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Miami und Florida Keys im Oktober 24
Christina:
Ich gehe auch immer gerne in Botanische Gärten, wenn es sich ergibt. In so einer tropischen Umgebung ist das natürlich besonders lohnend. Interessant der Rainbow Eucalyptus und der Baum mit Dornen, das sind doch sehr exotische Pflanzen.
Das mit den vielen Hühnern habe ich schon ein paar Mal gelesen, aber ich glaube, dass das relativ neu ist, zumindest kann ich mich nicht an Hühner bei meinem (eigentlich sogar zwei, der zweite war aber sehr kurz) Aufenhalt erinnern, aber vielleicht habe ich es auch vergessen, ist ja doch eine ganze Weile her. Gibt es nicht auch auf Hawaii so viele freillaufende Hühner?
Susan:
ein schöner Besuch im botanischen Garten, einige sehr interessante Pflanzen. Und ich weiß endlich, wie Frangipani aussehen 8)
In Hawai'i laufen tatsächlich auch viele Hühner wild herum. Dort hieß es, dass die bei einem Hurricane / Tropensturm eben aus Gehegen uä heraus seien und seitdem wild herumlaufen und sich vermehren. Könnte ja in Florida auch so passiert sein.
Paula:
--- Zitat von: Susan am 20. März 2025, 18:34:55 ---
In Hawai'i laufen tatsächlich auch viele Hühner wild herum. Dort hieß es, dass die bei einem Hurricane / Tropensturm eben aus Gehegen uä heraus seien und seitdem wild herumlaufen und sich vermehren. Könnte ja in Florida auch so passiert sein.
--- Ende Zitat ---
das könnte sein, denn sie sehen in der Tat ganz genau wie unsere Hühner aus den Ställen aus, bei wilden Tieren würde man ja eigentlich optische Unterschiede zu Zuchthühnern erwarten, ich habe allerdings keine Ahnung wie wilde Hühner aussehen. Es wundert mich dann nur dass niemand diese Hühner schießt/einsammelt, das würde ich von Amis eigentlich erwarten...
Paula:
Im Everglades NP
Über den Highway 1 und später dann (wegen der vielen Ampeln und Geschwindigkeitsbegrenzungen) doch über den kostenpflichtigen Florida Turnpike sind wir zum Everglades NP gefahren. Eigentlich wollten wir vorher noch eine Tour mit einem Luftkissenboot machen, es gibt außerhalb des Parks kommerzielle Anbieter, das Wetter war aber so schlecht vorhergesagt (garantiert Regen) dass wir darauf verzichtet haben. Auf diesen Booten gibt es keinen Regenschutz, die sind nur was für Schönwetter.
Auf der Hinfahrt hingen schon ganz dunkle Wolken über uns, aber es hat gehalten.
Im Park sind wir zunächst zum Royal Palm Visitor Center gefahren, echte Pumas haben wir leider keine gesehen
der See vor dem Visitor Center ist künstlich angelegt
am Visitor Center beginnt ein Rundweg: der Anhinga Trail, laut den Infos die ich im Internet gefunden habe (für den Everglades NP findet man erstaunlich wenig) der interessanteste Trail im Park
das Wasser sieht fast schwarz aus, keine Ahnung ob das ein mooriger Untergrund ist oder der dunkle Himmel
der Weg geht erst am See entlang und dann über Holzbohlenbrücken. Außer einem weiteren Paar Touristen war kein Mensch unterwegs
plötzlich sehen wir den Alligator am Rand liegen...okay die anderen beiden sind an ihm vorbeigegangen, dann machen wir das jetzt auch...
zum Glück haben wir erst später das Schild gesehen das besagt wieviel Meter Abstand man halten soll, das wäre schlicht nicht möglich gewesen, aber er hat sich zum Glück nicht gerührt
heute wollte ich eigentlich mit der Kamera fotografieren, aber irgendetwas hat gestreikt, also blieb es bei Handyfotos. Die Vögel weiter weg konnte ich damit leider nicht fotografieren.
der See ist praktisch komplett zugewachsen
das sind diese Pflanzen die man bei uns auf Steine geklebt kaufen kann und die man nur mit Wasser ansprühen muss. In Natura schaut das viel interessanter aus
von den hier abgebildeten Tieren hat man leider (außer dem Alligator und ein paar Vögeln weiter weg) nichts gesehen
zwischendurch war das Wetter sogar ein bisschen besser geworden, man sieht blauen Himmel
und dann hat man ein Piepsen gehört und siehe da: unter den Holzbohlen krabbelte eine Bande Babyalligatoren rum, einen erwachsenen in der Nähe haben wir nicht gesehen, das war dann doch noch eine nette Ausbeute :)
wir sind dann weiterfahren bis zum Mahogany Hammock Trail, außer dem Auto mit den beiden Touristen die wir schon auf dem ersten Trail gesehen haben war kein Mensch unterwegs, der Park war wie ausgestorben.
auch hier geht der Weg über Holzbohlen über das Wasser
sonderlich viel zu sehen gibt es hier aber nicht, dafür wurden wir jetzt von Mücken belästigt, gut dass wir eine große Dose "Off" dabei hatten, das kam großzügig zum Einsatz.
auf die Idee, dass diese etwas mickrig aussehenden Bäume Zypressen sind wäre ich nicht gekommen
danach sind wir umgekehrt, es hatte leider zu regnen begonnen. An einem weiteren Viewpoint haben wir noch mal angehalten, Margit hatte keine richtig wasserdichte Jacke und ist im Auto geblieben. Ich bin ein paar Meter an einem Pond entlang gegangen.
auf die Idee dass diese weißen Dinger Algen sind wäre ich auch nicht gekommen
im Regen war das irgendwie idyllisch, mir hat es gefallen! Ich habe noch nie einen so leeren Nationalpark gesehen, die Stille war einfach angenehm.
Auf der Weiterfahrt hat es dann so richtig geregnet und wir sind zu unserer nächsten Unterkunft auf den Florida Keys nach Islamorada gefahren
die heutige Route:
Horst:
Auch wenn ich ein großer Fan der ariden Landschaften im Südwesten bin, Sümpfe, vor allem mit Zypressen, finde ich immer wieder toll. :D
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