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eine Woche Gardasee im Herbst

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Christina:
Was für tolle Ausblicke von der Burg, alleine dafür würde sich schon ein Besuch lohnen, aber die Ausstellungen klingen ja auch alle interessant.

Nervig mit den vielen Baustellen, aber ihr wusstet euch zu helfen.

Aber wer die Seeschlacht gewonnen hat, ist mir nicht ganz klar geworden, der Text auf dem Schild endet doch vor einer "Auflösung" oder ich verstehe es falsch :raetsel:

Paula:

--- Zitat von: Christina am 10. November 2025, 18:35:39 ---
Aber wer die Seeschlacht gewonnen hat, ist mir nicht ganz klar geworden, der Text auf dem Schild endet doch vor einer "Auflösung" oder ich verstehe es falsch :raetsel:

--- Ende Zitat ---

Venedig hat den Krieg gewonnen (ich hab’s zur Sicherheit noch mal nachgeschlagen). Ich wußte von dem Film noch dass die Seite die die Schiffe über den Berg geschafft hat die Schlacht gewonnen hat. Nur aus dem Text wird das nicht klar, du hast Recht.

Susan:
Ah, ein paar nette Erinnerungen an Malcesine, das wir auch etwas trubeliger erlebt haben. Die Burg haben wir ebenfalls besichtigt, allerdings kann ich mich nicht an die Ausstellungen erinnern  :gruebel: Wahrscheinlich hat der damals kleine Junior gedrängelt  ;D Sie sehen jedenfalls sehr interessant aus, ebenso der Rest eures Tages; die Sights kannte ich gar nicht.

Paula:
ist ja schön dass ich auch den "alten Hasen" noch was Neues zeigen kann  :)
dann bin ich mal gespannt was ihr zum Tag heute sagt:



Donnerstag 2.10.2025

Leider war ich heute ziemlich erkältet und gar nicht fit, darum haben wir uns heute nur ein paar leichtere Besichtigungen ausgesucht.

Nach dem Frühstück sind wir nach  Spiazzi gefahren, einem Ort im Hinterland, hoch oben gelegen. Dort gibt es eine Wallfahrtskirche (Santuario Madonna della Corona) die direkt in den Berg gebaut ist, die wollten wir besichtigen.

Es war herrlichstes Wetter, das war der Blick von unserer Haustür aus:



Spiazzi ist ein kleiner Ort, im Zentrum war ein kleiner Parkplatz wo wir buchstäblich den letzten Platz bekommen haben und das morgens um viertel nach 10. Zunächst haben wir uns ein Café gesucht, ich brauchte noch mal eine Stärkung. Hier in der l'Osteria haben wir Platz genommen, es war zwar sehr sonnig aber um draußen zu sitzen war es uns zu kalt.



Dort haben wir einen Cappuccino und ein Hörnchen verzehrt das uns von der Theke anlachte. Die Inhaberin war eine deutsche Auswanderin.

Schräg gegenüber ist der Dorfplatz, dort beginnt der Weg zur Kirche (vom Ort aus ist sie nicht zu sehen)





Kleidervorschriften sind zu beachten (Im Oktober wohl kein Problem mehr)



die Strasse war für Autos gesperrt, Busse fahren aber (wir haben am Ende eine Bushaltestelle mit Miniwendeplatz gesehen)



ich mag mir ja nicht vorstellen wie hier ein Bus runterfährt...bald hat man beim runtergehen einen Blick auf die Kirche an der gegenüberliegenden Bergseite





hier sieht man den Weg: man geht erst den Berg runter dann über eine Brücke auf die andere Seite und dort wieder hoch zur Kirche



Der Weg bis zur Kirche war mit einem Kreuzgang ausgestattet, die Bronzefiguren waren bestimmt zwei Meter hoch.



in Serpentinen geht es den Berg runter



von dieser Kreuzstation war der Blick am besten



über die Brücke auf die andere Seite und durch ein Tor



und dann die Treppe hoch zur Kirche



sie ist wirklich direkt an den Berg gebaut.



in der Kirche war gerade eine Messe, darum durfte man nicht rein, wir waren zuerst in dem winzigen Garten, von da aus ging es steil nach unten, das ist ja gar nichts für mich...



es gibt noch ein großes Pilgergebäude das man besichtigen kann. Hier sind tausende Devotionalien ausgestellt









das schlichte Kreuz aus Draht hat mir gut gefallen



eher gruselig:







gegen halb zwölf war die Messe zu Ende, wir mußten nach unserer Besichtigung noch 5 Minuten warten, dann durfte man die Kirche betreten (die Messe ist jeden Tag um 10:30, diese Zeit sollte man also vermeiden):



die Wand hinter dem Altar und eine Seitenwand sind direkt Felsen, mit dem Bau er Kirche wurde im 15. Jahrhundert begonnen, vorher war es eine kleine Eremitage. Ich kann mir unmöglich vorstellen wie man das mit den damaligen Mitteln bewerkstelligt hat...





ich habe mich da oben nicht wohl gefühlt, mir war regelrecht schwindelig und ich war froh als wir wieder zurück gehen konnten. Der Weg nach oben ging durch den Wald - weg vom Abgrund- aber ziemlich anstrengend über viele Treppen.



wir haben überlegt uns hier oben mit Blick auf den See in ein Lokal zu setzen, aber im Schatten war es zu kühl, der Blick ist aber wirklich schön hier oben



Auf dem Rückweg nach Malcesine liegt Torre de Benaco, hier hatte Josef zwei kurze Spaziergänge rausgesucht, zunächst vor dem Ort zu einem Strandabschnitt. Wir fanden einen kostenlosen Parkplatz von dem aus es durch eine wunderschöne Zedernallee ging



man erreicht diese wunderschöne Villa



an der vorbei man zum See gelangt







im Sommer wenn man hier baden kann muss das traumhaft sein.



wir haben uns an einen der noch zahlreichen freien Tische gesetzt, in der Sonne war es wunderbar warm, aber nachdem wir die Speisekarte aufgeschlagen haben und gesehen haben dass für einen Cappuccino 10 € aufgerufen werden, sind wir dankend wieder gegangen, so abzocken lassen muss man sich doch nicht.



statt dessen sind wir auf einen anderen Parkplatz gefahren von dem aus man zu einer Sehenswürdigkeit gehen kann, der Parkplatz wie so oft unter Olivenbäumen



in einem Wanderführer hatte Josef einen Weg zu Steinzeichnungen gefunden, leider ging es wieder ziemlich steil bergauf aber wenigstens einigermaßen schattig



von unterwegs hatte man einen schönen Blick auf die Villa wo wir vorher waren:



dann waren wir endlich an besagtem Fels angekommen wie das Schuld eindeutig ausweist



von Gravuren war aber nirgends etwas zu sehen.



Josef ist den Weg noch weiter gegangen und hat weiter oben auch noch gesucht - vergebens. Ich war völlig k.o.

Wahrscheinlich gab es hier mal Felszeichnungen, aber sie sind leider verwittert / verschwunden.
So sind wir dann nach Torre de Benaco reingefahren, in der Nähe des Castel gibt es einen großen kostenpflichtigen Parkplatz (EasyPark), ein sehr schöner gepflegter Ort





Dort haben wir uns in einem Restaurant mit Blick aus Castel niedergelassen, es war jetzt 16 Uhr, wir haben Cappuccino und Panini bestellt und den Blick genossen. Es waren nur wenige Leute hier, es ist eindeutig Nachsaison.



Da das Castel wie eine kleinere Ausgabe der Burg von Malcesine aussah (und ich völlig unfit war) haben wir die Besichtigung ausgelassen und sind statt dessen nach Malcesine zurück gefahren. Dort habe ich mich erst mal 2 Stunden ins Bett gelegt, dann ging es wieder.

Zum Abendessen waren wir im Restaurant des Hotels Querceto das unmittelbar neben dem Restaurant Campiano liegt. Das Essen war zwar gut aber völlig überteuert für die Miniportionen, das können wir definitiv nicht empfehlen.

die heutige Route (wir sind die dunkelblaue Strecke gefahren):


 

Susan:
So ein Pech, dass du nicht ganz fit warst. Leichtere Besichtigungen sehen bei uns allerdings anders aus  :floet:

Der Weg zur Felsenkirche sieht jedenfalls anstrengend genug aus (erinnert mich an Meteora  ;) ) Doch sie finde ich richtig sehenswert; das lohnt die Mühen. Im Gegensatz zur dem Anstieg zu den nicht vorhandenen Felszeichnungen.

Der Strandplatz mit Villa schaut ja idyllisch aus, 10 Euro für einen Cappu würden wir aber auch nicht löhnen. Torre de Benaco ist dann wieder was Bekanntes  8)

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