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Unterwegs in Donegal - Irland 2024
Silvia:
Endlich komme ich auch zum Bericht über Irland - kurz bevor sich die Reise jährt ::)
Anfang Januar hatte ich Irland gebucht (sehr spontan innerhalb von 2 Std. ;D bestimmt war irgendein Reisebericht dran schuld)
Somit ging es am Montag 29.07.24 mit dem Zug nach Frankfurt. Am Flughafen bemerkte ich das ich das Schloß für meinen Seesack vergessen hatte, also den ganzen Flughafen nach einem Schloß mit Stahlseil abgrasen und ich werde auch fündig. Jetzt kann ich mein Gepäck loswerden und nach noch gemütlich essen bevor es zum Gate geht.
In jeweils 5 Minuten durch die Sicherheits- und Paßkontrolle und wie immer heißt es dann warten.
Ereignisloser Flug nach Irland, dort dauert es etwas bis ich durch die Paßkontrolle bin, ebenso ist eine längere Schlange am Sixt Schalter, wobei dann meine Abwicklung innerhalb von 5-10 Min. erledigt war (ohne Aufschwatzen von Versicherung etc.). Mit dem Shuttle zum Parkplatz und dort wartet ein kleiner schwarzer Fiat Panda auf mich
Mit 1.970 km auf dem Tacho. Kurz damit vertraut machen, sitze ja mal wieder auf der rechten Seite. Fahrt nach Colinstown zu meinem gebuchten B&B.
Netter Gastgeber und schönes Zimmer.
Gefahren: 90 km
ÜN: Highfield house B&B 65,- €
Silvia:
Anreisetag war ja sehr kurz, also gleich weiter
1. Tag Dienstag 30.07. Colinstown - Fintown
Wie üblich am Anfang der Ferien bin ich früh wach (hatte den Gastgeber schon vorgewarnt), also ab nach Fore zur Abbey.
Tja, nur wo ist die denn? :gruebel: Da das Tal im Nebel liegt sehe ich sie anfangs nicht, finde aber dafür andere Ruinen
Eine Einsiedlerzelle
... und die Kirchenruine St Feichin's sehe ich mir an
Hier entdecke ich auch ne Figur im Mauerwerk
Langsam lichtet sich der Nebel und die verborgene Abbey ist zu sehen
Mit aufgehender Sonne spaziere ich durch die Ruinenanlage
:read2: Das Kloster wurde 630 n. Chr. von St. Feichin gegründet. Zwischen 771 und 1169 wurde die Abtei mindestens zwölfmal von Wikingern, darunter unter Turgesius, geplündert. Die heutigen Ruinen stammen in ihrem Bauzustand weitestgehend aus dem 15. Jahrhundert. Erhalten ist auch ein Kreuzgang aus dem 13. Jahrhundert. 1539 wurde das Kloster aufgegeben, dennoch war es bis ins 17. Jahrhundert u. a. von Einsiedlern bewohnt. Die Ruinen von Fore Abbey sind die größten Überreste einer Benediktinerabtei in Irland.
Kolumbarium - Taubenhaus
Ein letzter Blick zurück - es war herrlich hier ganz alleine die Runde zu drehen
Mit knurrendem Magen geht's zurück ins B&B für ein leckeres irisches Frühstück
Ich verabschiede mich vom Gastgeber und auf kurvigen Straßen geht es Richtung Nordwesten, teilweise am Shannon entlang
Damit die Fahrt nicht eintönig wird hatte ich mir einige Punkte unterwegs rausgesucht, so ist mein erster Stop der Drumanone Dolmen bei Boyle.
Und in Boyle selbst natürlich die Abbey
:read2: Der einst prächtige Bau war das erste Zisterzienser-Kloster im Nordwesten von Irland. Boyle Abbey wurde von Mönchen aus Mellifont gegründet, die sich nach drei missglückten Versuchen, einen Standort zu finden, schließlich 1161 bei Boyle niederließen. 1235 wurde Boyle geplündert.Bis zum 15. Jahrhundert verlor es an Bedeutung. 1603 wurde das Kloster an Sir John King gegeben, dessen Nachfahren es bis zum 19. Jahrhundert in Besitz hatten. Ab der Ära Elisabeth I. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war die Armee in Boyle Abbey untergebracht.
Blick nach oben
Weiter geht es und nächster Stop Lough Arrow Viewing Bay
Am Viewpoint steht eine moderne Metallskulptur, genannt The Gaelic Chieftain („der gälische Clanführer“) von Maurice Harron.
Carrowkeel liegt auch auf dem Weg und ein bißchen Bewegung bei der langen Fahrt schadet ja nicht. Ich lasse das Auto am Gate stehen und laufe die letzten 2 km.
Je höher man kommt umso besser die Aussicht
Dann komme ich zu dem eigentlichen Grund dieses Spaziergangs
:read2: Carrowkeel (irisch An Cheathrú Chaol „das dünne Viertel“) ist ein weitläufiger neolithischer Komplex mit zwischen 4000 und 2500 v. Chr. in der Jungsteinzeit errichteten Passage Tombs und einigen Steinkisten. Carrowkeel gehört zu den 5 großen „Passage tomb cemeterys“ in Irland.
Ein kurzer Nieselregenschauer zieht durch
Ein letzter Blick von hier oben
Zurück am Auto geht es weiter Richtung NW-Nord. Kurzer Einkaufsstop für Sandwich/Salat zum Abendessen. Ab Sligo kommt die Küste zum Vorschein und der Benbulben, aber kein Fotostop mehr da ich ankommen will.
Die letzten 5 km ab Fintown sind einspurig bis mitten ins Nichts. Freundliche Begrüßung meines Gastgebers und ich kann meinen Zigeunerwagen in Beschlag nehmen
Als kleines Willkommen gibt's noch frische Scones und Tee
Gefahren: 297 km
ÜN: The Wonderly Wagon 384,- € für 6 Nächte
Susan:
Erste :adieu:
Bin sehr gern dabei, noch ein paar mehr Anregungen sammeln. ;D Die Einstimmung ist schon mal sehr schön.
Ilona:
Solange du links fährst, komme ich mit :adieu: und vor allem, weil es ein ziemlich neues Auto ist :cool2: .
Die Übernachtungspreise waren recht preiswert. Ich hätte mir Irland teurer vorgestellt.
Der Bauwagen ist cool :thumb: .
Silvia:
Willkommen an Bord :welcome:
Habe die ÜN schon im Januar gebucht, später wäre es teurer geworden. Allerdings schlug der Mietwagen (kleinste Kategorie) mit 400.- € zu Buche. Und das nur für 1 Woche :(
--- Zitat von: Susan am 19. Juli 2025, 12:43:37 ---Bin sehr gern dabei, noch ein paar mehr Anregungen sammeln. ;D Die Einstimmung ist schon mal sehr schön.
--- Ende Zitat ---
Anregungen findet man in Irland genug - schwierig wird es dann nur sich zu entscheiden. ;D
Dann lasst uns mal Donegal erkunden
2. Tag Mittwoch 31.07. Inishowen
Kurz vor 6 Uhr komme ich los, heute liegt auch ne längere Strecke vor mir - hoch zur Halbinsel Inishowen. Ich hatte mich bewusst für einen festen Standort entschieden, so dass ich freier mit der Planung bin. Nachteil ist natürlich dann manchmal eine etwas längere Anfahrt.
Erster Stop am Carowmore Cross, das sich auf einer Kuhweide befindet
Nächster Stop an der Cloncha Church
Hier kann man noch schön die Verzierungen erkennen
Dann suche ich anfangs vergeblich den Bocan Stone Circle, schließlich finde ich einige größere Steine in einer Weide :gruebel: Ob der es dann war, keine Ahnung, jedenfalls geb ich auf und fahre weiter.
Ab zum Culdaff Beach
Hier spaziere ich am Strand entlang und genieße die frische Luft
Ein netter Hundebesitzer macht mich auf Delfine aufmerksam die etwas weiter links zu sehen sind
Die springen fröhlich aus dem Wasser und es ist einfach nur herrlich sie zu beobachten
Langsam entfernen sie sich, aber mein Grinsen auf dem Gesicht bleibt. Was hatte ich für ein Glück!! Und wieder bin ich sowas für dankbar für meine kleine kompakte Kamera mit dem Tele.
Es wird Zeit für's Frühstück, kurze Fahrt nach Carndonagh und ab in's Corner Café für ein Irish Breakfast
Nach dieser Stärkung wird es Zeit für etwas Bewegung, also ab nach Stroove
Leuchtturm von Stroove
Hier startet der Inishhead-Loop (links die Klippen hoch)
Blick zurück auf Stroove
Es ist nichts zu hören und nach Ende der offiziellen Straße kein Mensch weit und breit zu sehen. Die Heide blüht in kräftigen Farben
Die zweite Hälfte ist aussichtstechnisch etwas weniger prickelnd, aber ich finde Blaubeeren und komme an Torfabbaufeldern vorbei
Zurück am Parkplatz kann ich mein Wasser an einem Zapfhahn auffüllen und nutze die Toilette.
Es geht zum Magilligan Point View hoch
... und weiter zur Kinagoe-Bay
Hier spaziere ich auch etwas am Strand umher
Fahrt zum Malin-Head
Kaum laufe ich dort los beginnt es leicht zu regnen, also Regenjacke raus und an den dunklen Klippen entlang spazieren
Spaziere bis Hell's Hole
Zurück am Malin Head noch ein kurzer Blick in die andere Richtung
Und hier gibt's dann auch noch lecker Abendessen
Gemütlich geht's dann zu meinem Wagen zurück, unterwegs noch tanken
Gefahren 345 km
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