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Unterwegs an Rhein und Mosel
Silvia:
Wer Lust hat kann mit auf einen kleinen Kurztrip kommen, der mich mit meiner ehemaligen Kollegin an den Rhein und die Mosel führte
Vor einigen Jahren war ich von der Arbeit aus schon mal in Trier und Umgebung unterwegs und fand die Ecke echt toll, jetzt endlich sollte es wieder in diese Richtung gehen.
1. Tag Mittwoch 06.08.
Wir starten am Mittwoch früh zuerst Richtung Würzburg mit kurzem Stop an der Raststätte, die immer einen tollen Blick auf die Stadt bietet
Weiter bis nach Mainz, hier streifen wir durch die Altstadt
Der Kirschgarten ist ein Platz mit Fachwerkbebauung in der Altstadt von Mainz.
Dann hoch zur Kirche St. Stephan
Einzigartig in Deutschland sind die Fenster der Stephanskirche, die ab 1978 von Marc Chagall gestaltet wurden, der sie als Beitrag zur jüdisch-deutschen Aussöhnung verstanden wissen wollte.
Gotischer Kreuzgang von St. Stephan, nach schwerer Kriegszerstörung 1968–71 wiederhergestellt
Wieder runter in die Altstadt, vorbei am Fastnachtsbrunnen
Nagelsäule
Die Nagelsäule ist eine während des Ersten Weltkrieges auf dem Liebfrauenplatz vor der Ostseite des Mainzer Domes errichtete Säule, die im Rahmen einer deutschen Propaganda- und Spendenaktion als Kriegsnagelung entstanden ist.
Runter an den Rhein, hier sind viele große alte Häuser
… und auf dem Weg natürlich auch den „Ureinwohnern“ von Mainz begegnet
Danach verlassen wir Mainz und fahren den Rhein entlang nach Norden
Stop bei Bingen und Spaziergang zum Mäuseturm
:read2: Der Binger Mäuseturm ist ein ehemaliger Wehr- und Wachturm. Er steht auf der Mäuseturminsel im Rhein vor dem Binger Stadtteil Bingerbrück. Zusammen mit der rechtsrheinisch gegenüber gelegenen Burg Ehrenfels diente der rund 25 Meter hohe Turm früher als Zollwarte der Erhebung von Rheinzoll. Der Anfang des 14. Jahrhunderts zwecks Eintreibung von Wegezoll (Maut) erbaute Turm erhielt seinen später volkstümlich abgewandelten Namen im Rahmen einer Sage.
Hier sitzen wir längere Zeit am Rheinufer und genießen den Ausblick
[
Burgruine Ehrenfels
Weiter geht’s und da wir für unseren nächsten Stop auf der falschen Seite sind geht’s mit der Rheinfähre nach Lorch
Burg Gutenfels
Burg Pfalzgrafenstein
Dann spazieren wir noch die Landzunge vor zur Loreley-Statue
Da sitzt sie die Schöne
St. Goarshausen
Entlang der Mosel geht es dann mit einem kleinen Zwischenstopp für's Abendessen bis nach Enkirch
Gefahren: 550 km
ÜN: Weingut Sauermann 3 ÜN mit Frühstück 282,- €
Ilona:
Ein sehr schöner Kurztrip samt Mainzelmännchen :beifall:.
Obwohl wir es nicht so weit hätten, schafften wir es bisher nur nach Wiesbaden. Auf der anderen Rheinseite in Mainz und an der Mosel waren wir noch nicht.
Horst:
Wusste gar nicht, dass Mainz eine Altstadt mit Fachwerkhäusern hat.
Die Ecke ist für mich auch noch ein weißer Fleck.
Christina:
Da bin ich sehr gerne mit dabei, entweder um Bekanntes wiederzuentdecken oder Anregungen für (Tages)ausflüge zu bekommen.
Mainz ist immer wieder schön, die Altstadt gefällt mir wirklich gut, das bestätigen auch deine schönen Fotos, obwohl wir ja seit einigen Jahren (ups, sind tatsächlich schon 12 Jahre) ziemlich nah dran wohnen, war ich noch gar nicht so oft da.
Auch am Rhein entlang kenne ich einiges, schön, dass es diesen August so viel Wasser im Rhein hatte, vor ein paar Jahren waren wir mal dort wandern und sahen mehr Sandbänke als Wasser.
Silvia:
Willkommen an Bord :adieu: ... es geht auch gleich weiter, vielleicht kann ich euch die Gegend schmackhaft machen - wir waren jedenfalls begeistert
2. Tag Donnerstag 07.08.
Wir können schon um 7:15 Uhr frühstücken und sitzen mit 2 älteren Pärchen aus dem Norden am Tisch.
Um 8 Uhr starten wir und es geht an der Mosel entlang mit herrlich wenig Verkehr und toller Landschaft
Für die Weinlese sind wir zu früh, aber Weinfeste sind schon überall angeschlagen
Stop am Aussichtspunkt Zummethöhe
Ein kleines Stückchen weiter mit anderem Vordergrund
Wir fahren weiter bis nach Trier und spazieren dort als erstes zur Porta Nigra
Imposantes ab 170 n. Chr. errichtetes römisches Tor mit Türmen aus schweren Steinplatten.
:read2: Das Tor war ursprünglich 36 Meter lang, 21,50 Meter breit und 29,30 Meter hoch. Seit 1986 ist die Porta Nigra Teil des UNESCO-Welterbes in Trier. Die Porta Nigra ist das besterhaltene römische Stadttor Deutschlands.
Im Tor ein Blick nach oben
Bei herrlichstem Wetter durch die Altstadt von Trier
Kurfürstliches Palais
Blick in die Konstantin-Basilika - 310 n. Chr. unter dem römischen Kaiser Konstantin erbauter Thronsaal, der heute als evangelische Kirche dient.
Trierer Dom
.. und Liebfrauenkirche
Dann reicht es uns an Kultur und wir wenden uns wieder der Natur zu – die Teufelsschlucht steht auf dem Plan.
Blick nach oben
Auch ohne Schlucht tolle Felsformationen
Wir lassen das Auto gleich auf dem Parkplatz stehen und wandern von hier auch noch zum Felsenweiher
Idyllisch schien uns der richtige Ausdruck dafür
Und im Gegensatz zur Teufelsschlucht sind wir hier zeitweise alleine
Zurück zum Auto und es geht wieder am Fluss entlang, mal rechts, mal links
Nächster Stop Bernkastel-Kues
Hinter der äußeren Häuserzeile verbergen sich viele Fachwerkhäuser und verwinkelte Gassen
Ein letzter Stop in Traben-Trarbach zum Abendessen
… und zurück zur Unterkunft und den Abend mit einem Glas Wein beschließen
Gefahren: 235 km
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