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Re: Mit dem WoMo nach Schweden und Norwegen - September/Oktober 2025
Silv:
--- Zitat von: Paula am 18. Januar 2026, 14:16:52 ---Wie cool, das hätte ich nicht gedacht dass man in Norwegen Moschusochsen sehen kann, die hätte ich in Sibirien vermutet…gibt es in Norwegen vielleicht einen Zoo wo man sie sehen kann? In Deutschland und angrenzenden Ländern gibt es das meines Wissens nicht.
--- Ende Zitat ---
Nördlich von Narvik gibt es den Polar Park, dort kann man wohl auch Moschusochsen sehen.
Silv:
Tag 18 – 6.10.2025
So langsam aber sicher müssen wir uns auf den Rückweg machen… Da wir nicht weit vom Trollstigen und Geiranger entfernt waren, haben wir uns entschieden, diesen Schlenker zu machen. Dieses Mal wollte ich mich ans Steuer setzen.
Um halb elf sind wir los und haben erst in Andalsnes noch ein paar Souvenirs gekauft. Als wir aus dem Laden heraus sind, hat mir Andy gleich den Schlüssel in die Hand gedrückt. Er dachte, dass ich sonst kneife. Hab ich aber nicht ;D.
Da geht’s hoch
Und ich sage es nochmal: der Trollstigen ist echt harmlos gegen manch andere Serpentinen in Norwegen. Ich denke da z.B. an den Lysevegen nach Lysebotn am Lysefjord. Oder auch der Ornevegen nach Geiranger runter.
Ich muss dazu sagen, ich hatte Glück: es war keiner hinter mir und viele Autos kamen mir auch nicht entgegen.
Am Visitor-Center haben wir nur Fahrerwechsel gemacht (Fotos von oben gab es am 25.9.) und erst ein Stück später angehalten. Für mich hier eine unglaublich tolle Landschaft
Mit der Fähre setzten wir von Linge nach Eidsdal über und kamen dann zum Aussichtspunkt Ørnesvingen mit einem traumhaften Blick auf den Geirangerfjord. Leider etwas regnerisch, aber trotzdem wunderschön.
Unten sieht man die Aida
In Geiranger selbst machten wir auch einen Stopp, liefen vorbei an der Aida
in einen Souvenirladen. Gefühlt waren hier nur Deutsche… Auch hier wanderten ein paar Kleinigkeiten in unsere Taschen. Auf der anderen Seite von Geiranger ging es den Berg hoch zu einem weiteren Aussichtspunkt. Am ersten Parkplatz waren eine Menge Menschen unterwegs und für uns nichts frei. Eine Frau winkte uns freudestrahlend zu und kam in unsere Richtung. Wir waren eigentlich am Weiterfahren. Ich machte kurz die Scheibe runter und sie sprach uns in unserem Dialekt an: „Hey, HP, wo kummt’n ehr her?“ Ich: „Aus’m Gorxemerdal“. „Wie geil, mer sin aus Stoanisch“ – das ist gerade mal 5 km von uns entfernt. :)) Der Mann kam auch noch her und den kannte ich sogar vom Sehen. Sie waren mit der Aida unterwegs und hatten gerade Landgang. Hinter uns hupte einer und wir fuhren weiter. So klein ist die Welt.
An der nächstmöglichen Gelegenheit konnten wir kurz parken, machten ein paar Fotos
und weiter gings zur nächsten Aussicht
Einen Stopp gab es noch am Pollfoss.
Es fing wieder an zu regnen und es war bereits später Nachmittag, so dass ich im Internet schaute, wo wir übernachten können. Lom war nicht weit, hier gab es einen Campingplatz. Der Weg führte an der Otta entlang
In Lom haben wir uns jedoch entschieden, noch ein Stück weiterzufahren. Ich weiß gar nicht mehr warum. Doch, wir hatten keine Lust zum Kochen und wollten etwas essen gehen. In Lom haben wir jedoch nichts Passendes gefunden. Deswegen ging es weiter bis Otta. Hier haben wir im Ort geparkt und sind zum Asiaten.
Am Ortsrand gab es den Campingplatz „Otta Camping og Motell in Otta“, schön am Fluss gelegen. Wie so oft zu dieser Zeit war die Rezeption nicht besetzt. Zahlen konnte man mit einer norwegischen App (die es nur für die Norweger gibt), mit Überweisung oder bar in einen Umschlag. Hier wurde aber gleich angezeigt, dass Gebühren von 10.- € fällig werden. Das war mir dann im Verhältnis zum Übernachtungspreis doch zu viel. Ich wählte die angegebene Telefonnummer und fragte, ob wir auch in Euro bezahlen könnten. Der nette Herr am anderen Ende der Leitung meinte: Ja, kein Problem. Bei ihm würde ein Pole arbeiten, diesen könne er auch ein Euro bezahlen. Perfekt. Also habe ich das Geld im Umschlag in den Briefkasten gesteckt.
gefahrene km: 251, Übernachtungskosten: 35.- €
Die Strecke heute nur als Screenshot, habe es nicht über maps hinbekommen.
Christina:
Wie toll, dass ihr Moschusochsen sehen konnte, das ist ja wirklich was Besonderes.
Die Landschaft ist wirklich immer schön, auch jetzt auf eurer Rückfahrt mit den hohen Bergen.
Witzig die Begegnung mit den "Fastnachbarn".
Steak und Pommes beim Asiaten ;D?
Silv:
--- Zitat von: Christina am 19. Januar 2026, 18:24:26 ---Wie toll, dass ihr Moschusochsen sehen konnte, das ist ja wirklich was Besonderes.
Steak und Pommes beim Asiaten ;D?
--- Ende Zitat ---
Ja, vor allem so nah an der Straße ^-^
Das war Andys Teller. Er hat es nicht so mit Reis und Nudeln... ::)
Silv:
Tag 19 – 7.10.2025
Da wir mit der Fähre von Trelleborg nach Deutschland zurückfahren, ging es heute weiter Richtung Schweden. Allerdings haben wir nicht die E6 gewählt, sondern zuerst die 51 und dann die 33. (ich schaffe es leider nicht, die Route über Maps wegen der Sperrungen im Winter einzugeben)
Vorbei an der Kirche von Heidal
machten wir einen Stopp am Ritterspranget, einer Schlucht im Jotunheimen Gebirge. Hier die Geschichte dazu
Etwas unscheinbar weist ein Schild den Weg in den Wald zu einem Wanderparkplatz (hier kann man wohl auch übernachten). Von dort aus geht man etwa 500m einen Pfad entlang,
bis man den Fluss Soja und somit auch die Schlucht erreicht. Aber immer schön forsiktig sein ;D
Leider schaffte es die Sonne heute wieder nicht, hinter den Wolken hervorzukommen. Trotzdem hielten wir öfter an, weil uns die Landschaft auch bei nicht so gutem Wetter immer wieder fasziniert.
Am Øvre Sjodalsvatn
Der Valdresflyvegen ist eine weitere Landschaftsroute in Norwegen. Ein Großteil dieser Strecke verläuft über der Baumgrenze, der höchste Punkt liegt bei 1389 m ü.d.M.
Am Parkplatz „Knutshø“
Zwischendurch wurde es mal ganz schön nebelig, wo man fast gar nichts sehen konnte. Dann wurde es wieder etwas heller, aber auch nicht wirklich schön.
Da wir dann in Fagernes einen Rusta entdeckten, haben wir nochmal einiges an Krimskrams geshoppt. Das Wetter war sowieso nicht besonders, deswegen sind wir bis Minnesund gefahren, wo wir auf dem „Storenga Camping“ unseren Übernachtungsplatz gefunden haben.
Die Wolkendecke reißt etwas auf
Manchmal muss manuell nachgeholfen werden, um fernzusehen…
gefahrene km: 324, Übernachtungskosten: 34.- €
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