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Oman - Meine Eindrücke unserer Reise
Horst:
--- Zitat von: S@bine am 31. August 2013, 18:11:36 ---Da ich nicht weiß, ob ich hier einen Link zur Homepage zum "The View Campsite" posten darf
--- Ende Zitat ---
Doch doch - das wäre/ist kein Problem.
Wir wollen nur keine reine Werbung für die sich eventuelle Leute hier anmelden und in einem Posting ihre "Botschaft" loswerden.
Aber in solchen Fällen wo es mit Infos die man postet verbunden ist wäre das durchaus angebracht.
Übrigens diesen Canyon habe ich mal gegoogelt - sieht echt klasse aus. :D
S@bine:
Tag 11
Route: Al Hamra (eigentlich ein Ruhetag)
Übernachtung: The View Campsite
Leider wurde das Wetter an diesem Tag ganz und gar nicht so, wie wir es uns vorgestellt hatten.
Ein Unwetter fegte stundenlang über uns hinweg und wir saßen mehr oder weniger hier oben im Zelt fest. Diesen Tag hatten wir uns wahrlich anders vorgestellt.
Den ganzen Tag regnete es in Strömen, es war richtig kalt und unentwegt donnerte und blitzte es aus den verschiedensten Richtungen. Es geht doch nichts über 40 Grad Plus und Sonnenschein, dachten wir nicht nur einmal ... na ja, auf das Wetter haben wir keinen Einfluss und bisher hatten wir in der Gesamtheit unserer Reisen selten mal Grund zur Klage übers Wetter.
Das passiert, schöner wäre es mit Sonnenschein gewesen, aber wir konnten es nicht ändern und machten das Beste daraus. Wir haben gelesen, hörten Musik, machten einen Mittagsschlaf und unterhielten uns länger mit dem netten Inder. So erfuhren wir das eine oder andere Interessante vom Leben im Oman und vom Leben in Indien. ... nur zwischendurch hoffte ich weiterhin immer mal wieder, wenn es besonders arg wurde, dass das Zelt dem Wind standhalten und weiterhin dicht bleiben würde; aber gemäß "unserem" Inder alles "no problem".
Erste kleinere Verschleißerscheinungen zeigten sich an einer Ecke, wo wir immer mal wieder ein paar Kleenex hinlegten, um das eindringende Wasser aufzunehmen. Aber ansonsten hielt sich unser Zelt mit dem Namen "Ibri" tapfer.
S@bine:
Tag 12
Route: Al Hamra – Misfat al-Ibriyeen - Muscat
Übernachtung: Shangri-La Al Bandar Hotel
Beim Blick aus dem Zelt am Morgen stellten wir erleichtert fest, dass der Himmel besser aussah, über Nacht hatte es ein wenig aufgeklart und die Temperaturen waren auch wieder in einem merklich höheren Bereich angekommen. Vom Jebel Shams näherte sich aber langsam wieder ein dunkleres Wolkenband.
Eigentlich wollten wir heute die Strecke via Wadi Bani Awf zurück nach Muscat fahren. Auf diesen Streckenabschnitt hatten wir uns gefreut, aber die Angestellten im The View raten uns eindringlich davon ab. Es sei bei diesem Unwetter zu gefährlich und auch gar nicht klar, ob die Strecke überhaupt passierbar wäre.
Später in Muscat sollte uns Mohammed dann auch auf umgeknickte Bäume hinweisen und wir erfuhren, dass es ein wirklich sehr schlimmes Unwetter mit Toten und Sturzfluten gewesen sein muss.
Da war unsere ausgefallene Tour nun wirklich nicht mehr der Rede wert und alles relativierte sich schnell wieder.
Nachdem wir uns dann entschieden haben, auf der Schnellstraße zurück nach Muscat zu fahren, hatten wir noch etwas Zeit und so entschieden wir, noch einen kleinen Abstecher in den Ort Misfat al-Ibriyeen, der ganz in der Nähe war, zu machen.
Obwohl dieser Ort auch mittlerweile auf der touristischen Landkarte kein Geheimtipp mehr ist, war auch hier wieder nichts los, erst als wir später losfuhren, sahen wir noch weitere Touristen, die gerade eintrafen. Es gibt hier sogar einen Touristenpfad, den wir ein ganzes Stück entlangliefen.
Obgleich es uns hier auch ganz gut gefiel, fühlte ich mich, wie auch zuvor in Al Ayn auf dem Sayq-Plateau, ein wenig wie ein Eindringling. Ein Gefühl, dass ich so bisher bei anderen Reisen noch nicht hatte. Alle Einwohner des Ortes, denen wir begegnen, grüßten äußerst freundlich. Einer, der gerade Tee transportierte, fragte uns sogar, ob wir Tee möchten.
Relativ zügig fuhren wir dann in knapp 2 Stunden zurück nach Muscat und stellten zu unserer Überraschung fest, weil wir nicht damit gerechnet hatten, dass diese auch eine sehr schöne Strecke entlang der Schnellstraße war. Leider war es hier jedoch kaum möglich einmal anzuhalten, um Fotos zu machen.
Von unterwegs hatte ich Mohammed, bei dem wir fast schon Stammkunden geworden sind auf dieser Reise, angerufen und verabredet, dass er uns am Flughafen abholen solle und uns ins Hotel bringen möge.
Wir hatten zwar eigentlich bei der Buchung seinerzeit angegeben, dass das Auto am Hotel abgeholt werden sollte, uns aber bei der Übernahme aufgrund der ganzen Ärgernisse um entschieden. So konnten wir das Auto hier abgeben und mussten nicht noch warten, bis man es abholen würde. Die Rückgabe des Autos am Flughafen verlief dann zum Glück problemlos und Mohammed war wie immer pünktlich vor Ort.
Wir fuhren dann fast noch einmal eine Stunde auf die andere Seite von Muscat. Die Strecke ab dem Regierungsviertel zum Hotel kannten wir noch nicht und wir stellten fest, dass diese landschaftlich wunderschön ist.
Die nächsten drei Übernachtungen hatte ich über die Schnäppchenecke bei Meiers Weltreisen im 5 Sterne Hotel Shangri-La Al Bandar zu einem guten Preis gebucht.
S@bine:
Tag 13 und Tag 14
Route: Muscat
Übernachtung: Shangri-La Al Bandar Hotel
Diese beiden Tage verliefen recht geruhsam. Wir erholten uns mit Schwimmen, Lesen und ein wenig Spazierengehen, bevor uns Mohammed wieder pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt abholte, um uns zum Flughafen zu bringen.
Der Rückflug nach Hause mit Oman Air verlief problemlos.
... so das war dann der Bericht von unserer Reise in den Oman ...
Mehr Reiseberichte, die bereits geschrieben sind, habe ich leider nicht. Zwar habe ich vor einiger Zeit mal begonnen, unsere Reise auf die traumhaft schöne Insel La Réunion mit anschließendem knapp 1-wöchigem Aufenthalt auf Mauritius "in Form zu bringen", aber ich weiß ehrlich nicht genau, ob und wann ich diesen mal zu Ende bringe.
Petra:
Liebe Sabine,
so, jetzt habe ich endlich die Zeit gefunden, Deinen Bericht zu Ende zu lesen.
Das mit dem vielen Regen gegen Ende der Reise war ja echt ärgerlich, vor allem wenn man sich auf einen ruhigen Tag mit Entspannung (unter freiem Himmel) freut und dann mit Kleenex das Zelt abdichten muß, doof.
Ich habe mir auch Eure Unterkünfte alle angeschaut, vor allem das Zelt fand ich ja traumhaft schön, aber auch die anderen waren ja echt toll!
Die Wadis habe ich auch gegoogelt, herrlich!
Interessant auch, daß ihr so oft alleine irgendwo wart, das würde uns gut gefallen; viele Touris an einem Ort finden wir nicht so prickelnd...
Die Schildkröten habe ich beim Lesen genau wie Du vor Ort sehr bedauert und finde, Du solltest unbedingt dem Sultan Dein neues Schildkrötenwatching-Konzept vorstellen :).
Und Deine Erlebnisse auf öffentlichen Toiletten kann ich aus Jordanien leider bestätigen, da mußte man schon alle Augen zumachen wenn man dringend mußte und mal wieder kein Strauch in der Nähe war.
Also, hab vielen Dank für diesen interessanten Bericht, der Lust auf eine Reise in den Oman macht.
Vielleicht schreibst Du ja nach Deiner Afrikatour einen Bericht? Eine begeisterte Mitleserin wär Dir in jedem Fall sicher :).
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