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Menschenmassen und Tunnel – Madeira 2024

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Susan:
Auch diese Levada Wanderung gefällt mir, obwohl mich schwarz im Rother schon abschrecken würde  ;) So Engstellen im langen, engen Tunnel wäre auch nicht meins. Vielleicht müsste man da mal eine "Einbahnstrassenregelung" einführen, wenn so viele Leute unterwegs sind. Doch sind Loops wohl schwierig bei den steilen Bergwänden.

Ansonste wieder tolle Bergaussichten, trotz der verbrannten Flächen.

Ilona:

--- Zitat von: Christina am 22. April 2025, 18:42:15 ---Das ist ja schon sehr abenteuerlich mit den Tunneln, da wäre ich bei so vielen Leuten auch umgedreht, immerhin hattet ihr eine schöne Wanderung bis zum letzten Tunnel.
--- Ende Zitat ---

Die Levada-Wanderung war bis auf den letzten Tunnel wirklich toll.


--- Zitat von: Christina am 22. April 2025, 18:42:15 ---Sehr traurig, dass auf dieser grünen Insel mit doch eigentlich viel Regen die Waldbrände so wüteten.

--- Ende Zitat ---

Leider hat auch Madeira mit längeren Trockenperioden zu kämpfen. Die Touristen freut's, die Natur nicht.


--- Zitat von: Susan am 22. April 2025, 19:11:13 ---Auch diese Levada Wanderung gefällt mir, obwohl mich schwarz im Rother schon abschrecken würde  ;) So Engstellen im langen, engen Tunnel wäre auch nicht meins. Vielleicht müsste man da mal eine "Einbahnstrassenregelung" einführen, wenn so viele Leute unterwegs sind. Doch sind Loops wohl schwierig bei den steilen Bergwänden.
--- Ende Zitat ---

Das habe ich erst kürzlich gesehen, dass die Faja do Rodrigues bei Rother als schwarze Wanderung eingestuft ist. An dem Abend, als ich die Broschüre fand, kam ich gar nicht auf die Idee im Rother nachzuschauen. Die Bilder waren einfach zu schön.

Da es sich um eine Sackgasse am Höllenfluss handelt, geht das mit der Einbahnstraße leider nicht. Das scheint bei den 25 Quellen anders zu sein, wie Heike/Heimo berichteten.

Paula:
also einen Kilomenter durch einen engen Tunnel ohne Ausweichmöglichkeit wäre ich auch nicht gewandert (obwohl ich keinerlei Probleme in engen Räumen habe). Vermutlich war vor Jahren als die Wanderung konzipiert wurde einfach noch viel weniger Tourismus und die Strecke durch den Tunnel deswegen kein Problem. Aber es macht ja auch nichts die Wanderung zu verkürzen sie hat sich bis dahin ja wirklich gelohnt!

Ilona:

--- Zitat von: Paula am 24. April 2025, 15:38:12 ---also einen Kilomenter durch einen engen Tunnel ohne Ausweichmöglichkeit wäre ich auch nicht gewandert (obwohl ich keinerlei Probleme in engen Räumen habe). Vermutlich war vor Jahren als die Wanderung konzipiert wurde einfach noch viel weniger Tourismus und die Strecke durch den Tunnel deswegen kein Problem. Aber es macht ja auch nichts die Wanderung zu verkürzen sie hat sich bis dahin ja wirklich gelohnt!
--- Ende Zitat ---

Der Tunnel wurde ursprünglich für die Levada und nicht für die Touristen gebaut. Mittlerweile sind die meisten Levadas jedoch wanderfähig ausgebaut.

Ohne Gegenverkehr wäre ich den Kilometer auf jeden Fall gelaufen, denn mir machen enge Räumlichkeiten auch nichts aus.

Ilona:
26.09.24 – Porto Moniz, Ilheus da Ribeira und Feenwald

Wir frühstückten gemütlich und machten uns anschließend auf den Weg nach Porto Moniz. Der Ort liegt im äußersten Nordwesten der Insel.

Ursprünglich wollten wir hier übernachten, doch sofort nach der Buchung gab es Probleme mit dem Hotel, so dass ich letztendlich das Geld über das Kreditkarteninstitut zurückforderte und mich für die familiäre Unterkunft in Ponta Delgada entschied.

Porto Moniz verfügt über zwei Freibäder.



Die ältere Anlage inmitten natürlicher Lavabecken



war ziemlich verwaist und außer den roten Krabben sonnte sich hier keiner.



Wir fuhren ein paar Kilometer zurück in den kleinen Ort Ribeira da Janela.



Es waren jede Menge Parkplätze frei und kaum Leute dort.
 
Die meisten sehen nur den Treppendurchgang und somit bleibt ihnen die kleine Madonna linkerhand im Lavagestein verborgen.



Hinter dem Durchgang befindet sich die markante Felsnadel Ilheus da Ribeira.



Nach dem kurzen Abstecher machten wir uns auf den Weg hinauf zum Feenwald.



Es ist einer der Hotspots und dementsprechend waren alle drei Parkplätze ziemlich belegt.



Der Feenwald, auch als Fanal bezeichnet, ist Teil des Lorbeerwalds, der etwa 15.000 Hektar der Insel bedeckt. Diese Wälder sind Überreste eines Urwaldes, der vor Millionen von Jahren die makronesischen Inseln bedeckte. Als Madeira im Jahre 1419 entdeckt wurde, war die gesamte Insel von einem dichten Wald bedeckt. Der Name Madeira kommt daher nicht von ungefähr, denn er bedeutet auf Portugiesisch Holz. Oft ist der Wald in Nebel gehüllt, was ihm eine mystische Stimmung verleiht. An dem Tag verzogen sich jedoch die Wolken



und machten der :strahl: Platz.



Das Areal ist auch eine große Weidefläche.





Die alten, knorrigen Bäume sind nicht nur eine Augenweide, sondern immer Wind und Wetter ausgesetzt.



Beliebt ist der Feenwald vor allem bei Influencern, die sich gerne ins rechte Licht rücken.



Doch wir lenkten den Blick schnell wieder auf die wahren Naturschönheiten :zwinker:.



Wir fuhren bis zu den 25 Fontes weiter. Dort war noch mehr los als im Feenwald und die Autos parkten kilometerweit rechts und links der Fahrbahnen. Da verging uns die Lust auf die Wanderung.

Bis Porto Moniz zog sich die Strecke auf dem Bergkamm. An einem Aussichtspunkt machten wir noch ein Bild vom neuen Meerwasserfreibad. Das sieht auf jeden Fall einladender, als die alten Naturbecken aus.



Zurück in Ponta Delgada schwammen wir unsere Bahnen und genossen den letzten Nachmittag am Pool. Abends fuhren wir nach Sao Vicente zum Fischessen und spazierten dort etwas am Meer entlang.

Übernachtung: Casa da Capelinha, Ponta Delgada

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