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Vom Pindos über Pelion zur Perle im Ionischen Meer - Hellas 2025
Christina:
Die Felsen sind aber auch absolut beeindruckend.
Schade, dass es mit den Wanderwegen/Zufahrten so schwierig ist, da besteht wohl nicht viel Interesse von Seiten der Tourismusverantwortlichen, das zu verbessern.
Ich glaube, ich habe noch nie Glühwürmchen gesehen. :(
Paula:
So jetzt bin ich endlich auch nachgereist ::)
Die Felsenklöster sind ja so beeindruckend! Dass ich da gar keine Erinnerung dran habe kann ich gar nicht verstehen. Die Leitern finde ich beängstigend und in einem Netz hätte ich auch nicht hochgezogen werden wollen, für Leute mit Höhenangst wie mich ist das irgendwie Nix. Kastraki kann ich mir als Urlaubsort auch gut vorstellen, allein das Ambiente mit den Felsen drumrum! Da würde ich auch gerne mal wandern, aber das muss man dann gut vorbereiten wenn die Wege so versteckt sind.
Glühwürmchen habe ich leider auch noch nie gesehen ???
Susan:
--- Zitat von: Christina am 21. Juli 2025, 19:45:38 ---Schade, dass es mit den Wanderwegen/Zufahrten so schwierig ist, da besteht wohl nicht viel Interesse von Seiten der Tourismusverantwortlichen, das zu verbessern.
--- Ende Zitat ---
Es stimmt schon, dass wenn nur sehr dezente Schilder auf Wanderwege hinweisen. Mit ein wenig Vorbereitung sollten die Mönchspfade aber zu finden sein. Ich hatte Karten ausgedruckt und wollte mir eigentlich kurz vorher bei Streetview noch einprägen, wo es lang geht. Doch bei Temperaturen um die 30°C war die Wandermotivation nicht soo hoch ;) Ein wenig bereue ich es, nicht doch zumindest Teilstrecken ausprobiert zu haben.
--- Zitat von: Silvia am 21. Juli 2025, 09:08:48 ---
--- Zitat von: Ilona am 20. Juli 2025, 13:24:02 ---
--- Zitat ---Meine Quellen sind sich nicht einig, ob das Kloster noch bewohnt ist :weissnicht: Für uns schaut es fast so aus.
--- Ende Zitat ---
Wäsche hing zumindest nicht draußen, aber die Topfpflanzen auf dem Balkon schließen schon darauf.
--- Ende Zitat ---
:thumb: Gut kombiniert
--- Ende Zitat ---
:thumb:
Die nächsten beiden Tage sind schnell erzählt:
6. und 7. Juni Litochoro-Plaka
Wir fahren weiter nach Osten bis zur Ägäis, genauer gesagt dem Thermaischen Golf. Für das letzte Drittel der Strecke nutzen wir die Autobahn. Tunnel und das Fahrverbot für Fahrzeuge über 3,5 t lassen eine kurvige Alternativstrecke vermuten. Kurzer Einkaufsstopp beim Lidl in Leptokarya.
Erste Blicke auf den eigentlichen Grund, für den wir hierher fahren.
Doch erstmal Meer 8)
Das Pfingstwochenende steht vor der Tür, das nutzen auch die Griechen gern für einen Kurzurlaub. Daher hatte ich unser nächstes Quartier reserviert, den Camping Sylvia . Wir werden sehr freundlich begrüßt und erstmal herum geführt. Die Dame an der Rezeption ist erleichtert, dass wir tatsächlich gekommen sind. Sie hatte versucht uns anzurufen, doch auf Festnetz natürlich keinen erreicht. Scheinbar gibt es genug gedankenlose Camper, die ihre Buchungen nicht absagen. Am späten Nachmittag ist der Platz dann auch komplett gefüllt.
Wir bekommen ein nettes schattiges Plätzchen, sogar mit "Hauskatze" ;) Erstaunlicherweise hat sie nie gebettelt, nur beobachtet oder geschlafen.
Es gibt hier einen schmalen kiesigen Strand, zu dem wir über ein paar Treppen hinunter kommen.
Nichts besonderes, doch das Meerwasser ist schön klar und schon angenehm warm. Das Liegenset plus ein Getränk bekommt man für 10 Euro am Tag.
Die Strand- bzw. Campingplatzbar schaut auch recht gemütlich aus.
Das verlockt zu einem Faulenzer Samstag - die Eindrücke aus Meteora sacken lassen ;)
Susan:
Und gleich noch
8. Juni Drittelwegs zum Olymp
Genug relaxed: nach einem gemütlichen Sonntagsfrühstück satteln wir den Roller für eine Tour.
Das Ziel (naja, so weit es geht)
Olymp,
das höchste Gebirge Griechenlands mit den vier höchsten Gipfeln: Mytikas 2917 m, Skoli 2905 m, Stefani 2910 m und Skala 2866 m. Die Gegend firmiert unter Olympos Nationalpark. In der griechischen Mythologie ist der Olymp der Sitz der olympischen Götter. Auch heute noch ein Sinnbild für hochgesteckte Ziele. Es gibt noch weitere Berge, die Olymp(us) als Beinamen tragen; vom Peleponnes über Antarktis bis zum Mars. Am kleinsten ist wohl der Deutsche Olymp, ein 62 m hoher Hügel bei Cuxhaven ;D
Wir kommen durch den Ort Litochoro, in dem heute am Pfingstsonntag äußerst reger Betrieb herrscht. Wir kurven daher gleich weiter bergauf bis zum Ende der Straße. Auch da sind wir nicht allein unterwegs, allerdings weniger Verkehr als befürchtet.
Prionia
- ein großer Parkplatz, ein Restaurant (voll belegt), eine Quelle - ist Startpunkt der Wanderung hinauf in die Berge. Es soll dreieinhalb Stunden brauchen bis zu einer der Berghütten und weitere drei zum Skala Gipfel. Bis zum Mystika Gipfel sind es dann noch 45 min Kletterei (rund 16 km hin und her). Die meisten Bergwanderer mach die Tour mit mindestens einer Übernachtung auf der Hütte. Wir treffen einige junge Leute, die das wohl als Pfingsttour gemacht haben.
Ist natürlich nichts für uns ^-^ Wir folgen dem Weg nur bis zum Fluss Enipeas und einem seiner Wasserfälle.
Hier sind einige Kinder am Planschen. Dauert daher ein Weilchen bis ich den Fall ablichten kann.
Beim Rückweg erspäht
Kapellchen für Segen
zu einer glücklichen Bergtour.
Es gibt hier aber auch eine Wanderung, die wir uns zutrauen: im Flusstal bergab etwa 3 km zu einem alten Kloster.
Wir spazieren vorbei an einer Bergwiese, auf der sich zahlreiche Schmetterlinge tummeln. Zu unruhig, um sie auf den Chip zu bannen.
Aussichten auf andere Gipfel des Olympos.
Dann am Startpunkt die Ernüchterung; die Strecke ist momentan nicht vollständig begehbar, da eine Brücke weg gespült ist. Wir folgen dem Weg trotzdem ein Stück bis er sich vom Ufer entfernt.
viele Steine im Fluss
Wir gehen zurück zum Restaurant und finden sogar ein Plätzchen. Da es selbst hier oben schön warm ist, haben wir uns eine Erfrischung verdient - leider kein Eis, nur ein Nescafe Frappee ;D
Kleine Kaffeepause ...
Susan:
Da wir zu Fuß scheinbar nicht hinkommen, müssen wir eben hinrollern (es gibt tatsächlich eine Zufahrt)
Altes Kloster Agios Dionysos
Der Heilige Dionysos gründete 1542 das Kloster als Agia Triada, doch im Laufe der Zeit wurde es eher unter dem Namen des Gründers bekannt. Da es wie eine Festung erbaut wurde, diente es häufig als Zufluchtstätte. Trotzdem wurde es mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. Als letztes bombardierte die Deutsche Wehrmacht 1943 es. Die Mönche zogen endgültig aus in den seit 1650 gebauten Gutshof des Orden und erweiterten es zum Neuen Kloster Agios Dionysos. Dies kann wohl auch zum Teil besichtigt werden, in den ältesten Teil jedoch dürfen keine Frauen hinein ::)
Was nicht für das alte Kloster gilt, das in den letzten Jahren auch restauriert wurde.
Eigentlich bin ich nicht ganz klostergerecht gekleidet, das kümmert hier aber keinen. Die Kirche schauen wir uns trotzdem nur von außen an.
ältere Gemäuer
Klostergassen
Wir nehmen dann noch den teilweise steinigen und recht steilen Weg zu einer Eremitenhöhle unter die Füße.
Lazarushöhle
Von hier aus soll es auch zum Weg hinauf nach Prionia gehen, doch ein Paar hält uns davon ab; der Pfad würde bald sehr unwegsam. Da wir bei der Herfahrt gemerkt haben, dass es da auch einen ziemlichen Höhenunterschied geben muss, haben wir keinen Ehrgeiz, die Wanderung nachzuholen.
An der Straße von Litochotro hier hinauf, gibt es einige Aussichtspunkte; alle nett mit einem Holzpavillion. Wir halten bei der Rückfahrt beim Zilnia, der liefert sowohl Ausblicke auf den Olymp als auch in die Enipeas Schlucht sowie hinunter zur Küste.
Und noch ein weiteres "Eigentlich" ::) Ich hätte mir gern auch Litochoro angeschaut - insbesondere gibt es da einen Weg in die Schlucht hinein zu einem Wasserfall. Doch sind in dem Ort immer noch Völkerscharen unterwegs, da verzichten wir lieber.
Trotz allem hat uns der Abstecher zum Olymp gefallen.
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