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Unterwegs in Down Under
Ilona:
Das Felslabyrinth hat ein bisschen Ähnlichkeit mit dem Chiricahua :thumb:.
Silvia:
--- Zitat von: Andrea am 24. Oktober 2013, 11:31:10 ---Das mit "auf der anderen Seite fahren" ist ja an sich nicht schwer, aber wenn man eine Zeit auf einsamen kleinen Straßen unterwegs war, kann man das schon mal vergessen ;) Sicher hat es an der Stelle, wo das Schild steht schon den einen oder anderen Crash mit ausländischen Touris gegeben...
--- Ende Zitat ---
;D ich muss gestehen, das ich einmal beinahe auch auf der falschen Seite gefahren wäre, war nach einer einspurigen Brücke, wollte gerade gewohnheitsmäßig nach rechts ziehen als Gegenverkehr auftauchte. Also hab ich doch ganz brav wieder nach links gelenkt. Wenn dann war nur ein minimaler Schlenker zu sehen ;)
--- Zitat von: Ilona am 24. Oktober 2013, 13:58:04 ---Das Felslabyrinth hat ein bisschen Ähnlichkeit mit dem Chiricahua :thumb:.
--- Ende Zitat ---
:)) Das war auch mein Gedanke
Silvia:
03.09. Dienstag
Die Sonne scheint in mein Zelt und weckt mich auf. In aller Ruhe erst mal frühstücken. Dann heißt es schon mal vorpacken, denn in Darwin hab ich das Auto ja auf dem Parkplatz vor dem Motel, da ist es hier schon praktischer. Alles in den Packsack, was ich nicht mehr brauche und die Tasche für die letzten beiden Tage und den Flug.
Zuerst will ich eigentlich noch dem Corrabee-Billabong einen Besuch abstatten, da mir Fred (mein Zeltplatz-Nachbar) so davon vorgeschwärmt hat, da soll es Hunderte von Vögeln, Wallabies, Krokodilen und Wasserlilien geben. Also auf den Abzweig, dann ein Blick auf die Karte, aber das wären 10 km Schotter-Staub-Piste. Ne, das will ich mir heute nicht mehr antun. Also kehrt Marsch und dafür ein kurzer Stop an der sehr geschrumpften Leaning Tree Lagoon. Dann noch ein Stop am Visitor Center Windows of the Wetland - inzwischen allerdings mehr Dryland.
Ich durchstreife das Visitor Center und sehe mir einen Film an über die Highlights des Top Ends - schwelge dabei in Erinnerungen. Es ist sehr interessant wie anders es hier in der Regenzeit aussieht. Tolle Luftaufnahmen von den Wasserfällen des Kakadu NP.
Dann geht's weiter und bald darauf bin ich am Fog Dam Conservation Reserve. Ein Spaziergang durch die trockenen Sumpfwälder.....
.... und raus auf die Ebene, hier sieht man zwischen den Gräsern noch etwas Wasser aufblitzen.
Ein Spaziergang über den Damm ist wegen eines Krokodils z. Zt. nicht möglich >:(
..... also nur Stop an den Aussichtspunkten.
Der Fogg Dam wurde in den fünfziger Jahren im Rahmen eines Stauprojektes gebaut. Geplant war, riesige Flächen für künftige Reisfelder zu bewässern, aber aus dem Reisanbau im Norden Australiens wurde nichts und aus dem Gebiet wurde in der Folge ein fast sechzehn Quadratkilometer umfassendes Naturschutzgebiet, ein Paradies vor allem für Wasservögel.
Zurück auf den Highway und dann schnurstracks nach Darwin. Einchecken und ab unter die Dusche. Tut das gut. Den Rest des Gepäcks holen und Kleinkram vorsortieren. Am späten Nachmittag gemütlich in die Stadt und etwas rumbummeln.
Fürs Abendessen entscheide ich mich für Outback Jacks - ich hab tierisch Lust auf ein Steak. Bald darauf ist ein 300g Rump-Steak im Anmarsch. Boah war das lecker.
Nach dem Abendessen noch ein längerer Verdauungsspaziergang runter zur Waterfront, dann irgendwann zurück zum Hostel.
Ilona:
--- Zitat von: Silvia am 25. Oktober 2013, 09:36:20 --- ... aber das wären 10 km Schotter-Staub-Piste. Ne, das will ich mir heute nicht mehr antun.
--- Ende Zitat ---
Irgendwie ist zum Schluss einfach die Luft raus :cool2:.
--- Zitat von: Silvia am 25. Oktober 2013, 09:36:20 ---Fürs Abendessen entscheide ich mich für Outback Jacks - ich hab tierisch Lust auf ein Steak. Bald darauf ist ein 300g Rump-Steak im Anmarsch. Boah war das lecker.
--- Ende Zitat ---
Da ist mir jetzt beim Gedanke daran, das Wasser im Mund zusammen gelaufen :sabber:. Aber - wo war der Eiskaffee? Du wirst doch wohl nicht abreisen, ohne nochmals ... :toothy9:.
Heiko:
Wie, jetzt hattest du wochenlang engsten Kontakt zu vielen Krokodilen und kannst wegen eines einzigen nicht über den Damm spazieren, ist irgendwie schon der Hohn :).
Gut, dass das mit dem Reisanbau nicht verwirklicht wurde, so ist die Gegend doch viel schöner :thumb:.
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