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Vom Pindos über Pelion zur Perle im Ionischen Meer - Hellas 2025
Silv:
Wo du wieder hinschaust, Ilona... ;D (ich habs mir aber auch nochmal genauer angesehen)
Ilona:
--- Zitat von: Christina am 01. August 2025, 18:17:58 ---Ilona, ich vermute, dass Biton erst im Lauf der Jahre zum Eunuchen wurde, da sind noch die Löcher für die Befestigung des fehlenden Teils zu sehen ;D
--- Ende Zitat ---
Posthum tat's wenigstens nicht mehr weh :totlach:.
--- Zitat von: Silv am 02. August 2025, 12:33:17 ---Wo du wieder hinschaust, Ilona... ;D (ich habs mir aber auch nochmal genauer angesehen)
--- Ende Zitat ---
:thumb:
--- Zitat von: Silv am 02. August 2025, 12:33:17 ---Wo du wieder hinschaust, Ilona... ;D (ich habs mir aber auch nochmal genauer angesehen)
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Ich kann nix dafür :floet:, dass mein Monitor auf die Sichthöhe eingestellt ist ;D.
Was für eine Haarpracht der Junge hatte, könnte dir nicht mal sagen. Jedenfalls steht er ziemlich verkrampft da.
Susan:
Dann hoffe ich mal für die echten Jungs, dass Hera sie vollständig schlafen gelegt hat ;D Obwohl - im Schlaf brauchen sie die Teile ja nicht.
Die beiden nächsten Tage sind schnell erzählt...
15. Juni Itea & ein kleines Stück Kirra Trail
Wegen des schönen Stellplatzes bleiben wir den Sonntag noch. Ausschlafen, gemütliches Frühstück, dann ein paar Haushaltspflichten. Wir können nun entweder eine Rollertour ins Gebirge machen (z.B. zum Parnassos Ski Center) oder hinunter zur Küste. Kersten entscheidet sich für letzteres, ist kürzer. Wir rollern also nach Itea und kommen am Seglerhafen an. Allzu viele Boote liegen da aber noch nicht. Eine Promenade führt am Wasser lang. Auf der anderen Seite ist sie gesäumt von Restaurants. Die sind gut besucht, griechische Familien beim sonntäglichen Mittagessen.
Es gibt auch eine große Mole, an der noch gebaut / renoviert wird. Ich meine, zumindest damals fuhrt hier eine Fähre zur anderen Seite des Golfs von Korinth. Davon ist aber nichts zu sehen.
Blick von der Mole
Graffiti
Weiter hinten gibt es einen kiesigen Strand
Nichts dolles, da können wir im Pool besser baden. Immerhin finden wir ein nett aussehendes Cafe, das auch Crepes serviert. Die sind auch wirklich üppig und lecker, nur der Service ist sehr langsam ::)
Weiter gibt es nichts spannendes zu sehen, also rollern wir zurück. Kurz halten wir noch bei dem Olivenhainen.
Dieser soll schon seit 3000 Jahren bestehen und damit einer der ältesten der Welt sein. Ein Teil von 2500 Bäumen gehört seit Jahrhunderten der Familie, die auch den Campingplatz besitzen. Von hier aus sieht man Delphi oben am Hang. Leider zu weit weg für Bilder.
Nach einem ausgiebigen Poolbesuch bin ich doch neugierig, wie wohl der alte Weg nach Delphi aussieht. Zumindest ein Stück will ich ihn gehen. Es geht eine Schotterpiste an einem Wasserkanal entlang bis zu einem Abzweig nach links. Rechts führt der Trail wohl hinunter bis zum Ort Kirra an der Küste.
Weiter bin ich nicht gegangen; für eine Übersicht schaut hier
Abends gehen wir ins Restaurant des Campingplatzes. Quasi als Vorspeise bekommen wir Oliven und Olivenpaste aus eigener Produktion zu kosten. Die schmecken schon mal sehr lecker. Kersten nimmt Bifteki und Tzatziki, ich Lamm in Zitronensauce. Anders als von mir erwartet ist das Lamm nicht gegrillt, sondern gekocht; schmeckt aber trotzdem. 8)
Da auch das WiFi hier sehr gut funktioniert, reserviere ich vorsichtshalber den nächsten Campingplatz. Hier würden wir es zwar noch gut aushalten, doch es gibt ja noch mehr zu entdecken.
Strecke einfach
Susan:
16. Juni Zur "Perle im Ionischen Meer"
Beim Auschecken stöbern wir noch ein wenig im Shop des Campingplatzes. Hauseigenes Olivenöl, Oliven und die Pasten, die uns gestern so gut geschmeckt haben, wandern in den Einkaufskorb. Schalen und ähnliches aus Olivenholz schaut ebenfalls gut aus, doch wir haben mehr als genug von meinem Schwiegervater gedrechselte Holzschalen. 8)
Heute machen wir einen großen Sprung auf unseren Weg zurück in den Nordwesten. Zuerst geht es am nördlichen Rand des Golfs von Korinth entlang, teilweise noch recht kurvig.
Bei Andirrio stoßen wir auf die Autobahn, die von Patras kommt. Die entsprechende Brücke konnte ich unterwegs leider nicht gut ablichten. Jetzt geht es nordwärts. Kurzer Zwischenstopp beim Lidl in Mesolongi.
Ein Weilchen später kommen wir zum Ambrakischen Golf. Eigentlich mehr ein Binnensee oder eine Lagune denn für die Größe ist der Durchgang zum Meer sehr schmal.
Marschland
Kurz vor Preveza verlassen wir die Autobahn für die Zufahrt zur Insel Lefkada. Die Insel liegt wie Korfu und Zakynthos im Ionischen Meer, ist aber (noch) weniger touristisch erschlossen. Sie liegt recht nahe am Festland, so dass sie über Damm und Brücke erreichbar ist. Und zwar über eine schwimmende Brücke. Darunter konnte ich mir erstmal auch nichts vorstellen, daher hier zwei Bilder:
Lefkada Brücke von oben und Lefkada Brücke offen
Auf der Insel angekommen erreicht man gleich die gleichnamige Stadt, die im Altertum eine Kolonie von Korinth gewesen ist. Damals hießen sie und die Insel Leukas. Im Mittelalter war sie ein Flottenstützpunkt des byzanthinischen Reichs. Seit 1860 gehört sie zu Griechenland.
Wir fahren an der Ostküste entlang weiter in den Süden bis Vassiliki.
Die Insel ist etwa 36 km lang und bis zu 15 km breit; außerdem recht gebirgig bis zu 1182 m Höhe.
Ihren Spitznamen "Perle des ionischen Meeres" bekam sie wohl wegen der weißen Klippen an der Westküste.
Wir beziehen Quartier auf dem Campingplatz Vassiliki Beach. Auf meine Reservierungsanfrage bekam ich die Antwort, dass sie nur noch weniger schattige Plätze bei der Straße frei hätten. Okay, mal sehen, ob wir damit leben können. Vor uns ist noch ein anderes deutsches Paar an der Reihe, die dann aber nicht bleiben. Der Mann meinte zu uns, das wäre kein schöner Platz. ::) Naja, können wir nicht nachvollziehen. Ist kein Luxusresort, halt normal südeuropäisch. Zugegeben die Waschräume sind etwas veraltet, mit gesprungenen Fliesen aus den 1970ern, doch tiptop sauber. Nachdem wir zumindest drei der anderen Plätze von außen gesehen haben (deutlich schlechter), fragen wir uns, wo die dann wohl untergekommen sind. Doch unser Glück, so bekommen wir doch noch ein schattiges Plätzchen. ^-^
Nachdem wir uns eingerichtet haben, erkunden wir noch den Strand. Sorry, auch hier kein feiner Sand ;D Die meisten kommen wegen des zuverlässigen Windes hierher. Zum Segeln, Kiten und Surfen. Entsprechend gibt es viele Schulen und Verleiher.
Teile sind mit Rasen
und Oleander ;)
Wir finden eine nette Beachbar für ein Bier-Aperitif; Restaurants gibt es auch einige.
Zwischendurch sehen wir einige wildere Abschnitte, scheinbar ist der Ort noch sich am Entwickeln. Brachgrundstücke wechseln sich mit schicken Bauten ab. Gebaut wird auch hier und da.
Vom Hafen aus geht eine Fähre hinüber zur Nachbarinsel Kefalonia.
Ilona:
Die schwimmende Brücke nach Lefkada ist sehr außergewöhnlich. So was begeistert mich.
Den Surfern nach zu urteilen, scheint die Insel nicht unbekannt zu sein. Denen reicht die Infrastruktur anscheinend vollkommen aus.
Das ist das Schöne am WoMo + Roller, dass ihr so viel erkunden könnt.
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