Autor Thema: Re: Mit dem WoMo nach Schweden und Norwegen - September/Oktober 2025  (Gelesen 4600 mal)

Ilona

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Re: Mit dem WoMo nach Schweden und Norwegen - September/Oktober 2025
« Antwort #75 am: 17. Januar 2026, 16:15:27 »
Ich sagte noch zu Andy, dass ich heute nicht auf eine Fähre gehe. Keine Chance!   :windig:
Auf den Bildern kommt es nicht so schlimm rüber, wie es tatsächlich war.

Das kann ich nachvollziehen und gut, dass die Fährverbindungen an dem Tag eingestellt wurden.

Ich hätte bei dem Sturm zudem Angst, dass das WoMo auf einem ungeschützten Platz umkippt.
Liebe Grüße

Ilona

"Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat" (Erich Kästner)


Silv

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Re: Mit dem WoMo nach Schweden und Norwegen - September/Oktober 2025
« Antwort #76 am: 17. Januar 2026, 16:30:47 »
Tag 17 – 5.10.2025

Noch am Abend ließ der Sturm nach, es wurde ruhig, ich konnte schlafen  :anbeten:

Heute Morgen sah es schon wieder ganz anders aus.



Unser Weg führte uns am Dovrefjell vorbei, dort, wo die Moschusochsen zuhause sind. Immer wieder liest man, dass man eine geführte Tour braucht, um die Moschusochsen aus nächster Nähe zu sehen… Als wir da so entlangfuhren, glaubte ich, welche zu sehen. Andy meinte: Ne, das ist ein Stein“. Ich: „Der bewegt sich aber“. Glücklicherweise war 200-300 m weiter ein Parkplatz, wo auch andere Fahrzeuge anhielten. Ich bin gleich wieder ein Stück zurückgegangen und tatsächlich, da waren ein paar der zotteligen Tiere  ^-^





So nah an der Straße, aber zu weit weg fürs Handy. An die andere Kamera habe ich in der Aufregung nicht gedacht. Leider war dieses Gebiet umzäunt, so dass man nicht näher rangekommen ist. Aber wir waren so glücklich, sie gesehen zu haben – völlig unerwartet.

In Dombås hielten wir im Ort an und gingen in einen Souvenirladen, um für einen Freund Basecaps mit Norwegen-Flagge zu kaufen.

Ein Troll – oder 2? – muss natürlich auch mal aufs Foto



Ein weiterer Stopp war am Slettafossen mit tollem Blick ins Tal










(Drohne)

Auch die Fahrt durch das Romsdalen mit den hohen Felswänden ist immer wieder beeindruckend.







Übernachtet haben wir heute nochmals auf dem Parkplatz in der Nähe von Andalsnes (hier hatten wir auch auf der Hinfahrt übernachtet)

gefahrene km: 385, Übernachtungskosten: 0.- €

Liebe Grüße
Silvia

Silv

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Re: Mit dem WoMo nach Schweden und Norwegen - September/Oktober 2025
« Antwort #77 am: 17. Januar 2026, 16:32:55 »
Ich sagte noch zu Andy, dass ich heute nicht auf eine Fähre gehe. Keine Chance!   :windig:
Auf den Bildern kommt es nicht so schlimm rüber, wie es tatsächlich war.

Das kann ich nachvollziehen und gut, dass die Fährverbindungen an dem Tag eingestellt wurden.

Ich hätte bei dem Sturm zudem Angst, dass das WoMo auf einem ungeschützten Platz umkippt.

Ja, so gehts es mir ja auch. Auf dem Campingplatz in Levanger standen wir dann zwischen 2 WoMos, das ist - zumindest für mich - beruhigend. Aber der Sturm hatte dann schon nachgelassen.
Liebe Grüße
Silvia

Ilona

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Re: Mit dem WoMo nach Schweden und Norwegen - September/Oktober 2025
« Antwort #78 am: 17. Januar 2026, 16:34:21 »
Ja, so gehts es mir ja auch. Auf dem Campingplatz in Levanger standen wir dann zwischen 2 WoMos, das ist - zumindest für mich - beruhigend. Aber der Sturm hatte dann schon nachgelassen.

Gut, dass der Sturm in der Nacht nachließ und ihr weiterfahren konntet.
Liebe Grüße

Ilona

"Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat" (Erich Kästner)


Paula

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Wie cool, das hätte ich nicht gedacht dass man in Norwegen Moschusochsen sehen kann, die hätte ich in Sibirien vermutet…gibt es in Norwegen vielleicht einen Zoo wo man sie sehen kann? In Deutschland und angrenzenden Ländern gibt es das meines Wissens nicht.
Viele Grüße Paula

Silv

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Wie cool, das hätte ich nicht gedacht dass man in Norwegen Moschusochsen sehen kann, die hätte ich in Sibirien vermutet…gibt es in Norwegen vielleicht einen Zoo wo man sie sehen kann? In Deutschland und angrenzenden Ländern gibt es das meines Wissens nicht.

Nördlich von Narvik gibt es den Polar Park, dort kann man wohl auch Moschusochsen sehen.
Liebe Grüße
Silvia

Silv

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Tag 18 – 6.10.2025

So langsam aber sicher müssen wir uns auf den Rückweg machen… Da wir nicht weit vom Trollstigen und Geiranger entfernt waren, haben wir uns entschieden, diesen Schlenker zu machen. Dieses Mal wollte ich mich ans Steuer setzen.

Um halb elf sind wir los und haben erst in Andalsnes noch ein paar Souvenirs gekauft. Als wir aus dem Laden heraus sind, hat mir Andy gleich den Schlüssel in die Hand gedrückt. Er dachte, dass ich sonst kneife. Hab ich aber nicht  ;D.

Da geht’s hoch



Und ich sage es nochmal: der Trollstigen ist echt harmlos gegen manch andere Serpentinen in Norwegen. Ich denke da z.B. an den Lysevegen nach Lysebotn am Lysefjord. Oder auch der Ornevegen nach Geiranger runter.

Ich muss dazu sagen, ich hatte Glück: es war keiner hinter mir und viele Autos kamen mir auch nicht entgegen.

Am Visitor-Center haben wir nur Fahrerwechsel gemacht (Fotos von oben gab es am 25.9.) und erst ein Stück später angehalten. Für mich hier eine unglaublich tolle Landschaft





Mit der Fähre setzten wir von Linge nach Eidsdal über und kamen dann zum Aussichtspunkt Ørnesvingen mit einem traumhaften Blick auf den Geirangerfjord. Leider etwas regnerisch, aber trotzdem wunderschön.





Unten sieht man die Aida





In Geiranger selbst machten wir auch einen Stopp, liefen vorbei an der Aida



in einen Souvenirladen. Gefühlt waren hier nur Deutsche… Auch hier wanderten ein paar Kleinigkeiten in unsere Taschen. Auf der anderen Seite von Geiranger ging es den Berg hoch zu einem weiteren Aussichtspunkt. Am ersten Parkplatz waren eine Menge Menschen unterwegs und für uns nichts frei. Eine Frau winkte uns freudestrahlend zu und kam in unsere Richtung. Wir waren eigentlich am Weiterfahren. Ich machte kurz die Scheibe runter und sie sprach uns in unserem Dialekt an: „Hey, HP, wo kummt’n ehr her?“ Ich: „Aus’m Gorxemerdal“. „Wie geil, mer sin aus Stoanisch“ – das ist gerade mal 5 km von uns entfernt.  :)) Der Mann kam auch noch her und den kannte ich sogar vom Sehen. Sie waren mit der Aida unterwegs und hatten gerade Landgang. Hinter uns hupte einer und wir fuhren weiter. So klein ist die Welt.

An der nächstmöglichen Gelegenheit konnten wir kurz parken, machten ein paar Fotos







und weiter gings zur nächsten Aussicht







Einen Stopp gab es noch am Pollfoss.





Es fing wieder an zu regnen und es war bereits später Nachmittag, so dass ich im Internet schaute, wo wir übernachten können. Lom war nicht weit, hier gab es einen Campingplatz. Der Weg führte an der Otta entlang







In Lom haben wir uns jedoch entschieden, noch ein Stück weiterzufahren. Ich weiß gar nicht mehr warum. Doch, wir hatten keine Lust zum Kochen und wollten etwas essen gehen. In Lom haben wir jedoch nichts Passendes gefunden. Deswegen ging es weiter bis Otta. Hier haben wir im Ort geparkt und sind zum Asiaten.



Am Ortsrand gab es den Campingplatz „Otta Camping og Motell in Otta“, schön am Fluss gelegen. Wie so oft zu dieser Zeit war die Rezeption nicht besetzt. Zahlen konnte man mit einer norwegischen App (die es nur für die Norweger gibt), mit Überweisung oder bar in einen Umschlag. Hier wurde aber gleich angezeigt, dass Gebühren von 10.- € fällig werden. Das war mir dann im Verhältnis zum Übernachtungspreis doch zu viel. Ich wählte die angegebene Telefonnummer und fragte, ob wir auch in Euro bezahlen könnten. Der nette Herr am anderen Ende der Leitung meinte: Ja, kein Problem. Bei ihm würde ein Pole arbeiten, diesen könne er auch ein Euro bezahlen. Perfekt. Also habe ich das Geld im Umschlag in den Briefkasten gesteckt.



gefahrene km: 251, Übernachtungskosten: 35.- €

Die Strecke heute nur als Screenshot, habe es nicht über maps hinbekommen.


Liebe Grüße
Silvia