Allgemeines > Reiseberichte
Miami und Florida Keys im Oktober 24
Paula:
--- Zitat von: Horst am 22. März 2025, 10:49:09 ---Auch wenn ich ein großer Fan der ariden Landschaften im Südwesten bin, Sümpfe, vor allem mit Zypressen, finde ich immer wieder toll. :D
--- Ende Zitat ---
ich mag Moore auch sehr gerne, allerdings hat mir die Natur auf den Florida Keys noch viel besser gefallen
Susan:
Schade, dass so wenig Tiere zu sehen waren. Die Mücken hätten weg bleiben können ;) Wie gut, dass der Alligator wohl satt und/oder müde war.
Paula:
--- Zitat von: Susan am 23. März 2025, 19:13:19 ---Schade, dass so wenig Tiere zu sehen waren. Die Mücken hätten weg bleiben können ;) Wie gut, dass der Alligator wohl satt und/oder müde war.
--- Ende Zitat ---
auf den Keys hatten wir mehr Glück mit Tiersichtungen und dafür keine Mücken :thumb:
Ja das mit dem Alligator war grenzwertig...wenn wir nicht gesehen hätten wie das andere Touristenpaar dran vorbei gegangen ist wären wir wohl umgekehrt und hätten einen Ranger im Visitorcenter gefagt...
Paula:
Unsere erste Unterkunft auf den Keys war das Amara Cay Resort in Islamorada. Wir hatten uns ein Zimmer mit Balkon auf der Meeresseite gegönnt, das war der Blick aus unserem Fenster im ersten Stock
dahinten zieht Regen auf. Das Wetter war auch auf den Keys immer wieder wechselnd, weiterhin sehr warm, man konnte also auch an den Pool gehen wenn es bewölkt war
direkt hinterm Hotelstrand war ein Salzwasserpool, sehr schick mit schwimmenden Liegen im Nichtschwimmerbereich
wie man sieht ist auch hier sehr wenig los, anfangs hatten wir den Pool für uns alleine, später kamen noch 4 oder 5 Gäste, das wars dann, das war natürlich sehr angenehm!
im Garten um den Pool waren Echsen unterwegs und die allgegenwärtigen Hühner ;D
abends saßen wir mit einer Flasche Wein am Balkon, sehr idyllisch. Das Hotel hat uns sehr gut gefallen (vom Preis mal abgesehen), wir waren 2 Nächte hier
Auf dem Weg nach Islamorada lag der Windley Key State Park, das ist ein ganz kleiner Park für den man höchstens eine Stunde braucht (aber nur wenn man sich die botanischen Tafeln alle durchlesen will, wir waren etwa 30 Minuten hier) https://www.floridastateparks.org/WindleyKey
es handelt sich um einen ehemaligen Steinbruch, versteinerte Korallen bilden den Kalkstein der hier als Baumaterial abgebaut wurde. Ich habe es auf der Webseite des Parks nachgelesen: hier befand sich ein Korallenriff zu Zeiten als der Meerespiegel einige Meter höher war als heute und der Stein besteht zu 30 Prozent aus Korallen (plus anderem Getier mit Kalkgehäusen) und die Struktur der Korallen hat sich sehr schön im Stein erhalten. Der Steinbruch war ein Familienbetrieb und bis in die 60er Jahre in Betrieb.
Der Park hat nicht jeden Tag geöffnet, man muss sich also informieren, bei uns hat es gerade gepaßt an dem Tag als wir auf die Keys gefahren sind. Es gibt ein kleines Besucherzentrum wo man auch den Eintritt bezahlt (ich glaube es waren 4 $ pro Person). Man bekommt dann ein dickes Heft mit Informationen zu allen Pflanzen auf dem Gelände.
Man geht erst mal durch ein Stück Hammock und jetzt weiß ich endlich was das bedeutet (der Name ist uns ja schon in den Everglades begegnet):
viele Pflanzen waren beschildert
bei Poisonwood haben wir usn gemerkt dass die Rinde fleckig aussieht und dass man diese Bäume besser nicht anfasst
der nächste ist ein Gumbo-Limbo (den Namen haben wir uns gemerkt weil so so lustig klingt, im nächsten Park haben wir darüber noch mehr erfahren)
man gelangt dann auf das Steinbruchgelände wo einzelne Steinbrocken mit schönen Korallenmustern vertreut liegen
und auch im Boden über den man läuft sind solche Muster erkennbar
bei dem Baum habe ich leider vergessen das Schild zu fotografieren
er hat riesige steinharte Früchte (laut meiner Plantnet App könnte es ein Mahagonibaum sein)
auf Tafeln wird erläutert wie die Steine abgebaut wurden
und die alten Maschinen stehen auch noch rum
der Rand des Steinbruchs wächst schon wieder zu
ein sehr schöner kleiner Statepark an dem wir sicher vorbei gefahren wären wenn ich nicht daheim recherchiert hätte. An der Strasse steht ein unscheinbares braunes Schild, von da aus ist nicht zu erkennen was sich hinter den Bäumen verbirgt.
Unser Hotel war so hochpreisig dass wir auf das Hotelfrühstück verzichtet haben und statt dessen in ein Diner gefahren sind. Die bezahlbaren Restaurants werden von Cubanern betrieben, die gab es in jedem Ort auf den Keys.
sehr leckere Frühstückomlettes, das haben wir fast täglich gegessen
Und wie ich schon sagte war das ja ein Mädels Urlaub mit viel Shopping. Auf den Keys gibt es allerdings überwiegend Andenkenläden, in Islamorada gibt es aber einen sehr schönen großen Bass Pro Shop, die Kette kannte ich vom Südwesten, aber dieser Laden war besonders toll ausgestattet
ein uriger Aufzug in den ersten Stock
im ersten Stock sah es aus wie in einem antiken französischen Kaufhaus
Blick ins Ergeschoß wo ein komplettes Boot als Deko stand
hier haben wir uns während eines Regengusses laaange aufgehalten und stapelweise eingekauft ;D
ein Künstler stellt seine käuflich zu erwerbenden Objekte aus
das ist dann alles was es von Islamorada zu berichten gibt :)
Christina:
Auf Islamorada haben wir auch übernachtet bevor es nach Key West ging. Das war auch eine richtig schöne Anlage mit Strand und da wollten wir auch schwimmen, bis wir das Schild lasen, auf dem stand, dass es im Wasser auch Alligatoren geben könne :schreck:, da haben wir dann verzichtet.
Für die Everglades haben wir sowohl in Homestead als auch im NP in Flamingo übernachtet. Das wurde ja später komplett von einem Hurricane zerstört, aber ich meine erst in den letzten Jahren wieder mit Motel eröffnet. Das war toll abends im Park, aber es waren unglaublich viele Mücken, tagsüber hatten wir eigentlich keine Probleme, aber abends. Das war so ein klassischen Motel mit Außentüren, davor ein Fliegengitter, aber man muss ja auch mal das Fliegengitter öffnen, wenn man raus oder rein will, da hatte man sofort zig Mücken im Raum.
In einem Bass Pro Shop war ich noch nie, der ist ja echt riesig und toll eingerichtet, da konntet ihr den Regenguss gut überbrücken.
Das ehemalige Steinbruchgelände mit den Korallenmustern ist ja interessant und nochmal was anderes, als die sonstigen Sümpfe (wobei laut einem der Schilder, die du fotografiert hast, ja gar nicht alles so sumpfig ist wie es scheint, sondern zum Teil auch trocken).
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln