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Roadtrip Schweiz Sommer 2025
Horst:
Das einfachste (was ich beim nächsten mal machen würde) wäre sich in Ruhe von zu Hause aus die zwei gängigsten Park-Apps zu installieren und vor allem zu autorisieren (mit Bestätigungs-SMS die man akzeptiert und z.B. Eingabe der Kreditkartendaten).
Dann ist es vor Ort kaum ein Problem. Ein paar Franken-Münzen dabei können aber definitiv nicht schaden...
Christina:
Von dieser Höhle habe ich noch nie gehört, aber sie war auf jeden Fall ein perfektes Schlecht-Wetter Ziel. Mit den unterirdischen Wasserfällen, den bunten Steinen und den Farnen nochmal anders als sonstige Höhlen.
Wirklich nervig mit diesen Park Apps, ich verstehe nicht, wieso man nicht einfach mit Kreditkarte zahlen kann. Ich habe so eine App bisher noch nirgends gebraucht zum Glück.
Horst:
--- Zitat von: Christina am 10. November 2025, 18:17:37 ---Wirklich nervig mit diesen Park Apps, ich verstehe nicht, wieso man nicht einfach mit Kreditkarte zahlen kann. Ich habe so eine App bisher noch nirgends gebraucht zum Glück.
--- Ende Zitat ---
In England und Wales ist es ähnlich, App oder Bares. Karte geht meistens nicht.
Horst:
6.Tag, Fr. 22.8.2025
Am Morgen beginnt sich der Nebel zu lichten.
Auch heute wird ein wässriger Tag – aber ich hoffe, dass das Wasser heute eher von unten als von oben kommt. Zunächst mache ich davon aber nochmal eine Ausnahme, denn beim Oltschibachfall fällt das Wasser 140m in die Tiefe des Haslitals. Eines der vielen Wasserhighlights der Region rund um den Ort Meiringen.
Mein nächstes Ziel ist nur wenige Autominuten entfernt, nach wie vor im Haslital und schon eher aus der Kategorie Besuchermagnet – die Aareschlucht bei Innertkirchen.
Hier hat sich die Aare eine bis zu 200 Meter tiefe Schlucht durch die Kalkfelsen gegraben.
Die ganze Schlucht kann dank Stegen und Tunnel zu Fuss mühelos durchwandert werden.
Es ist noch früh am Morgen, die Schlucht hat gerade geöffnet und somit sind nicht allzu viele Leute unterwegs.
Das wird sich im Laufe des Tages noch signifikant ändern.
Der 1.4 Kilometer lange Weg durch die Schlucht kann dank Stegen und Tunnel zu Fuss mühelos durchwandert werden. Normalsterbliche, die sich nicht wie ich die Finger wund knipsen, sollten für den Weg (einfach) 40 Minuten benötigen.
Interessant an der Schlucht ist neben dem grünen Gletscherwasser auch die Wandlungsfähigkeit der Schlucht – von weitläufigen Abschnitten bis hin zu engem Sotcanyon mit einem Meter Durchlaß an der engsten Stelle kann man hier erleben.
In der Kategorie Klamm/wasserführende Schlucht sicher eine der absolut stärksten Vertreter die ich bisher erleben durfte (und als Fan solcher Naturwunder waren das schon einige).
Da ich für den Hinweg deutlich länger als die 40 Minuten benötige, hat der Zeiger schon fleißig an der Uhr gedreht und mir kommen auf dem Rückweg schon manche Heerscharen entgegen.
Kein Problem, die Aufnahmen sind ja schon dank dem Hinweg im Kasten.
Am Parkplatz gönne ich mir ein verspätetes Frühstück oder frühes Mittagessen und fahren dann weiter ins eher einsame Tal Von Rosenlaui. Eine zwar asphaltierte aber kurvenreiche enge Straße führt in stetiger Steigung dem Talschluß entgegen.
Wasserfälle ...
... und wuchtige Berge prägen die landschaftlich reizvolle Strecke.
Vor allem der Blick auf das Klein Wellhorn wäre ein Highlight aber dessen Spitzen verstecken sich heute in den Wolken.
Das größte Naturjuwel dieses Tales findet man aber am Ende der Asphaltstraße – die Gletscherschlucht Rosenlaui.
Gleich hinter dem Kassenhäusschen stürzt ein imposanter Wasserfall aus dem Fels.
Die Schlucht ist ein wildes Ensemble aus plätschernden Kaskaden, wuchtigen Wasserfällen, glatt geschliffenen bizarren Felsen und urigen Grotten. Während Jahrtausenden hat das Gletscherwasser ein fantastisches Kunstwerk aus Fels geformt und formt es weiter. Immerfort. Sprudelnd, tosend, schäumend…
Die Schlucht ist Teil des UNESCO-Weltnaturerbes Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch.
Ein gesicherter Weg von 573 Metern Länge mit mehreren Tunnels und einer Höhendifferenz von 155 Metern wurde in den Fels gesprengt.
Auch hier macht es großen Spaß die enge Schlucht zu erkunden, zumal hier fast gar keine Besucher unterwegs sind.
So wie der Tag begonnen hat soll er auch enden, nämlich mit einem hohen Wasserfall, dem Falcherenbachfall.
Der 70m hohe Wasserfall ist nach 10 Minuten Fußweg von der Straße 6 erreicht.
Danach geht es wieder zurück zum Hotel auf den Hasliberg.
Ü: Hotel Wetterhorn, Hasliberg bei Meiringen
Ilona:
Ein schluchtenreicher Tag.
--- Zitat von: Horst am 13. November 2025, 11:36:19 ---
--- Ende Zitat ---
Da sind ganz schön viele rote Jacken unterwegs :zwinker:. Habt ihr euch in der Schlucht verabredet?
Die Gletscherschlucht Rosenlaui gefällt mir etwas besser, denn sie ist wunderschön ausgewaschen :beifall:.
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