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Vom Pindos über Pelion zur Perle im Ionischen Meer - Hellas 2025

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Susan:
17. Juni  Rollertour zum Cap Lefkas

Heute wollen wir zum südlichen Ende der Insel, da können wir gleich mal auskundschaften wie kurvig die Strecken hier so sind.
Vom Strand aus haben wir eine Schneise am Berg gesehen, die wohl dorthin führt. Laut Handy Navi ist es die kürzeste Verbindung (15 km), doch sollen unbefestigte Straßen dabei sein. Da wir unterwegs auch keinen entsprechenden Abzweig sehen (der fällt uns erst später auf), fahren wir also eine größere Runde. Erst jetzt zuhause habe ich bei Streetview gesehen, dass diese Straße nun doch durchgehend asphaltiert ist.  ::)

So kommen wir immerhin in den Genuss der Bergansichten; Ginster und Perückenstrauch inklusive.



Außerdem auffällig:  die vielen Bienenstöcke. Kein Wunder, dass in den Dörfern an der Route etliche Honigverkaufsstände zu sehen sind.



Irgendwann wird die Straße recht schmal. Es ist zwar wenig los, mit dem WoMo würde ich da aber nicht fahren wollen.



Die Fahrt die Landzunge hinunter zieht sich, doch schließlich landen wir beim Parkplatz am Ende der Straße.
Der schmale Felsvorsprung mit den Steilen weißen Klippen ist unter verschiedenen Namen bekannt: Cap Lefkas und Cap Doukato sind die bekanntesten. In der Antike soll hier ein Apollontempel gestanden haben, von dem ist aber nichts geblieben. Wir spazieren auf einer Piste hinauf zum Leuchtturm. Den kann man leider nicht besichtigen.



Oben ist die Felskante mit einem stabilen Zaun gesichert. Die Aussichten von hier oben sind trotzdem schön.


Blick nach Norden


etwas näher

Im Süden kann man die Silhouetten der Inseln Kefalonia und Ithaki erspähen



Da wir keine Drohne haben, schaut hier für eine Luftaufnahme.

Einige gehen noch den Weg weiter bis ganz zu Felsspitze, das schenken wir uns aber; sieht recht steinig aus. Das Kap ist ein beliebter Platz für den Sonnenuntergang.

Ein anderer Fotopoint ist nicht so leicht zu entdecken. Wenn da nicht schon ein Motorrad gestanden hätte, hätten wir den verpasst. Wir müssen ein wenig den Felsen hochkraxeln für diesen Blick


leicht gezoomt

andere Kamera weiter gezoomt



Auf dem weiteren Rückweg machen wir einen kurzen Abstecher zum


Kloster Agios Nikolaos Irea.
Heute ist allerdings nicht viel zu sehen dort. Sonst gibt es wohl einen kleinen Shop für Kräuter und Honig.

Bei einer weiteren kleinen Parkbucht haben wir dann nochmal eine Fernsicht auf Kap und Leuchtturm.




Zoom und Ausschnitt

Jetzt können wir mal einen Snack vertragen  ^-^ Kersten hat da ein Lokal erspäht.


Taverna Oasis

Für uns gibt es Cappuccino und lecker Orangenkuchen. Die Gerichte, die nebenan aufgetragen werden, schauen ebenfalls gut und üppig aus.

Gegenüber gibt es noch den obligatorischen Honigstand (hier auch noch Oliven und Selbstgebrannter) sowie eine kleine Aussichtsterrasse. Der Blick nach Süden ist trotzdem von Bäumen verstellt, unten sieht man ein Stück Strand.


verlockend

Die Zeit langt noch für einen Abstecher zu einem der Vorzeige-Strände Lefkadas. Ich hatte schon gelesen, dass der Weg dorthin mühsam ist; von rund 400 Treppenstufen war die Rede. Mittlerweile ist das letzte Stück der Zufahrt gesperrt.  Jetzt kämen noch rund 1,3 km Fußmarsch dazu; noch dazu teilweise recht steil. Wir begnügen uns mit einem Blick von oben kurz hinter dem Tor


Paralia Egremni

Am einfachsten kommt man wohl mit einer Bootstour dahin. Dafür hatten wir leider keine Gelegenheit, daher hier mal wieder ein Überblicksbild

Wir rollern zurück zum Campingplatz, dort gibt es heute die Erfrischung von außen  ;)

 


Paula:
an so einem steilen Strand waren wir mal auf Kreta, hat den Vorteil dass da wenig los ist weil kaum jemand die Mühe auf sich nimmt. Dummerweise muss man beim Rückweg die Stufen alle rauflaufen, umgekehrt wäre es angenehmer... aber der sieht schon sehr verlockend aus auf deinen Fotos!

Christina:
Sehr schöne Ausflugsziele hattet ihr heute.

Das Kap mit dem Leuchtturm erinnert mich sehr an das Cap Formentor auf Mallorca, da gibt es ja auch so einen Punkt von dem aus man an der hohen Felswand vorbei ganz vorne den Leuchtturm sieht.

Der Strand sieht tatsächlich sehr verlockend aus, die Treppen aber auch abenteuerlich, wie lange die wohl halten und der Zugang möglich ist, denn auf dem Foto sieht man ja unten viele Steine liegen, die von den Felswänden heruntergerollt sind.

Susan:

--- Zitat ---an so einem steilen Strand waren wir mal auf Kreta, hat den Vorteil dass da wenig los ist weil kaum jemand die Mühe auf sich nimmt.
--- Ende Zitat ---

Da würde ich nicht drauf wetten  ;) Es gibt mehr als genug, die die Mühe nicht scheuen.


--- Zitat ---die Treppen aber auch abenteuerlich, wie lange die wohl halten und der Zugang möglich ist
--- Ende Zitat ---

Vor Steinschlägen wird ja an allen Klippen gewarnt, also könnten die durchaus mal beschädigt werden. Also ein Grund mehr per Boot dahin zu gondeln. 


18. Juni Porto Katsiki

Unsere heutige Tour führt uns zum zweiten Vorzeige-Strand der Insel. Den Großteil der Strecke kennen wir bereits; die Zufahrt beginnt bei der Taverna Oasis.
An der Straße am Hang sehen wir einige schicke Ferienunterkünfte, die kosten bestimmt etliche Taler.  ::) Weitere sind noch im Bau.

Der Strand Porto Katsiki liegt ebenfalls am Fuße weißer Klippen. Früher konnten ihn nur Ziegen erreichen, daher der Name. Heutzutage schaffen das auch Autos, es gibt einen großen kostenpflichtigen Parkplatz. Heißt: statt Ziegen vor allem im Sommer Menschenmassen.
Wir zahlen 2 Euro und können bis vorne durchfahren. Da gibt es einen Shop für Strandbedarf, einen für Speisen und Getränke sowie überdachte Picknickplätze.



Wie heisst es auf einer roten Tafel dort "Buy in advance. There is nothing on the beach" Weiser Rat, denn nun müssen wir noch Treppen hinunter, angeblich 347 Stufen.


Aussicht von oben

Verschnaufspause mit Fotostop zwischendurch





Ganz schön was los hier! Dabei ist offiziell noch Nebensaison.  8)



Es drängt sich auch etwas, weil ein Teil des Strandes wegen Steinschlaggefahr abgesperrt ist. Somit gibt es auch keine Plätze im Schatten der Klippen.
Durch das Gemisch aus Sand und klitzekleinen Kieselsteinchen stapfen wir also weiter nach hinten



und bauen unsere Strandstühle dicht an der Absperrung auf. Da können wir mit unseren Handtüchern ein Sonnendach improvisieren, denn natürlich haben wir keinen Schirm mit.



 :girly:

Jetzt aber fix ins Wasser! Das schimmert schön türkis, ist herrlich klar und angenehm temperiert. Auch erreichen wir schnell Schwimmtiefe. 



Badeschuhe sind nicht verkehrt, denn der Strandboden ist schon ziemlich heiß.

Die Aussichten vom Wasser aus sind auch nicht zu verachten, gut, dass ich unsere Wasserkamera eingepackt habe.


südliches Ende der Bucht


Mitte


nördliches Ende


etwas näher

Links oben im Bild könnt ihr noch Holzgeländer erspähen. Das war mal ein Trail mit Brücke zwischen den Felsen von dem man tolle Aussichten gehabt hat.

Bei dem Wohnmobil dort oben wundert uns zweierlei. Wie oder besser wann ist der hier hergefahren? Die Straße ist steil und hat einige enge Kurven, da darf denen keiner entgegenkommen.
Hat ihm jemand erlaubt da zu parken bzw. zu campen so mit Markise raus? Ist nämlich eigentlich in Griechenland nicht gestattet.  :gruebel:

Boote steuern die Bucht natürlich ebenfalls gern an.



Wie mir ein älterer Herr erzählt, soll das im Sommer ziemlich lästig sein. Besonders, wenn die dann auch noch die Bucht mit Partymusik beschallen.
 
Unser Sonnenschutz Provisorium taugt nach einiger Zeit nicht mehr viel. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie sehr die Sonne brennt, dass ich freiwillig die Treppen hochsteige, um eventuell oben eine Strandmuschel oder so zu kaufen.  8) Leider hat der Shop nur große Schirme. Leihen will mir der junge Mann auch keinen, eindeutig eine Marktlücke  ;)

Bei meinem Strandspaziergang entdecke ich immerhin ein geniales Teil, tauglich zur Mitnahme bei Rollertouren.  Aus einer kleinen Tasche zaubern die ein Sonnensegel mit Stangen, sowie Taschen an den Enden. Die können mit Steinen oder Sand beschwert werden und halten so bei Wind besser als Schirme.  Haben wir später noch sehen können. Gab es da vor Ort nirgends zu kaufen, werden wir aber für weitere Reisen anschaffen.

Der Strandtag dauert heute nicht ganz so lange wie üblich, wollen schließlich nicht verbrutzeln.  :floet:  Oben trinken wir noch einen Eistee, ehe wir zum Camping zurückrollern.

Ilona:
Aufgrund des Cardiotrainings mit 400 + 347 Stufen :girly:, dauerte es etwas länger, bis ich wieder aufgeholt habe :zwinker:.

Die Treppen erinnern mich an Sardinen. Dort haben wir aufs schaukelnde Boot verzichtet und sind die Treppen lieber hoch geschnauft.


--- Zitat ---Unser Sonnenschutz Provisorium taugt nach einiger Zeit nicht mehr viel. Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie sehr die Sonne brennt, dass ich freiwillig die Treppen hochsteige, um eventuell oben eine Strandmuschel oder so zu kaufen.  8) Leider hat der Shop nur große Schirme. Leihen will mir der junge Mann auch keinen, eindeutig eine Marktlücke  ;)
--- Ende Zitat ---

Die Treppen wollen anscheinend selbst Verkäufer nicht runter. Ich kann mir vorstellen, wie die :strahl: gebrannt hat. Da hätte ich große Probleme, denn seit einiger Zeit reagiere ich auf Lichtschutzfaktoren (also die Chemie in den Flaschen) hochallergisch. Es ist nicht die Sonnenallergie, weil ich schon immer Gel statt Creme für allergische Haut benutzen muss. Meine Haut reagiert seit einiger Zeit wirklich auf irgendwelche chemische Bestandteile. Deshalb sind mir Sonnenschirme sehr wichtig, da ich nicht die ganze Zeit langärmelig in der Sonne sitzen möchte.

Das Meer ist sowas von klar und ruhig :herz:. Wie in einem riesigen Schwimmingpool.

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