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Miami und Florida Keys im Oktober 24
Paula:
--- Zitat von: Christina am 24. März 2025, 17:59:28 ---Auf Islamorada haben wir auch übernachtet bevor es nach Key West ging. Das war auch eine richtig schöne Anlage mit Strand und da wollten wir auch schwimmen, bis wir das Schild lasen, auf dem stand, dass es im Wasser auch Alligatoren geben könne :schreck:, da haben wir dann verzichtet.
--- Ende Zitat ---
wir waren in einem Park wo auch so ein Schild stand und ich wollte da schnorcheln. Der Ranger hat uns dann gesagt dass er erstens noch nie ein Krokodil oder Alligator dort gesehen hat und dass es zweitens noch nie einen Vorfall gab und dass da regelmäßig geschnorchelt wird und dann habe ich mich getraut :)
--- Zitat ---Für die Everglades haben wir sowohl in Homestead als auch im NP in Flamingo übernachtet. Das wurde ja später komplett von einem Hurricane zerstört, aber ich meine erst in den letzten Jahren wieder mit Motel eröffnet. Das war toll abends im Park, aber es waren unglaublich viele Mücken
--- Ende Zitat ---
das habe ich auch gelesen und darum kam für uns eine Übernachtung im Park nicht in Frage...
--- Zitat ---Das ehemalige Steinbruchgelände mit den Korallenmustern ist ja interessant und nochmal was anderes, als die sonstigen Sümpfe (wobei laut einem der Schilder, die du fotografiert hast, ja gar nicht alles so sumpfig ist wie es scheint, sondern zum Teil auch trocken).
--- Ende Zitat ---
ja das hat mich auch gewundert. Ich wußte auch nicht dass der Untergrund der Insel teilweise (oder größtenteils?) auch porösem Kalkstein besteht. Die Sümpfe sind vielleicht doch ehe am Festland in den Everglades
Ilona:
--- Zitat von: Susan am 16. März 2025, 23:53:44 ---Willkommen im Klub 8) Also auch Jahrgang 1964
--- Ende Zitat ---
Ich bin die 3. im Bunde :adieu:.
In Florida war ich dreimal, das letzte Mal 1997. Ist also schon ein bisschen her. Wir waren immer Anfang bis Mitte Dezember dort. Da waren die Preise niedrig, das Wetter beständig und nicht so schwül. Mücken gab es auch keine.
Paula:
--- Zitat von: Ilona am 25. März 2025, 13:58:16 ---
In Florida war ich dreimal, das letzte Mal 1997. Ist also schon ein bisschen her. Wir waren immer Anfang bis Mitte Dezember dort. Da waren die Preise niedrig, das Wetter beständig und nicht so schwül. Mücken gab es auch keine.
--- Ende Zitat ---
Dezember ist wettermäßig bestimmt die bessere Wahl, das nächste Mal fahren wir garantiert erst nach der Sturmsaison! Von den Preisen wärst du bestimmt ziemlich geschockt, billig war es für uns genau einmal in einem Restaurant das an dem Tag eine Aktion "zwei Essen zum Preis von einem" hatte, ansonsten war alles sehr teuer bis extrem teuer...
Paula:
Auf dem Weg von Islamorada nach Marathon fährt man am Curry Hammock State Park vorbei. Dort war mir bei der Doku ein Wanderweg aufgefallen der interessant klang. Der Wanderweg liegt außerhalb des Stateparks und kostet daher auch keinen Eintritt. Er ist allerdings etwas schwierig zu finden, aber Google Maps kennt die Adresse
wir sind trotz Navi via Google Maps einmal dran vorbei gefahren da der Parkplatz am Strassenrand sehr klein ist und kein Schild darauf hin weist, wir mußten wenden und beim zweiten Mal haben wir die richtige Einfahrt gefunden. (Der Parkplatz ist rechts während der eigentliche Statepark auf der linken Seite des Highways liegt)
Vom Parkplatz aus geht man ein Stück über den Heritage Trail zurück, der Trailanfang ist dann nicht zu übersehen
gut dass wir in dem ehemaligen Steinbruch waren, so haben wir gleich erkannt was für eine Art Felsblock das ist.
Der Boden war genau der gleiche war genau der gleiche wie in dem Windley Key SP, anfangs war der Weg noch gut später waren es teils ganz scharfkantige Korallenfelsen, daher braucht man für den Weg unbedingt richtige Wanderschuhe mit dicken Sohlen.
in kürzester Zeit waren wir in einem richtigen Urwald, es war sehr dampfig denn es hatte kurz vorher noch geregnet. Es war auch wieder ziemlich warm, aber im Schatten war es okay. Erfreulicherweise gab es überhaupt keine Mücken.
Diese Palmen haben mich völlig begeistert, in einem späteren Park haben wir mehr darüber erfahren: das ist die Florida Thatch Palm die auf den Keys nur auf einigen Inseln vorkommt. Hier wächst sie wie Unkraut in allen Größen von einem halben Meter bis mehrere Meter hoch
der Boden war wirklich sehr scharfkantig, hier sieht man mal die Felsen gut, oft war der Boden mit matchigen Blättern übersät, man mußte vorsichtig gehen
der Weg war sehr schmal, man konnte gerade so durchgehen ist aber ständig an irgendwelchen Pflanzen entlang gestreift, wir sahen nachher aus wie die Sau ;D
es kam dann langsam die Sonner raus, dann wurde es noch herrlicher wenn die Palmen von unten angestrahlt wurden
ziemlich am Anfang des Weges war eine riesige Pfütze die konnte man in dem Dickicht nicht umgehen, gut dass sich Margit neue wasserfeste Wanderschuhe gekauft hatte, sowohl ihre als auch meine haben den Test überstanden. Ohne hätten wir umkehren müssen, das Wasser stand mehrere Zentimeter hoch. Man sieht auf dem Foto schon den Dreck auf den Beinen ;D
wie in USA auf Nature Trails üblich gab es öfter solche Erläuterungen. Manche Schilder waren aber schon "vergammelt" und nicht mehr lesbar.
Hier am Weg hat es (jedenfalls an dem Tag) überhaupt nicht schlecht gerochen!
ist dieses frische Grün nicht einfach herrlich?
hier war der Weg mal etwas lichter, das war aber die große Ausnahme, meist waren wir von buchstäblich allen Seiten wie "eingehüllt"
dieses Schild konnte man gerade noch so lesen:
die Florida Keys sind erst vor Hunderttausend Jahren entstanden, als der Meeresspiegel sank kamen die Korallen ans Tageslicht.
Darauf konnten zunächst keine Pflanzen wachsen, der fruchtbare Boden stammt aus Sandstürmen die von Afrika herüberwehten
man sieht dass es wirklich kaum Humusboden gibt, die Wurzeln laufen über die Steine
hier sah man auch viele Gumbo-Limbo Bäume
der Touristenbaum ;D
noch ein paar besonders schöne Exemplare. Diese Bäume sahen wir auf den Keys in jedem Park.
Die Wildnis nimmt kein Ende. Der Weg war zum Glück immer gut zu erkennen. Man sieht es auf den Bildern vielleicht nicht so genau, aber verlaufen war nicht möglich, der Bewuchs war so dicht, es gab nur diesen schmalen freigeschlagenen Weg. Hoffentlich wird er weiterhin gepflegt, ich glaube der ist ohne Pflege innerhalb von ein oder zwei Jahren zugewachsen.
hier war es mal wieder sehr nass. Vermutlich Pfützen vom nächtlichen Regen
Barb-wire Cactus. Irgendwo hatte ich gelesen dass das die einzigen Kakteen auf den Keys sind und dass sie vom Aussterben bedroht sind weil sie kein Salzwasser vertragen, die Keys aber immer häufiger durch den steigenden Meeresspiegel von Salzwasser überflutet werden.
der Kaktus wuchs auch mal im Weg. Man mußte wirklich bei jedem Schritt hinschauen wo man hinläuft
hier mal mehr Bäume als Palmen
und dann kommt ein Abzweig zum Meer
hier stand eine Bank mit Blick aufs Meer ^-^
unnötig zu erwähnen dass wir weit und breit die einzigen Menschen waren
nach einer Pause haben wir uns wieder auf den Rückweg gemacht
das kann man kaum noch lesen, jedenfalls haben Palmen keine Jahresringe wie Bäume, die Vermutung ist dass manche Palmen schon zweihundert Jahre alt sind
es war jetzt richtig sonnig geworden
ich konnte mich an diesen Palmen kaum satt sehen :strahl:
die Schilder sollte man wirklich mal erneuern: Der Key Vaca Racoon ist eine Unterart der Waschbären, es gibt ihn nur auf den Florida Keys und er ist eine bedrohte Art da sein Lebensraum zunehmend zerstört wird, typisch ist der schwarze Streifen über die Augen
das ist die riesen Pfütze vom Anfang, da mußten wir natürlich auch wieder durch und kurz danach waren wir am Trailanfang wieder angekommen. Wir waren so etwa 1,5 bis 2 Stunden unterwegs.
am Ende des Weges haben wir dann doch tatsächlich einen Wanderer getroffen der uns aufgefordert hat mal nach oben zu schauen
jetzt war ich restlos begeistert :herz: :happy2:
Schatzl schau wie ich schau :))
Damit war die Tierausbeute aber noch nicht am Ende, am Parkplatz saß dieser hübsche Kerl am Zaun
und ein großer Leguan lief von uns davon
Wenn ich nur einen Tag auf den Keys Zeit hätte würde ich genau diese Wanderung machen, besser wird es nicht. Selbst meine Freundin die nicht so naturbegeistert ist wie ich war happy.
Es war jetzt so gegen Mittag, ein weiterer Park in Marathon am Crane Point den wir besuchen wollten war (ohne Angabe von Gründen) gesperrt und so haben wir uns einen Strand gesucht, das war bei dem herrlichen Wetter sowieso die passende Lösung. Der Sombrero Beach in Marathon war die perfekte Wahl. Hier konnten wir dann auch unseren Dreck abwaschen ;)
das Wasser war traumhaft, einfach herrlich zum baden!
auch hier wieder erstaunlich wenige Leute, wahrscheinlich sind die alle vor dem drohenden Sturm Milton geflohen
wie gut dass ich mir eine langärmelige weiße Bluse mit Sonnenschutzfaktor 50 im Bass Pro gekauft hatte, es gab keine Sonnenschirme zu mieten und ich bekomme total schnell Sonnenbrand, ich lag mit der Bluse und einem dünnen Strandtuch um meine Beine im Sand. Meine Freundin wird in kürzester Zeit tiefbraun und ha tüberhaupt kein Problem mit der Sonne.
hinterm Strand eine sehr gepflegte Anlage mit überdachten Picknicktischen, Duschen, WC und Umkleiden in den gelben Haus
das sind ja echte Kokospalmen. Kokossaft gab es leider nirgends zu kaufen, die Nüsse werden wohl nicht geerntet.
Der Strand kostet keinen Eintritt, der Parkplatz ist aber kostenpflichtig und dazu muss man sich eine App runterladen. Man braucht also mitlerweile in USA auch unterwegs Internet. Das war das erste Mal dass ich in USA zum Parken ein APP gebraucht habe, hier in Bayern ist das mitlerweile auf den Wanderparkplätzen Standard.
Anschließend sind wir zu unserer nächsten Unterkunft gefahren und waren da dann am Abend noch im Pool. So stellen wir uns Urlaub vor!
Susan:
Eigentlich hat mich Florida nie so interessiert, doch deine Bilder machen schon Lust auf mehr. Die "Dschungel"wanderung gefällt mir, obwohl ich da als Umknickqueen wahrscheinlich höllisch aufpassen müsste. Krönung war natürlich die Sichtung des speziellen Waschbären ^-^ Die Strände sind natürlich eine nette Dreingabe.
Wir waren in Utah ma in einem ähnlichen Outdoor-Laden, die geben sich immer sehr viel Mühe mit der Deko. Das allein lohnt schon den Besuch. Wusste gar nicht, dass es auch Blusen mit UV-Faktor gibt. Sowas würde ich mir auch zulegen wollen.
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