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Unterwegs in Down Under

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Silvia:

--- Zitat von: Ilona am 10. Oktober 2013, 11:39:12 ---Ich finde Rotel-Tours für Alleinreisende ganz toll, doch auf eigene Faust entdeckt man einfach viel mehr :thumb:.
War der Campingplatz wenigstens gut besucht? Ich glaube, ich hätte bei dem giftigen Getier ziemlich Schiss in der Wildnis.

--- Ende Zitat ---

Rotel hat Vor- und Nachteile. Alleine wäre ich in den 3 Wochen nie 6.500 km gefahren. Aber alleine kann man sich seine Zeit dafür einteilen wie man will. Der Campingplatz ist sehr beliebt und füllte sich abends, wäre aber noch Platz gewesen. Ich hatte immer darauf geachtet das Zelt geschlossen zu halten und die Schuhe kamen immer mit ins Zelt, nicht das sich da irgendwas ein schönes Plätzchen drin sucht.  ;D




--- Zitat von: Shadra am 10. Oktober 2013, 11:48:41 ---Ist der Campingplatz direkt an den Wangi Falls?
Wenn man genau hinschaut, tummeln sich da ganz schön viele unter dem Wasserfall ..  ;D

--- Ende Zitat ---

Von meinem Zelt waren es ca. 300 m bis zum Wasser. Tagsüber ist Litchfield ein beliebtes Ziel für Tagesausflügler von Darwin aus. Da kommen ganze Busladungen an, deshalb bin ich ja erst später ins Wasser. Am späten Nachmittag werden es immer weniger  :thumb:




--- Zitat von: Heiko am 10. Oktober 2013, 16:41:05 ---Die Termitenhügel sind ja wirklich außergewöhnlich, habe ich so noch nicht gesehen :thumb:.

--- Ende Zitat ---

Fand ich auch total faszinierend, obwohl ich es ja nicht unbedingt so mit Millionen an Krabbeltieren habe.   :floet:  Ein Glück das die alle ganz brav drin bleiben

Horst:
Die Termitenhügel sind beeindruckend. Schön, daß Du auch gleich dazu erklärt hast wie so ein Bau funktioniert.  :thumb:

Silvia:

23.08. Freitag



Es war warm heute nacht, um 7:30 hat's 24° C.    :girly:   



Für heute morgen habe ich mir den Walker Creek vorgenommen.


                               




Es geht mal auf und mal ab durch dichten Wald und offene Landschaft mit Baumfarnen. Baumfarne sind außergewöhnliche Lebewesen, die schon seit der Jurazeit vor ca. 180 Millionen Jahren die Erde besiedelten und sich bis heute kaum verändert haben. Die sog. echten Baumfarne haben einen geraden Stamm mit einem Schopf aus mehrfach gefiederten Farnwedeln.








Unterwegs immer wieder interessante Bäumen und Gewächse



Das hier ist eine Palmfrucht, aber welche genau weiß ich nicht mehr    >:(




Hier eine Banksia, eine Pflanzengattung innerhalb der Silberbaumgewächse (Proteaceae). Ihr Vorkommen ist auf den australischen Kontinent, einschließlich Tasmanien, beschränkt, wobei dort 80 Arten vorkommen.








Am Walker Creek kann man direkt am Fluß an ausgewiesenen Campingplätzen zelten, die meisten mit eigener Bademöglichkeit.

Ich gehe bis zum Rock Pool am Platz Nr. 6, der für die Tageswanderer ist. Um diese Uhrzeit ist hier kein Mensch! Kaum dort schnell umziehen und rein ins Wasser. Herrlich und angenehm warm - etwas erfrischender wäre ganz passend gewesen.



                           










Dann nach einiger Zeit spaziere ich wieder zurück.
















Längere Zeit verbringe ich damit einen Kakadu beim Fressen zuzusehen....






... oder dem "Gesang" (wenn man das so nennen kann?!) eines Vogelschwarms zu lauschen.



Oder entdecke interessantes über Insekten. Hier mal Ameisen, genauer gesagt Oecophylla smaragdina, auch "Asiatische Weberameise" genannt. Der Name „smaragdina“ weist auf eine grüne oder grünliche Färbung hin. Im größten Teil des Verbreitungsgebietes sind die Tiere jedoch rotbraun, außer im feucht-tropischen Australien.


 




Bekannt sind die Weberameisen dafür, dass sie mit Hilfe ihrer Larven Blattbüschel zusammenspinnen und sich damit in Baumkronen Nester konstruieren.







Auf dem Hinweg sprang auch ein Wallabie in die Deckung und Eidechsen huschen ständig umher. Zurück am Parkplatz das Auto in den Schatten stellen und eine frühe Mittagspause.





Nächster Stop an den Cascaden, diese sind in der Karte nicht eingezeichnet, da sie außerhalb der Parkgrenze liegen, aber neugierig bin ich den Hinweistafeln gefolgt.



Es sind 1,3 km zum unteren Pool. Zuerst geht es an einem Sumpfgebiet vorbei und dann am Fluß entlang....










Anfangs ist der Weg sandig, aber ab der Hälfte erfordert er etwas Kletterei über die Steine oder durch den Fluß. Dann bin ich am Pool, in den ein netter kleiner Wasserfall plätschert.







Auf dem Rückweg noch ein paar Vögel versucht auf den Chip zu bannen. Links ein Lärmlederkopf (der seinem Namen wirklich Ehre macht!)



                   




Fahrt zu dem Tolmer Falls Lookout. Hier spaziere ich den Fluß-Weg entlang.....
















... und gelange danach zum Aussichtspunkt. Von hier hat man einen guten Blick auf den Wasserfall.














Unglaublich wie klar das Wasser ist.








Es geht zurück zu meinem Zelt. Den Rest des Nachmittages verbringe ich mit faulenzen, lesen und schwimmen.



Nach dem Abendessen schnappe ich mir mein Buch und gehe zur Aussichtsplatte. Und diesmal bekomme ich das Spektakel von Anfang an mit. Zuerst nur einige wenige Flughunde die sich in den Himmel schwingen, dann geht's Schlag auf Schlag. Immer mehr tauchen auf - einfach phantastisch!

Ilona:
Wenn du dich in die Pools wagst, dann scheint dort nichts an Getier drin herum zu schwimmen :gruebel: ? Ich hätte da - ehrlich gesagt - etwas Angst vor Schlangen ...  :verpiss:.

Andrea:

--- Zitat von: Ilona am 11. Oktober 2013, 11:29:56 ---Wenn du dich in die Pools wagst, dann scheint dort nichts an Getier drin herum zu schwimmen :gruebel: ?

--- Ende Zitat ---

Das habe ich eben auch gedacht. Blutegel? Wasserschlangen? Oder auch im Sumpf: Mücken? Spinnen? Bei mir herrscht leider das Vorurteil vor, dass Australien der "giftigste" Kontinent ist und wäre wohl übervorsichtig. Allerdings erkundigt man sich ja vor einer Reise, was einem so begegnen kann und was wie gefährlich ist.

Da ich davon ausgehe, dass du nicht uninformiert ins Wasser gehüpft bist, springe ich gleich hinterher.

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