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In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Ilona:
In griechischer Mission – Meteora und Chalkidiki 2025
Tag 1 – Von Frankfurt nach Kalambaka
Kaliméra :adieu: , liebe Mitreisende.
Seit 44 Jahren war es mein Wunsch, die Meteora-Klöster in Griechenland einmal live zu sehen. Am Black Friday 2024 buchte ich die Flüge nach Thessaloniki und wir sparten dadurch je 200 €.
Eine Reise nach Chalkidiki hatte ich in jungen Jahren schon einmal gebucht, doch die wurde damals storniert. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben und so konnte die Reise dieses Jahr stattfinden.
Mitte September war es so weit. Wir flogen um 11 Uhr ab Frankfurt und zum ersten Mal mit den Griechen.
Der Sitzabstand war ok, doch das geleeartige Begrüßungsbonbon schlugen wir beim Rückflug aus.
Eine Art Fasnachtskrapfen mit Schinken-Käse-Creme gefüllt, ein klebriger Sesamriegel und ein kleiner Becher mit einem Softgetränk wurden zwischendurch gereicht.
Nach zwei Flugstunden und einer Stunde Zeitverschiebung landeten wir um 14:15 Uhr Ortszeit in Thessaloniki bei mollig warmen 30°C.
Ein Bus fuhr uns 100 m weiter zum modernen Terminal. Es dauerte eine Weile, bis die Koffer eintrafen. In der Zeit rief mich schon die Mitarbeiterin der Autovermietung an, die am Parkplatz 5 auf uns wartete. Zehn Minuten später waren wir am Kleinbus, der uns ein paar Kilometer weiter zu 4Rent brachte.
Die Autovermietung ist sehr gut bewertet und bietet Vollkasko ohne Selbstbeteiligung an. Auch dank den Black Days und der Vorab-Registrierung, gab es einen guten Nachlass. Wir wählten die Kat. D mit Automatik zum Preis von 420 €. Abzüglich des Gutscheins über 126 € und der Anzahlung von 49 €, wurden vor Ort noch 245 € fällig. Die jungen Mitarbeiter waren alle sehr freundlich und das Auto stand schon bereit. Eigentlich wollte ich ihn Costa taufen, doch der Toyota Corolla Hybrid mit 8743 km auf dem Tacho, brachte sein Namensschild schon mit.
Ein Mitarbeiter stellte uns zwar das Bedienfeld auf Deutsch ein, aber das Navi war nicht freigeschaltet. Wir hatten ohnehin unser eigenes dabei. Nachdem sich Heiko mit der Technik vertraut gemacht hatte, fuhren wir vom Hof.
Wir hatten an dem Tag noch 260 km und somit 3,5 Stunden Fahrt vor uns. Um Thessaloniki herum führt eine Autobahn, die sogenannte Ring Road. Da wird kräftig gebaut und es staut sich permanent. Schon nach kurzer Zeit standen wir im Stau, der natürlich nicht einkalkuliert war und meine Zeitplanung durcheinanderbrachte. Der Vermieter aus Kalambaka kontaktierte mich über WhatsApp wegen der Ankunftszeit. Die verzögerte sich jedoch immer mehr.
Nach 40 Minuten zähfließendem Verkehr erreichten wir die erste Mautstelle
und löhnten 55 Cent in bar. Für die Maut hatten wir Kleingeld dabei. Nach der ersten Mautstelle dann endlich freie Fahrt. 17 Minuten später erreichten wir die 2. Mautstelle = 90 Cent. 10 Minuten später (ich hatte alle Abrechnungen aufbewahrt) wurden 2 € fällig. Die nächste Mautstelle kam erst nach 40 Minuten und kostete 2,80 €. 30 Minuten später dann 2,40 €. Zwischendurch war ein Abschnitt der Autobahn gesperrt und wir mussten eine Umleitung fahren. Das kostete wiederum Zeit.
Wir hatten Hunger und Durst. Eine Halbliterflasche Wasser teilten wir uns gut ein. Unterwegs sahen wir zwar zwei Raststätten, doch wir wollten den Vermieter nicht zu lange warten lassen. Die letzten 1,5 Stunden führten über Landstraßen und endlich erreichten wir einen größeren Ort namens Larisa. Hier entdeckte ich einen Discounter. Das war jedoch, wie sich herausstellte, ein Großmarkt. Wir kauften zwei 2-Liter-Flaschen Wasser und eine Familientüte Lays Chips. Die Verkäuferin fragte ich nach einem Lidl. Sie meinte, der befindet sich am Ortsausgang. Die Lidl-Märkte in Griechenland haben ein gutes Sortiment und vor allem eine Warmtheke für Snacks. Unser Abendessen auf dem Lidl-Parkplatz bestand daher aus Schinken-Käse-Croissants und Spinat-Feta-Rollen. Dazu eine Stevia-Cola für mich und eine reguläre für Heiko. Gesättigt machten wir uns auf den Restweg. Zwei kurze Autobahnabschnitte vor Kalambaka kosteten dann noch 85 und 95 Cent.
Kurz vor 20 Uhr trafen wir in der Altstadt ein, wo uns schon der Vermieter erwartete. Er lotste uns zu einem Gratisparkplatz in der Nähe. Von da aus ging es über Kopfsteinpflaster zum Apartment.
Die große 3-Zimmer-Wohnung im 1. OG wurde komplett renoviert, ist detailverliebt dekoriert und verfügt über zwei Schlafzimmer.
Der Vermieter erklärte uns die Haustechnik. Wasser und Säfte standen im Kühlschrank. Verpackte Schokocroissants für ein erstes Frühstück lagen auf dem Esstisch.
Die große Küche ist sehr gut ausgestattet, allerdings fehlte ein Toaster. Der war jedenfalls in der Beschreibung nicht aufgeführt. Deshalb kaufte ich zu Hause noch einen günstigen Brotröster für 10 € und den nahmen wir mit.
Nachdem sich der Vermieter verabschiedet hatte, machten wir noch einen Spaziergang durch die Altstadt und kauften in einem Supermarkt Toast und Frühstücksutensilien ein. Die Koffer wurden danach noch ausgepackt und nach dem Duschen fielen wir erschöpft ins Bett. Leider hielten uns Motorradfahrer, die mit ihren getunten Bikes durch die schmale Gasse vor dem Haus brausten, noch lange wach.
Kalinichta :bett:
Übernachtung: Kondoulis House 2 über Booking.com - 3 Nächte 207 €
Christina:
Dass wir so schnell wieder zu den griechischen Klöstern kommen, hätte ich nicht gedacht ;D. Da freue ich mich, das Ganze noch aus einem weiteren Blickwinkel, insbesondere auch mit Mietauto statt Womo zu sehen. Wenn ihr schon fast ein Jahr vorher gebucht habt (in welchem Monat war eure Reise?), dann stand das Ziel schon vor Susan's Bericht fest, nehme ich an, was für ein Zufall.
Die Anreise war etwas holprig, wobei drei Stunden Fahrt eh schon recht viel sind für den ersten Tag (hatte ich letztes Jahr ja in Finnland auch, allerdings bei späterer Landung, habe ich dann dieses Jahr nicht mehr gemacht).
Da gibt es wohl sehr häufig Mautstellen? Aber man konnte noch in bar bezahlen, brauchte keine App oder sonstige Vorabregistrierung, das ist heutzutage auch nicht mehr selbstverständlich (ich bin gerade am Planen für unseren Januar/Februar Urlaub an der Algarve und mehr als froh, dass die dortige Autobahn seit diesem Jahr mautfrei ist, das portugiesische Mautsystem ist super kompliziert).
Die Autonummern sind gar nicht im griechischen Alphabet geschrieben?
Eure Wohnung sieht gemütlich und modern aus, würde mir auch gefallen (die Moped Fahrer weniger).
Ilona:
Herzlich willkommen, liebe Christina :adieu:.
--- Zitat von: Christina am 17. November 2025, 18:17:17 ---Dass wir so schnell wieder zu den griechischen Klöstern kommen, hätte ich nicht gedacht ;D. Da freue ich mich, das Ganze noch aus einem weiteren Blickwinkel, insbesondere auch mit Mietauto statt Womo zu sehen. Wenn ihr schon fast ein Jahr vorher gebucht habt (in welchem Monat war eure Reise?), dann stand das Ziel schon vor Susan's Bericht fest, nehme ich an, was für ein Zufall.
--- Ende Zitat ---
Ja, so schnell kann es geschehen.
Ich dachte zuerst, dass ich es nicht erwähnte, doch im 3. Satz steht:
--- Zitat ---Mitte September war es so weit.
--- Ende Zitat ---
Susan beendete ihren Reisebericht am 07.09. und da standen wir schon in den Startlöchern :toothy9:. Ich buche meistens 11 Monate im Voraus, also sobald die Tickets verfügbar sind. In diesem Fall spielte mir noch der Black Friday in die Karten. Ich weiß nicht, ob Susan vor einem Jahr schon die Griechenland-Reise plante. Abgesprochen war es jedenfalls nicht und auch ich war überrascht, dass sie uns eine Nasenlänge voraus war.
--- Zitat von: Christina am 17. November 2025, 18:17:17 ---Die Anreise war etwas holprig, wobei drei Stunden Fahrt eh schon recht viel sind für den ersten Tag (hatte ich letztes Jahr ja in Finnland auch, allerdings bei späterer Landung, habe ich dann dieses Jahr nicht mehr gemacht).
--- Ende Zitat ---
Es war vor allem ein langer Tag, da wir schon seit 4:30 Uhr auf den Beinen waren. Die letzte halbe Stunde fuhren wir im Dunkeln und das war besonders anstrengend.
--- Zitat von: Christina am 17. November 2025, 18:17:17 ---Da gibt es wohl sehr häufig Mautstellen? Aber man konnte noch in bar bezahlen, brauchte keine App oder sonstige Vorabregistrierung, das ist heutzutage auch nicht mehr selbstverständlich
--- Ende Zitat ---
Ja, es gibt viele Mautstellen in unregelmäßigen Abständen. Man kann bar bezahlen oder registriert durchfahren. Susan hatte erwähnt, dass Barzahlung kein Problem ist. Wir hatten deshalb einen Beutel mit Münzgeld mitgenommen.
--- Zitat von: Christina am 17. November 2025, 18:17:17 ---Die Autonummern sind gar nicht im griechischen Alphabet geschrieben?
--- Ende Zitat ---
Nein, denn die fahren doch auch mal im restlichen Europa umher.
--- Zitat von: Christina am 17. November 2025, 18:17:17 ---Eure Wohnung sieht gemütlich und modern aus, würde mir auch gefallen (die Moped Fahrer weniger).
--- Ende Zitat ---
Die Ferienwohnung ist in der Altstadt in einem Altbau. Drinnen wurde das Apartment aber hochwertig modernisiert. Da merkt man nicht, dass es ein altes Gebäude ist. Balkone hatten wir auch zwei. Eine Klimaanlage war vorhanden. Drei Fernseher, edle Marmorfliesen ... einzig der Nachbar und seine Kumpels mit den lauten Motorrädern störte die Nachtruhe.
Horst:
Da bin ich gerne mit dabei.
Nordgriechenland habe ich auch schon mal auf die gedankliche Liste genommen für Frühjahr oder Herbst.
Bin also sehr gespannt, was ihr da so gesehen habt.
Silvia:
:winkewinke: Oh da komme ich auch sofort wieder mit, Susan hat da richtig Appetit drauf gemacht und ich bin gespannt wo sich eure Touren überschneiden. Finde es lustig das ihr fast zur gleichen Zeit das gleiche Ziel hattet.
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