Allgemeines > Reiseberichte
Ski Canada Whistler Blackcomb - ein paar Eindrücke
Susan:
Blackcomb Mountain
Durch unsere Skiurlaube in Frankreich mit Unterkünften direkt an der Piste sind wir etwas verwöhnt :floet: Hier müssen wir die Skier mal wieder schleppen, zwar nur ca 300 m weit, trotzdem die erste Anstrengung des Tages. Teurere Lodges haben einen Ski-Bringservice bis zur Talstation.
Die direkte Gondel zum Drehpunkt Rendevous am Blackcomb startet im Upper Village. Hier von der Skiers Plaza im Village aus müssen wir umsteigen. Zuerst fahren wir die Excalibur Gondel bis zu deren Bergstation, übrigens ohne Anstehen vorher
Es folgt der 4er Sessellift Excelerator Express. Am ersten Tag hier halten wir uns dann rechts und kommen über die Catskinner Traverse zum gleichnamigen Sessellift. Das ist allerdings ein Ziehweg, der Pisten kreuzt, was ich nicht so gern fahre. Beim zweiten Mal fahren wir nach links und kommen über ein Stück Piste mit Blick auf die Pisten beim Glacier Express
zum 6er Sessellift Jersey Cream Express,
oben angekommen
Den besten (Teil) Überblick auf den Berg hat man natürlich von gegenüber
der "Siebte Himmel" ;)
schaut interessant aus. Wir sind leider wegen Wetterverschlechterung da nicht mehr hingekommen.
Laut Prospekt ist Blackcomb bekannt für seine steilen Abfahrten und Gletscher. Die meisten davon liegen in den so genannten Back Bowls und sind mindestens schwarz markiert. Bilder davon muss ich euch schuldig bleiben, denn solche Abfahrten sind nicht so unser Ding. Wir starten mit den familienfreundlichen Pisten beim Catskinner Sessel.
Richtig schön zum Einschwingen :herz:
Hin und wieder gibt es Netzwände, die zum langsam fahren mahnen. Laut einer der Skilehrerinnen auf der Piste ist dahinter ein sicherer Platz für Verschnaufs -und Fotopausen. ^-^
Ob wirklich der Skipass eingezogen wird, wenn man zu schnell fährt, kann ich nicht sagen. Zumindest war aber ab und an Bergwacht unterwegs, die Raser gestoppt haben.
Als kleinen Abstecher von dieser Piste findet man etwas versteckt eine der zwei Rutschenanlagen des Skigebiets: Tree Fort am Whistler, Magic Castle hier.
für kleine und große Kindsköpfe
Hier geht links die Piste Easy Out weiter zum Sessellift. Dass man rechts auf einen Weg - Green Line - kommt bis zur Bergstation vom Excalibur und zur einfachsten Talabfahrt, haben wir erst am zweiten Tag auf dem Blackcomb bemerkt. 8)
Für den Einkehrschwung gibt es die Rendevous Lodge.
Den größten Teil nimmt das typische Berglokal im Mensastil ein; daneben gibt es noch das Bedien-Restaurant Christine's. Wir bekommen hier einen großen Pott sehr leckerer heißer Schokolade.
Alkoholisches gibt es hier übrigens nur im Christine's. Ich glaube, im SB-Teil konnte man nicht mal alkoholfreies Bier kaufen.
Fortsetzung folgt ...
Ilona:
Kaiserwetter und traumhafte Pisten :beifall: - so muss das sein. Alles richtig gemacht :thumb:.
Die Skipasspreise sind allerdings höher als die kanad. Berge. Gut, dass ihr durch die Recherche noch einiges sparen konntet.
Auf der anderen Seite sollte und darf man sich ruhig mal etwas leisten. Wer weiß, wie lange man noch solche Fernreisen unternehmen kann. Wir werden alle nicht jünger.
Christina:
Das Skigebiet gefällt mir, es scheint nicht allzu voll gewesen zu sein, das kenne ich nur ganz anders, da ich zu meiner Skifahrer Zeit auf die Ferien angewiesen war, da fing es schon morgens mit dem Anstehen für die Gondel an und ging dann mit den Liften und dem Restaurant genauso weiter.
Die Geschwindigkeit hat damals niemanden interessiert (ich habe aber zu den eher langsamen Genussskifahrern gehört), weiß nicht ob das heute in Europa auch anders ist.
Susan:
Januar ist im allgemeinen in den Skigebieten eher eine ruhige Zeit. An den Liften brauchten wir kaum anzustehen und wenn ging es flott voran, weil die "Verkehrslenkung" hier (wie in USA) einfach besser ist. Außerdem drängelt keiner, sondern hält sich an die ungeschriebenen Regeln. Ich denke zu den Frühlingsferien drüben wird es hier deutlich voller aussehen. Einen kleinen Vorgeschmack hat das Feiertagswochenende geliefert.
In den Alpen gibt es auch heute noch kaum Hinweisschilder zum Langsamer-Fahren und nur bei den Talstationen solche Netze. Geschwindigkeitskontrollen gibt es schon gar nicht.
Susan:
Noch etwas Blackcomb Mountain
Besonders von der Terrasse der Rendevous Lodge haben wir fantastische Aussichten.
Bergwelt mit Alta Lake
Whistler Village gezoomt
Green Lake per Tele
Beim ersten Mal war uns nicht klar, wie wir von hier bis zur Skiers Plaza kommen. Die Abfahrten schienen nur ins Upper Village zu gehen. Daher sind wir hinüber zum Whistler Mountain gegondelt.
Die Peak 2 Peak Seilbahn verbindet die beiden Berge. Der Höhenunterschied zwischen den Stationen ist gar nicht mal groß, doch über die Schlucht hinweg muss eine Strecke von 4,4 km überwunden werden. So fährt sie erst eine Strecke den Berg hinunter, quert diese dann 436 m über den Talboden bis es wieder hinauf geht. Die Spannweite zwischen den beiden Stützen der Querung beträgt 3024 m, was wohl die weiteste weltweit ist. Bei den reinen Zahlen kann einem schon mulmig werden.
Bei unserem zweiten Besuch erkunden wir auch die Pisten für fortgeschrittene beim Jersey Cream Sessellift. Oben ganz rechts blicken wir in die Jersey Cream Bowl mit den tiefschwarzen Abfahrten.
Wir halten uns lieber an die harmloseren ;)
Blick von oben auf Springboard und Ross' Gold
Wishbone oben
und unterwegs mit Blick auf die Glacier Creek Lodge
Die Pisten dort gegenüber, die über den Glacier Express erreichbar sind, sahen uns mir etwas zu steil aus :floet: Auch die Waldabfahrten der Crystal Ridge haben wir ausgelassen.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln