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Miami und Florida Keys im Oktober 24
Paula:
Milton in Marathon
In Marathon hatten wir nur eine Übermnachtung geplant im Hotel Bonefish Bay. Das war eines der ganz wenigen normalpreisigen Hotels auf den Keys. In Key West gab es auch noch bezahlbare Hotels allerdings waren die dann mitten in der Stadt, oft ohne Pool. Das Bonefish Motel sah auf booking.com nicht so toll aus, war aber hervorragend bewertet.
In Natura sah es deutlich besser aus als im Internet
Unser Zimmer hatte zwei große Betten und eine Küchenzeile mit Geschirr, Tisch und 2 Stühlen
neben dem Bad noch eine Abstellkammer (Bügelbrett, Bügeleisen und ein Gestell wo man Kleider oder Jacken aufhängen konnte)
vor dem Motel liegt der Pool, da haben wir uns gleich niedergelassen
am Pool waren wir wieder alleine, später kam ein Paar dazu, das wars. Neben dem Motel ist noch ein Wohnmobilstellplatz, der war auch nur sehr schwach belegt.
auf dem gesamten Gelände wimmelte es nur so von Echsen ^-^
bei diesem habe ich mich gefragt ob er mal seinen Schwanz verloren hat
diese Art mit den geringelten Schwänzen sah man auf den Keys sehr oft, das ist ein besonders schönes Exemplar, oft war der Schwanz kürzer und hatte nur einen oder anderthalb Kringel
ich vermute jetzt mal dass er einfach noch jünger ist und der Schwanz noch wächst
diese Echsen waren sehr scheu wenn man näher ran kam zum fotografieren sind sie sofort weggehuscht - mit einer Ausnahme: diese trieb sich an den Liegestühlen am Pool rum und ließ sich mit Keksen füttern
ich hatte meinen Spaß :))
ich habe dann angefangen aktiv nach Echsen zu suchen und dann sieht man sie einfach überall
in den Palmen sind sie gut getarnt, auf der Wiese waren sie noch besser versteckt
Vögel kamen auch zu Besuch auf den Hof.
zum Abendessen konnten wir zu Fuß gehen über die Strasse (das ist abenteuerlich) und noch ein paar Meter nördlich, dabei sind uns dann die üblichen Hühnerfamilien begegnet
das Restaurant war in einem historischen Gebäude untergebracht, solch reetgedeckte Häuser waren die absolute Ausnahme
hier sitzt man sehr schön mit Blick aufs Meer und wir haben es uns gut gehen lassen
anschließend noch ein kurzer Spaziergang am Ufer neben dem Restaurant
schöne Mangroven
sehr idyllisch hier
zurück im Hotel haben wir uns mit einem Glas Wein ans Ufer gesetzt, auch hier waren wir wieder alleine
die Freiflächen sind eigentlich Wohnmobilstellplätze,
die wenigen Wohnmobilbewohner saßen auf Klappstühlen vor ihrem Wohnmobil, da hat man aber nicht die schöne Aussicht die wir hatten
neben dem Motel standen noch ein paar dieser Cabins, auf booking.com waren die leider nicht angeboten worden, wir haben einen Blick durchs Fenster geworfen: die hatten ein schönes Wohnzimmer, das hätte mir auch gefallen
unser Motelzimmer lag im ersten Stock
Blick vom Motelflur auf den Pool
am Abend mußten wir dann der Tatsache ins Auge schauen dass es mit der geplanten Weiterreise nach Key West nichts wird. Der Sturm sollte am nächsten Abend auf Land auftreffen, zwar in Nordflorida, aber auf den Keys würde es auch starken Wind geben und es wurde ausdrücklich davon abgeraten mit dem Auto zu fahren wenn es nicht unbedingt notwendig ist.
Auf der Hinfahrt hatte ich ein paar Fotos vom Auto aus gemacht und Margit meinte auf der Strecke nach Key West gab es noch höhere Brücken die sie bei Strum definitiv nicht fahren würde
Wir haben dann überlegt einfach einen Tag länger hier zu bleiben und haben noch eine Nacht gebucht, die war dann richtig günstig weil wir ja nicht stornierbar buchen mußten. Das Hotel in Key West hatten wir über booking.com gebucht, die Stornofrist war schon abgelaufen aber nachdem wir angegeben haben dass wir wegen des Sturms nicht fahren wollten konnten wir kostenfrei stornieren, das fanden wir dann sehr erfreulich.
Am nächsten Morgen war es dann schon extrem windig, wir sind nur kurz in den nächsten Supermarkt gefahren, haben für den Tag Essen eingekauft, wie gut dass wir eine kleine Küche im Zimmer hatten! Am Vormittag konnte man sich dann noch gut am Pool aufhalten, es war ja immer noch heiß.
Gegen Mittag wurde es uns zu stürmig und wir sind ins Zimmer zurück, dort haben wir dann den Tag mit "Katastrophenfernsehen" verbracht. Praktisch jeder Sender hatte einen Nachrichtenmann/frau draußen stehen die auch dann noch live berichteten als ihnen der Sturm den Regen waagerecht ins Gesicht klatschte. Und dazwischen natürlich Livebilder von überfluteten Strassen etc. insgesamt war der Sturm dann nicht so schlimm wie anfangs befürchtet. In unserem Motel gabs keine Probleme, viele Landesteile hatten ja Stromausfall, wir blieben in Marathon zum Glück weitgehend verschont.
Ilona:
Mit Marathon als Zwischenziel und der normalpreisigen Unterkunft habt ihr Glück gehabt.
Die Geckos sind herzig und wichtige Insektenvertilger. Aber nicht, dass denen vor lauter Kekskrümel die Moskitos nicht mehr schmecken :zwinker:.
Paula:
Ja Mit Marathon haben wir wirklich Glück gehabt. Falls ich nochmal auf die Keys komme würde ich da eine Woche bleiben, es liegt ja relativ zentral, von da aus kommt man mit dem Auto überall in vertretbarer Zeit hin. Die Übernachtungspreise sind ansonsten wirklich jenseits von Gut und Böse, das kann ich mir als Rentner nicht mehr leisten.
Was die Moskitos angeht: es gab keine! Keine Mücken, nirgends! Das hat mich total gewundert. Die einzigen Insekten die wir gesehen haben sind Spinnen (und die zahlreich) wobei Spinnen sind ja eigentlich keine Insekten (für mich zählen sie aber dazu) und fressen ja eigentlich Mücken, wie das funktioniert weiß ich auch nicht.
Susan:
Nettes Motel und auch der Wohnmobilstellplatz schaut einigermaßen ansprechend aus.
Niedlich die Geckos ;D
Christina:
Das sieht ja wirklich sehr nett aus auf Marathon euer Motel mit Pool und das Restaurant gegenüber. Da hattet ihr noch Glück im Unglück, dass ihr dort einfach zu einem bezahlbaren Preis länger bleiben konntet und gut, dass ihr das Geld für die Übernachtung auf Key West zurück bekommen habt, das ist auch nicht selbstverständlich, im Gegenteil (als in London neulich der Flughafen wegen Stromausfalls dicht war, haben die umliegenden Hotels sofort ihre Preise verdoppelt oder sogar verdreifacht, habe ich gelesen oder gehört).
So nett die Echsen ja sind, aber das wären mir irgendwie doch zuviele, da hätte ich Angst, dass mal eine im Zimmer sitzt.
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