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Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Heike Heimo:
24.11.2025 Aitutaki – Lagunenausflug Teil 2
Auf der Sandbank wartete Marokii mit seinem Boot auf uns. Es hob sich von dem Blau des Wassers sehr schön ab.
Nun ging es über sie Lagune auf die andere Seite. Die Farbübergänge waren einfach traumhaft.
Bei einem Übergang von einer seichten Stelle zu tieferem Wasser blieben wir stehen. Wir sollen wieder ins Wasser zum Schnorcheln. Die Strömung wird uns den Übergang entlang treiben. Er wartet mit dem Boot weiter unten.
Wieder ein sehr schöner Platz mit vielen Fischen. Höhepunkt war der sehr große Fisch, der uns neugierig in Kreisen um schwamm.
Nach diesem Erlebnis fuhren wir zu einer Laguneninsel mit dem Namen Tapuaetai. Auf dieser Insel hat Marokii sich abseits einen Platz für die Mittagsjause hergerichtet.
Vaea hat uns einen hervorragenden Tunfischaufstrich gemacht und wir genehmigten und zu dritt je ein kühles Bier.
Wir unterhielten uns über das Leben auf der Insel. So erzählte er uns, dass bei einem Todesfall, der Verstorbene noch am gleichen Tag in den Gruften vor den Häusern begraben wird. Es gibt keine Kühlräume auf der Insel.
Nach diesem sehr guten Essen hatten wir noch genügend Zeit die Insel zu erkunden. Wir wateten im knietiefen Wasser entlang der Küste.
In der Ferne war die Brandung des Pazifiks am Riff zu sehen und zu hören.
Bei einer tieferen Stelle schwamm Heike in das kräftige Blau hinaus.
Der Rückweg verlief auf einem ähnlichen Weg. Wir ließen die Farben auf uns wirken.
Nach insgesamt gut 5 Stunden machten wir uns wieder auf den Rückweg zum Hafen.
Danach brachte er uns zurück zu unserer Unterkunft. Diese Tour war ein außergewöhnliches Erlebnis und das schöne war, Marokii machte keinen zeitlichen Druck.
Den Rest des Nachmittages verbrachten wir wieder am Strand oder auf der Veranda des Bungalows. Ich ging nochmals, den jetzt schweißtreibenden Weg zum Aussichtspunkt hinauf. Jetzt passte die Sonneneinstrahlung und das Blau der Lagune kam voll zur Geltung.
Besonders schön war der farbliche Unterschied zwischen dem dunklen blau des Pazifiks und dem hellen blau der Lagune.
Ein Blick zu den Inseln bei denen wir heute Morgen waren.
Auf der linken Seite der „Aussichtsberg“
Auch unsere Seite der Insel schaut mit der Sonne nicht schlecht aus.
Am Abend machten wir uns wieder auf den Weg dem Strand entlang zum Restaurant.
Den Abend verbrachten wir wieder auf der Strandterrasse des Resort Tava'e. Wir reservierten für morgen einen Tisch für den Folkloreabend.
Auf dem Rückweg trafen wir auf einige von diesen Gesellen.
Susan:
:herz: :herz: ein Traum!
Christina:
Ich kann mich nur wiederholen - die Südsee wie man sie sich vorstellt :herz:
Heike Heimo:
25.11.2025 Aitutaki
Zum Frühstücken fuhren wir mit dem Mietmoped entlang des Rollfeldes des Flughafens zum Koru Café auf der anderen Seite der Insel innerhalb der Lagune. Das Frühstück war sehr gut, va. der Kaffee. Die Hähne dürfen auch hier nicht fehlen.
Nach dem Frühstück fuhren wir nach vor zum Lagunenstrand.
Dem Rollfeldentlang ging es wieder zurück. Wir zweigten aber auf die linke Seite der Insel ab, um sie zu erkunden. Unser Ziel war ein Aussichtspunkt.
Hier probierte Heike, mit dem Moped zu fahren. Auf den Cook Inseln müssen alle Besucher, die keinen Führerschein der Klasse A (Motorrad) haben einen Führerschein machen. Klappt ja ganz gut.
Wir fuhren weiter der Küste entlang und kamen an einigen Kirchen von verschiedenen christlichen Glaubensrichtungen vorbei. Eine war bereits verfallen.
Bei Strandzugängen hielten wir.
Interessant war auch der Banyan Baum.
Beim Hafen befindet sich die Hauptkirche. Hier gibt es eine Inschrift, die den Vorgang der Missionierung beschreibt. Am 26.10.1822 erreichte das Missionarsschiff „Westmoreland“ mit Reverend John Williams und seiner Frau an Bord als erste Insel der Cook Inseln Aitutaki. Da seine Frau krank war und dringend nach Australien musste, ging er nicht von Bord, sondern ließ einen Inselbewohner mit dem Namen Papeiha Teao bringen, den er unterrichtete.
Papeiha missionierte die Insel bis Williams im Juli 1823 zurückkehrte und mit ihm nach Rarotonga fuhr, um auch diese Insel zu missionieren.
Die Kirche hat auch einen besonderen Baustil, den es nur auf dieser Insel gab. Was so besonders ist, weiß ich nicht mehr.
Interessant war die Inschrift über einem Eingang. Das Wort Tapu hat sich auch bei uns durchgesetzt. Es stammt aus der Südsee und bedeutet unantastbar, heilig usw.
Als nächstes fuhren wir zur Polizeistation damit Heike den Führerschein machen konnte. Wir kamen gerade noch bevor sie geschlossen wurde. Wir gingen in die Station und sagten, dass wir gerne je einen Führerschein für das Mopedfahrern hätten. Zum Spaß wollte ich auch einen haben. Die Frau hinter der Theke verlangte nach dem Reisepass und gab uns zwei Zettel zum Ausfüllen. Bald darauf kam sie mit den Führerscheinen und den Pässen zurück. Wir zahlten je 2,50 N$ (1,25€) und das war es. Wir hatten nun einen Führerschein für das Motorrad und Auto.
Nach dieser Rundreise gingen wir an den Strand, um in der Lagune zu schnorcheln.
Zur Happy Hour machten wir noch einen Abstecher zum Pacific Resort, dem einzigen 5 Sterne Hotel auf der Insel und ließen uns die Cocktails schmecken.
Am Abend machten wir uns wieder auf den Weg zum Resort Tava'e.
An diesem Tag war der Folkloreabend.
Nach dem Abendessen in Buffetform sahen wir einer Folkloregruppe zu, die verschiedene einheimische Tänze zeigte. Sie legten sich voll ins Zeug und die ältere Frau die durch das Programm führte war der Stolz anzusehen.
Wir kamen mit Besuchern ins Gespräch, die bereits Vorführungen auf anderen Inseln gesehen hatten. Sie meinten, dass diese Vorführung die authentischte gewesen sei. Vom Prinzip her lief es ab, wie bei einer Schuhplattler-Gruppe bei uns. Zuerst die Tänze, die immer mehr gesteigert werden und zuletzt wird das Publikum eingebunden.
Auf dem Rückweg zu unserer Hütte spiegelten sich die Wolken durch das Mondlicht im Meerwasser.
Christina:
Witzige Sache mit dem Motorradführerschein.
Wie waren die Temperaturen?
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