wir noch den Hot Tub neben der Cabin, was nach so einem Tag richtig gut kommt und hoffen, daß sich das Reifenproblem morgen lösen lässt.
Übernachtung: Moose Creek Cabins
Preis: 118 $ (mit Steuer)
Kommentar: siehe Tag 2
Bild des Tages:
Abhängen im Katmai National Park
Andrea:
Schlimm, dass man uns anerzieht, dass Bären (Teddys) Kuscheltiere sind. So fällt es beim Anblick des "Kuschelduos" richtig schwer daran zu denken, dass das gefährliche Wildtiere sind - die sehen echt kuschelig aus...
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