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WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
Susan:
Vorab ein herzliches Dankeschön an Horst für diesen tollen Reisetipp!
26. September I. Rambla Barrachina aka El Cañón Rojo
Auch heute haben wir wieder blauen Himmel und strahlenden Sonnenschein.
Für die Rollerfahrt ziehen wir lange Hose und Pullover an, doch es ist schon zu ahnen, dass es später warm werden wird. Vor dem Vergnügen kommt erstmal ein langer Ritt (fast 42 km) ;) Außerdem muss ich höllisch aufpassen, dass wir den Abzweig nicht verpassen, denn das Ziel ist nicht ausgeschildert. Erschwerend kommt hinzu, dass grad an der N330 gebaut wird. Natürlich müssen wir prompt eine Ehrenrunde drehen ::)
Über Schotter- und Sandpiste kommen wir dann zum Parkplatz. Unter dem von Horst erwähnten Baum stehen sogar zwei WoMos. Sowas hätten wir unserem Dickschiff nicht zugemutet.
Utah-Feeling ;D
Grad kommt der Fahrer des deutschen VW Busses zurück und stellt die übliche Scherzfrage "Seid ihr ganz aus Hannover mit dem Roller hier?" Ja, klar! Er gibt uns dann Tipps, wo denn hier Wege entlang gehen. Vom Parkplatz aus gehen wir gerade einen kleinen Wall hinauf und folgen dann dem ausgetretenen Sandpfad weiter bergan. Rechts wie links blicken wir auf Bryce ähnliche Felswände.
schroffe Abbruchkanten
Vor Millionen von Jahren angehäufte Ton und Mergelablagerungen erodierten durch Wind und heftige Regenfälle im Lauf der Zeit. Zurück blieben vertikale Rinnen, Türmchen am Fels und flachere Hügel.
Auch im Boden um den Weg herum zeigen sich Erosionsgräben. So ist hier und da ein beherzter Sprung zum Weiterkommen nötig.
Schließlich landen wir auf einem bewaldeten Kamm, hier stoßen wir auf eine weitere Sandpiste. Rechts ginge es in ein weiteres Tal, doch da steht ein fettes Schild "privado". Also wandern wir links weiter und kommen zu einem Aussichtspunkt in besagtes Tal.
Von dort aus spazieren wir noch weiter, die Piste verläuft sich in einen Pfad und irgendwann scheint es nicht recht weiter zu gehen. Zumindest nicht ohne etwas Kraxelei.
Aussicht von dort nach Süden, wo wir hergekommen sind
Berg gegenüber
Der VW-Bus Fahrer sprach zwar von einem Rundweg, sagte aber auch, dass er rund 11 km gegangen wäre. Das ist uns etwas viel, daher tanken wir Rhabarberschorle und marschieren auf gleichem Weg zurück.
Damit ihr einen Überblick über das Gebiet bekommt, verlinke ich hier mal eine Drohnenaufnahme
Im Web hatte ich Bilder von Slotcanyon ähnlichen Abschnitten gesehen, doch die müssen an einem anderen Weg liegen.
Teil II. folgt ...
Susan:
Hallo Horst,
habe mir gerade nochmal deinen Bericht angeschaut. Ihr scheint einen etwas anderen Weg gegangen zu sein? Die Felsnadel und den Blick auf die roten Hügel haben wir so nicht gehabt :gruebel:
Ilona:
:beifall: Das ist doch eindeutig der kleine Bruder vom Capitol Reef NP.
Christina:
Schon bei Horst bewundert und nun auch hier, eine ganz unerwartete, beeindruckende Landschaft. Wirklich erstaunlich, dass das scheinbar gar kein so großer touristischer Anziehungspunkt ist.
Paula:
Da wir ja Spanien nächstes Jahr als Ziel angedacht haben, habe ich mir die Reiseberichte von Horst auch noch mal durchgelesen und habe es sehr bedauert dass dieses Gebiet nicht an der Nordküste liegt. Muss ich also ein anderes Mal hinfahren. Und natürlich nicht im Hochsommer! Das schaut jedenfalls wie in Utah aus, ich liebe es :herz:
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