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Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland

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Heike Heimo:
09.11.2025  Singapore    Teil 2

Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg zur MRT Station und fuhren nach China Down. Hier war viel los. Viele Menschen drängten sich durch die Hauptstraßen mit den unzähligen Restaurants.



Bei einem stärkten wir uns mit einem Mittagessen. Die allgegenwärtigen Dumplings durften nicht fehlen.



Danach streiften wir noch durch die Gassen. An manchen Hauswänden waren große Bilder, sie Alltagsszenen aus dem chinesischen Leben zeigten.







So richtig vom Hocker gerissen hat uns China Down nicht.

Am südöstlichen Teil liegt das Maxwell Hawker Center, das größte und bekannteste in Singapore.



In einer Halle sind viele verschiedene Buden, die Essen oder Getränke verkauften untergebracht. Wir gönnten uns zwei Fruchtshaks. Dabei versuchten wir erstmalig testweise mit Alipay zu bezahlen. Das schlug leider fehl. Wir hatten uns schon sicherheitshalber eine Bude ausgesucht, die auch normale Kreditkarten nimmt, da wir kein Bargeld hatten. Bargeld ist in Singapore im Touristengebiet nicht notwendig.

Mit der MRT ging es zurück zur Marina Bay Sands. Wir machten es uns bei einem Lokal an der Bay gemütlich. Neben dem Nussknacker als Weihnachtssymbol.



Als es dunkel wurde, schlendernden wir mit Pausen um die Bay. Zuerst besuchten wir den auffälligen Apple Store.





Er ist auch innen interessant. Es gibt eine ständig laufende Präsentation, bei der die Funktionen der iPhons gezeigt werden und Fragen zu den Funktionsweisen gestellt werden können. Spacig auch der auf der Metalloberfläche spiegelnde Aufzug.



Der Weg um die Bay ergibt immer wieder neue Eindrücke mit den Beleuchtungen der Hochhäuser und der anderen Gebäude.





Die Lichtshows sind wieder voll im Gange.





Als wir gegenüber dem Marina Bay Sands ankamen, startete neuerlich die Spectra Show auf der anderen Seite. Die Musik war nur leise zu hören, aber die Lichtschow mit der Einbindung der Gebäude war gewaltig.













Beim Weg zurück zum Hotel gingen wir wieder bei der wasserspeienden Skulptur vorbei. Es waren nur noch wenige Besucher hier.



Ein letzter Blick zurück auf die Bay.



Fazit zu Singapore, die Stadt ist jedenfalls einen Besuch wert. Es gibt vieles und spektakuläres zu sehen. Sehr sicher und von den Preisen im Zentrum ungefähr unser europäisches Niveau. Etwas außerhalb der Touristenströme ist es deutlich billiger.

Im Tongariro Nationalpark brennt es noch immer, aber es soll ergiebiger Regen kommen.

Christina:
Der Lift im Apple Gebäude fährt wohl nur nach unten? Wenn man sich die beleuchtete Halbkugel von außen anschaut, gibt es da keine weiteren Stockwerke, aber vielleicht wirkt es auch nur so.

Heike Heimo:
10.11.2025  Singapore - Fiji

Am Vormittag fuhren wir mit der MRT hinaus zum Flughafen von Singapore. Wir wollten möglichst früh unser Gepäck abgeben. 3 Stunden vor dem Abflug stand schon eine längere Schlange vor dem Check in von Fiji Airways. Fast bei jedem gab es irgendwelche Diskussionen. Bei uns ging es schnell und wir konnten noch die Hauptsehenswürdigkeit des Flughafens, den Juwel Wasserfall besuchen. Er befindet sich in einem Einkaufszentrum beim Changi Airport.

Wir hatten ihn schon bei unserer Australienreise von der Transferbahn aus gesehen. Aber direkt beim Wasserfall ist es noch viel spektakulärer.



Besonders von den bewachsenen Terrassen die sich rund um den Wasserfall befinden.



Ein Weihnachtsbaum durfte auch hier nicht fehlen.





Die Ausreise war so unkompliziert wie die Einreise. Wir gingen zu einem Food Corner, um noch etwas zu essen.

Am Changi Airport gibt es keine generelle Sicherheitskontrolle. Die Kontrolle findet direkt beim Abfluggate des jeweiligen Fluges statt. Dementsprechend lange dauert das Bording. Wir waren ziemlich die letzten beim Einsteigen. Als wir das Flugzeug erreichten, wurden wir schon mit einem lauten herzhaften „Bula“ von der Flugbegleiterin begrüßt.



Pünktlich hoben wir ab. Wir saßen fast ganz hinten und bekamen trotzdem fast zuerst die Getränke und das Essensservice, da Fiji Airways das Service auch von hinten beginnt.



Nach dem Essen folgen wir in die Nacht.


Heike Heimo:
11.11.2025  Fiji

Nach fast 10 Stunden Flug erreichten wir gegen 4 Uhr in der Früh Nadi die Hauptstadt der Fiji Inseln. Die Zeitverschiebung betrug nun 11 Stunden.

Die Einreise zog sich, da wir fast die letzten waren und die Einreisbeamten, in unserem Fall eine Beamtin, sehr genau waren. Die im Flugzeug ausgefüllte Einreisekarte wurde detailliert kontrolliert. Das Weiterflugticket musste vorgezeigt werden und es wurde genau hinterfragt was wir arbeiten. Ebenso mussten wir die Buchungsbestätigung des Hotels vorlegen. Anscheinend ist es nicht so bekannt. Sie googelte im Internet, wo das Hotel liegt. Nachdem alles geklärt war, bekamen wir den Einreisestempel in den Pass. Unsere e-SIM funktionierte auch hier tadellos.

Wir wollten noch Bargeld beheben, da das Taxi zur Unterkunft bar bezahlt werden musste. Unsere Bankomatkarte funktionierte aber nicht. Gleich neben dem Bankomaten war eine staatliche Wechselstube, die wir nutzten. Bevor wir das Geld zu einem sehr guten Kurs erhielten, wurden die Personalien ganz genau kontrolliert und kopiert. 

Wir waren so ziemlich die letzten die den Einreisbereich verließen und freuten uns, dass der Taxifahrer mit einem Schild mit unserem Namen noch auf uns wartete. Es sah schon etwas sitzengelassen aus.

Im Morgengrauen trieb der Taxifahrer sein Auto über die Landstraße Richtung Coral Coast. Auf der Fahrt war zu sehen, dass die Insel sehr abgeholzt ist und die Flächen intensiv landwirtschaftlich genutzt werden. Es sah nicht nach einer klassischen Südseeinsel aus dem Werbeprospekt aus. Nach rund 1 ½ Stunden erreichten wir das Kaila Na Ua Resort in Korotogo. Das Resort hat nur wenige Zimmer unweit vom Meer. Da Nebensaison ist, waren außer unseres nur noch ein Zimmer belegt. Bei der Zimmerzeile am Pool waren wir die einzigen.





Die Besitzer, Einwanderer aus Neuseeland, warteten schon auf uns. Sie sind extra gekommen, da das Büro sonst erst ab 9 Uhr besetzt ist. Von der Besitzerin bekamen wir umfangreiche Informationen über die Umgebung, was wir unternehmen könnten und die Essensmöglichkeiten. Unternehmen wollten wir nicht viel. Unser Hauptziel war, dass wir uns in einer entspannten Atmosphäre besser an die Zeitumstellung gewöhnen. Nach einer kurzen Rast erkundeten wir den Strand von Korotogo an der Coral Coast.







Vorbei am großen OUTRIGGER Fiji Beach Resort gingen wir weiter den Strand entlang. Bei den Tubakula Beach Bungalows drehten wir um. Die Anlage war wegen der Nebensaison geschlossen.





Durch das OUTRIGGER gingen wir zur Begleitstraße hinter dem Strand, um die Restaurants zu erkunden. Das am Strand liegende Crab Shack hatte leider Ruhetag. Das Restaurant gegenüber öffnet am Abend. Kurz vor unserer Unterkunft gibt es die Sinbad Pizza. Hier aßen wir zwei gar nicht so schlechte Pizzen und tranken dazu kühles Fiji Bier.



Am Nachmittag machten wir vor unserem Resort unsere ersten Schnorchelversuche in diesem Urlaub. Das Wasser war nicht ganz so warm, wie wir es erwartet hatten. Wir hatten uns aber bald daran gewöhnt. Da Ebbe war, war der Wasserstand sehr niedrig und viele Felsen und Korallen schauten aus dem Wasser. Zum Schnorcheln war es gar nicht so schlecht, da die Fische konzentrierter auftraten.



Es war ein tolles Erlebnis. Wir sahen um die Korallen viele Fische. Am auffälligsten waren aber die unzähligen Seegurken. Vor allem die oft mehr als einen Meter langen, die wie Schlangen aussahen und vorne mit mehreren Tentakeln Sand in das Maul schaufelten. Diese Tiere müssen die Inspiration für das Wüstenungeheuer Sarlacc aus Star Wars gewesen sein. Oft war es schwierig zwischen diesen Tieren einen Weg zu finden.







Vor Sonnenuntergang machten wir uns auf den Weg zum Abendessen. Wir wollten zwischen den Palmen den Sonnenuntergang beobachten.













Das Abendessen nahmen wir in der Beach Bar & Grill ein. Ich folgte der Empfehlung des Resortbesitzers und aß eine spezielle lokale Seafood-Suppe mit Knoblauchbrot. Sie wurde in einer Kokosnuss serviert und schmeckte hervorragend.



Zum Abschluss wurden uns die Cocktails des Tages präsentiert.  Einer wurde im Totenkopfglas serviert.



Vom Tongariro gibt es auch Neues. Der Regen hat das Feuer gelöscht. Große Teile des Parkes sind aber weiterhin gesperrt. Die Maoris haben das Brandgebiet mit einem Rāhui belegt. Das bedeutet, dass das Gebiet nicht betreten werden darf, da die Natur heilen muss. Wann er aufgehoben wird, ist noch unklar.

Christina:
Der Wasserfall und die Grünpflanzen drumherum im Flughafen ist ja mal toll.

Nochmal 10 Stunden Flug, das ist schon heftig.

Rund um euer Hotel sieht Fiji tatsächlich so aus wie man sich eine Südseeinsel vorstellt.

Ihr konntet schon morgens in euer Hotel einchecken? Das ist praktisch bei so einer frühen Ankunft.

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