Allgemeines > Reiseberichte

Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland

<< < (9/23) > >>

Ilona:
Da gräbt man sich den eigenen Whirlpool :thumb:. Warmes Wasser kann gleichzeitig Muskelkater vorbeugen.

Heike Heimo:
14.11.2025  Hot Water Beach, Cathedral Cove, Opito Bay  Teil 2

Nach dem Besuch der Cathedral Cove machten wir noch einen Abstecher zum McHands Bay Lookout.





Auf dem Rückweg regnete es etwas. Insgesamt hatten wir aber Glück mit dem Wetter, rundherum hat es deutlich mehr geregnet.









Insgesamt dauerte der Spaziergang beim Cathedral Cove vom Parkplatz bei der Beach 2 ½ Stunden mit einer Länge von 8,8km und es mussten 400 Höhenmeter überwunden werden.

Auf dem Weg zurück Richtung Matarangi hielten wir bei dem Restaurant Lukes Kitchen. Es ist das einzige in der Gegend um Matarangi. Die Bedienung war wie fast immer in Neuseeland sehr freundlich und das Essen schmeckte auch sehr gut.

Das Restaurant liegt an der Abzweigung Richtung Opito Bay. Da es erst Nachmittag war, hatten wir noch ausreichend Zeit für den Besuch der Landzunge. Die Straße führte steil und kurvenreich hinauf zu einem Aussichtspunkt.



Ebenso ging es hinunter zur Otama Beach. Sie ließen wir vorerst links liegen und fuhren weiter zur Opito Bay Beach. Auch dieser kleine Ort ist vorwiegend eine Wochenendhaussiedlung mit tollen Häusern. Ganz am Ende der Straße parkten wir unser Auto und gingen den Strand entlang Richtung des Einstieges zum Opito Pa walk.





Glücklicherweise war gerade ablaufende Flut, sonst wäre der Beginn des Weges nicht trockenen Fußes erreichbar.

Der Opito Pa walk führt steil über viele Stufen einen Grashügel hinauf. Der Weg ist sehr schön und mit jeder Stufe wird die Sicht auf die Bucht besser. Eine richtige Himmelsstiege.





Am Ende der Stufen quert der Weg den steilen Grashang zu einer Art Hochplateau.





Hier soll sich ein ritueller Platz der Ureinwohner befunden haben. Zu sehen ist davon nichts mehr. Vorstellbar wäre es aber sehr gut.



Am Ende des Weges blieben wir einige Zeit und genossen die Aussicht.





Auf dem Meer waren Fischstrudel zu sehen. Es sah aus, als ob sie bejagt würden.



Zurück ging es zu Fuß und auf der Straße auf dem gleichen Weg. Bei der Otama Beach hielten wir. Es handelt sich hier um eine Dünengebiet, dass unter Naturschutz steht.





Einige Bereiche sind eingezäunt, da hier einer der letzten Brutgebiete des Northern New Zealand Dotterel sind. Es gibt nur noch rund 2.000 Vögel dieser Art.



Wir spazierten am Strand und als wir schon auf dem Rückweg waren, hatten wir das Glück, dass einer von diesen Vögeln vor uns am Strand stand.





Auf der Rückfahrt wollten wir noch bei Lukes Kitchen auf ein Getränk vorbeischauen. Als wir zum Resteraurant kamen, sahen wir schon eine lange Schlange vor dem Eingang und dass schon fast alle Tische besetzt sind. Wir fuhren daher weiter nach Matarangi und versuchten unser Glück beim Pipers Cafe in Matarangi. Es ist das einzige Lokal im Ort und liegt beim zentralen Platz des Ortes mit ein paar Geschäften und der Feuerwehr.

Als sehr rustikal, aber es war im Barbereich noch etwas frei. Das neuseeländische Bier gab es hier in vorteilhaften ¾ Liter Flaschen. Beim Aperol müssen sie noch etwas lernen, dass es nach etwas aussieht.




Susan:
Auch eine schöne Wanderung da in der Opito Bay!

Der Aperol schaut tatsächlich etwas blass aus  ;)

Heike Heimo:
15.11.2025   Coromandel Coastal Walk

Es war bewölkt und kühl. So konnten wir nicht auf der Terrasse frühstücken. Die Wolken sind Vorboten einer schwachen Front, die um Mittag Regen bringen sollte. Danach soll es rasch auflockern und in den beiden Folgetagen sonnig werden.

Unser Ziel an diesem Tag war die Nordspitze der Coromandel Halbinsel. Im Ort Coremandel versorgten wir uns mit Nahrungsmitte für die Wanderung auf dem Coromandel Coastal Walk. Gewöhnungsbedürftig in Neuseeland ist, dass es kein knuspriges Gebäck gibt. Das Brot und auch die Weckerl fühlen sich schlapprig und weich an. Sie sind auch kein geschmackliches High Light. Dabei ist es egal, ob sie bei einem Bäcker oder in einem Supermarkt gekauft werden. Müllsäcke für den Rucksack falls es zu regnen beginnen sollte kauften wir auch.

Nach den Einkäufen ging es hin und wieder als Küstenstraße zum Beginn der Port Jackson Road. Hier ging die Asphaltstraße zu einer Schotterstraße über. Sie ging nun sehr schön als Küstenstraße dahin. Es sprangen sofort die knorrigen, meist recht alten neuseeländischen Weihnachtsbäume, auch Pohutukawa genannt, ins Auge.







Sie heißen Weihnachtsbäume, weil sie genau um Weihnachten rot blühen. Leider waren wir etwas zu früh in Coromandel um die volle Blühtenbracht zu sehen. Was muss das für ein Anblick sein, wenn alle Bäume rot sind.

Die Straße führt sehr schön der Küste entlang und an mehreren Aussichtspunkten vorbei. Verkehr gibt es nur ganz wenig.







Wieder ein tolles Verkehrszeichen.



Neben der Straße entdeckten wir Truthähne. Sie sind nichts Außergewöhnliches. Nachdem sie eingeführt wurden, verwilderten einige und bevölkern nun die Wiesen.





Kurz vor Port Jackson fällt uns ein Hubschrauber auf, der Küste entlang flog und in der nächsten Bucht landete. Diese Bucht war der Ort Port Jackson der nur aus ein paar alten Häusern und einem großen Anwesen bestand. Hier stand auch der Hubschrauber und noch ein weiterer. Es stiegen gerade Leute aus, die zum Anwesen wollten.

Nach einem Hügel, der zu überqueren war, erreichten wir den Parkplatz des Coromandel Coastal Walk. Richtige Parkplätze gibt es nicht. Man stellt sich einfach auf den Beginn des Stellplatzes des Campingplatzes beim Startgatter des Wanderweges.

Wie so oft in Neuseeland gibt es beim Gatter eine Desinfetionsstelle, bei der die Schuhe mit einer eingebauten Bürste gereinigt und mit einem Desinfektionsmittel desinfiziert werden konnten.





Der Coromandel Coastal Walk führt zur Stony Bay und ist hin und zurück 20km lang. Wir wollten aber nicht die gesamte Strecke gehen, sondern nur bis zu einem Aussichtspunkt, bevor es zur Stony Bay hinunter geht.

Der Weg führt einen Hügel hinauf und bald ergeben sich die ersten schönen Aussichten.





Die Landschaft ist vorwiegend mit saftig grünem Gras bewachsen und wird beweidet.



Es ging weiter bergauf Richtung Sugar Loaf, einem kleinen Berg an der Küste. Der Weg ging nicht hinauf zum Berg, sondern führte vor ihm vorbei zur bewaldeten Steilküste.



Meist ging es nun im Gebüsch der Steilküste dahin. Der Weg war sehr abwechslungsreich.







Wenn Bäche zu queren sind, musste ganz hinunter zur Küste gegangen werden. Auf anderen Seit ging es dann wieder hinauf. Auch hier gab knorrige Bäume, die in die Landschaft zu greifen scheinen.







An manchen Stellen öffnete sich der Bewuchs und gab Ausblicke auf die Küste frei.


 
Der Weg war abwechslungsreich und führte durch die Flora des schon etwas tropischen Regenwaldes.









Imposant waren die riesigen Farne.


Silvia:
 :herz: :herz: :herz:  Was für eine herrliche Gegend, du machst mich gerade extrem sehnsüchtig ....

Ich würde am liebsten gleich mit der Planung anfangen  (Start so in 10-15 Jahren wenn ich in Rente bin  :zwinker: )

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln