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Re: Mit dem WoMo nach Schweden und Norwegen - September/Oktober 2025

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Christina:
Jetzt habt ihr auch die Herbstfarben ;D. Einfach eine schöne Landschaft. Und ein toller Abendhimmel über dem Hafen.

Da musstet ihr dann doch noch einige Stunden weiterfahren für die nächste Fähre. Immerhin seit ihr flexibel mit den Stellplätzen. Aber selbst Ende September ist also auf den Lofoten noch einiges an Touristen unterwegs.

Silv:
Ja, ist halt schon ein Umweg. Aber die Landschaft ist so schön, da ist es gar nicht so schlimm  :)

Im September beginnt die Zeit für Polarlichter und gerade die Lofoten sind dafür ein Hotspot. Außerdem ziehen die Herbstwinde viele Surfer an die tollen Strände dort.

Silv:
Tag 11 – 29.9.2025

Wir haben mal wieder ausgeschlafen, ich bin noch etwas auf dem Gelände herumgelaufen und habe noch vor dem Frühstück ein paar Fotos gemacht.











Das Wetter war sehr schön, ein paar Wolken am Himmel, aber nicht dramatisch. Damit können wir leben. Abfahrt schafften wir aber erst um 11.00 Uhr.



Geplant hatte ich heute mal eine kleine Wanderung auf der Insel Gimsoy. Auf dem Weg dorthin machten wir einen Stopp am Austnesfjorden Rastplatz. Hier waren wir auch schon das 3. Mal, aber die Aussicht ist einfach zu schön, um daran vorbeizufahren. Der Wind pfiff, es wurde kalt und die Wolken wurden dichter.





Auf der kleinen Halbinsel ist die Sildpollnes Kirche zu sehen.







Unterwegs muss man immer die Augen offen halten und manchmal abbremsen, denn die Schafe sind los. Und die lassen sich auch durch niemanden stören.





Es wurde immer ungemütlicher, so dass wir uns dazu entschlossen, die Wanderung nicht zu machen und einen Stellplatz suchen. Das Reineholmen Bobilcamp bei Ballstad las sich gut. Auf dem Weg dorthin stoppten wir noch an der Buksnes Kirche. Hinein konnte man nicht, es fand gerade eine Trauerfeier statt.





Der Stellplatz ist sehr schön gelegen, aber irgendwie ungemütlich. Wir suchten uns zwar einen Platz aus, ich machte ein Foto von einem Bulli (ich glaube, der war Deko)



doch wir bzw. ich fühlte mich nicht so wohl. Wahrscheinlich deswegen, weil der Wind weiter zunahm. Außerdem fanden wir es mit rd. 40.- € (Toiletten und Waschhaus waren geschlossen) zu teuer.

Wir hatten ja noch Zeit, also sind wir weiter gefahren bis zum Lofoten Beach Camp.



Dieses ist zwar teurer, dafür wunderschön am Strand gelegen und es wird wesentlich mehr angeboten (Surfschule, Sauna, Bistro etc.). Ich habe zu Andy gesagt, er soll sich auf einen Platz zwischen 2 Wohnmobilen stellen, da sind wir etwas windgeschützter. Hier haben wir auch schonmal übernachtet. Wir sind noch kurz zum Strand,



die Temperatur des Wassers wurde auch getestet


aber der Wind blies heftig und so sind wir bald ins warme WoMo. Ich war noch schön warm duschen (diese sind hier schön groß, es läuft Musik und im Vorraum massig Platz zum Umziehen. Die Größe ist wohl den vielen Surfern geschuldet.)

Die Aussicht Polarlichter zu sehen, war sehr gering bis gegen null, es fing sogar leicht zu regnen an. Das Wohnmobil wackelt. Andy beruhigt mich (versucht es zumindest): Wir kippen nicht um!  :windig:

Gefahrene km: 212, Übernachtungskosten: 45.- €

Susan:

--- Zitat ---Ja, es gibt LPG Nachfüllstationen (ich meine meistens an Tankstellen). Ich hatte mal gelesen, man bräuchte einen extra Adapter, bei uns ging das ohne. Wir haben nämlich eine solche Station besucht - dazu mehr in ein paar Tagen  :)
--- Ende Zitat ---

Danke, sehr beruhigend

Das mit der Fähre war ja ärgerlich, immerhin hatte der Umweg einiges zu bieten: Aussichten, nettes Herbstlaub und Schafe. Der Stellplatz schaut auch sehr nett aus. Schade, dass es am nächsten Tag dann so kalt und windig war. Wenn das Wohnmobil zu sehr wackelt, habe ich auch immer die Befürchtung es kippt - entgegen aller Physikvernunft.  ::) Bei dem Wetter ist eine Sauna am Camping eine feine Einrichtung.

Silv:
Bevor ich mich in die Weihnachtspause verabschiede, gibt es noch einen Reisetag. Ich wünsche allen ein schönes Weihnachtsfest und für 2026 viel Geld und Gesundheit für viele schöne Reisen!  :winkewinke:

Tag 11 – 29.9.2025

Heute Morgen wackelt es nicht mehr und die Sonne scheint – wie schön! Also können wir heute mal ein bisschen wandern. Aber erst mal noch zum Wasser









und Andy ließ die Drohne noch steigen. Bei dem Meeresrauschen hört man auch das Gesumme nicht…


(Drohne)


(Drohne)


(Drohne)

Erster Stopp war am Ramberg Strand, hier steht eine rote Hütte, die oft als Fotomotiv herhalten muss. Heute leider im Schatten.



Wir fuhren weiter bis Fredvang, hier hatte ich eine kleine Wanderung, 3 km – 1,5 Stunden - herausgesucht. Wir hatten Glück und bekamen noch das letzte freie Plätzchen in einer Parkbucht. Wir gingen los auf dem zuerst schmalen Weg, der dann zu einem Trampelpfad wurde.









Eine grandiose Aussicht, wir setzten uns erstmal auf die Steine (Suchbild  ;)) und die Drohne wollte auch in die Luft.


(Drohne)


(Drohne)


(Drohne)

Der Pfad war kaum noch zu sehen und zudem wurde es immer steiniger. Bevor wir den Hang runterpurzeln, drehen wir doch lieber um. Eine rote Hütte gibt es auch hier



Unterwegs schöne Brücken



Wir fuhren wieder auf die E10 und bogen nach Sund ab. Keine Ahnung was es dort gibt. Kurz vor Ende der Straße kamen wir zu einem Parkplatz, dort gab es tatsächlich ein Fischereimuseum. Leider hatte dieses geschlossen, an der Tür hing ein Schild „Sorry, I’m back tomorrow“. Wir sahen uns trotzdem etwas um.







Wandmalerei gibt es auch







Die Bewölkung hatte zwischenzeitlich wieder zugenommen. Wir fuhren wieder auf die E10 und die nächste Sackgasse. Hier ging es nach Vikten zur Glasshytta. Das Hinweisschild hatten wir bei den letzten Reisen auch schon gesehen, aber sind noch nie hingefahren. Irgendwann ist immer das erste Mal.

Gesagt, getan. Es ist eine Glasbläserei mit angeschlossenem Kaffee. Wir hätte ja gerne einen Kaffee getrunken, aber dort war niemand. In der Werkstatt arbeitete ein Herr an einem Teil aus Glas, aber er sagte nichtmal „Hallo“. Wir schauten kurz zu, aber selbst den Kopf hat er nicht gehoben. Es schien, als sei es ihm lästig, dass ihm jemand zusah... Man konnte verschiedene Handarbeiten aus Glas kaufen, allerdings auch ganz schön teuer.

Auf dem Außengelände gab es ein paar schöne Fotomotive







Wir fuhren weiter, immer wieder an Schafen vorbei, nach Unstad.



Hier gibt es auch einen insbesondere unter Surfern bekannten Strand. Am Ende des Strandes können ein paar Wohnmobile auf dem Grundstück eines Bauern über Nacht stehen. Das haben wir dann auch getan. Bezahlt per Überweisung.





Da sich jetzt auch die Sonne wieder blicken ließ, bin noch zu einem Mini-Friedhof gelaufen.



Der Himmel wurde langsam auch wieder blau.



Zusammen sind wir dann noch zum Strand und haben die Surfer beobachtet.







Heute habe ich dann wieder öfter aus dem Fenster geschaut, aber keine Nordlichter zu sehen.



Gefahrene km: 101, Übernachtungskosten: 20.- €

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