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Reisebericht anders oder ein Appendix will nicht mehr nach Hause ...

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Andrea:

--- Zitat von: Horst am 08. Dezember 2013, 17:58:49 ---
--- Zitat von: S@bine am 08. Dezember 2013, 12:54:55 --- Ich habe allerdings keine Lust darauf, das hier verteidigen zu müssen  ;)

--- Ende Zitat ---
Das wäre auch völlig abwegig.
Es geht hier ja um Andrea's Geldbeutel und die Frage wie viele Jahre sie auf diese Reise sparen muss.
So ist der Hinweis, daß es in der Ecke auch billiger geht zu verstehen.  :)

--- Ende Zitat ---

Lange muss ich sparen... Denn ich habe die Schoki gesehen und will nun die Möhre nicht mehr haben  ;D

S@bine:
Tag 17

Swakopmund
Übernachtung: Villa Margherita


Wir hätten uns sicherlich noch mehr anschauen können, aber wir wollten es auf dieser Reise etwas ruhiger angehen lassen. Auf die Bootsfahrt hatten wir weniger Lust, nachdem ich Bilder davon und den kleinen Booten gesehen hatte und so entschieden wir uns gegen eine Tour, die mit 100 %-iger Sicherheit Seekrankheit im Preis beinhaltet hätte.
 
Unsere Wahl fiel daher auf eine Fahrt nach Cape Cross, das wir damals auf unserer Fahrt von Swakopmund nach Twyelfontein haben links liegen lassen.

Am späten Vormittag fuhren wir dann los, um uns die dortige Robbenkolonie anzuschauen, gute 125 Kilometer entfernt von Swakopmund. Gute 100 Minuten für eine Strecke brauchten wir. Zum Glück war bei unserer Ankunft nicht allzu viel los und auch der Gestank, von dem ich schon viel gehört hatte, war nicht so schlimm. Ich denke, es lag am Wind, der den Geruch zum Meer hinaus transportierte. Wir waren schon bei wesentlich kleineren Robbenkolonien, wo es erheblich mehr stank.

Nach Rückkehr schlenderten wir noch nachmittags gemütlich durch Swakopmund, bevor es dann morgen Richtung Osten gehen würde. So langsam wuchs immer mehr die Vorfreude auf ein Wiedersehen mit Heike und Uli von der Dombo Farm, wo es uns vor zwei Jahren so gut gefiel, dass wir diesmal gleich eine ganze Woche gebucht hatten.

S@bine:
Tag 18

Swakopmund - Windhoek
Übernachtung: Goche Ganas


Unsere Reise hatte ich schon fast ein Jahr im Voraus gebucht, alleine schon wegen der Unterkünfte im KTP. Nur bei den beiden Nächten zwischen Swakopmund und Gobabis konnten wir uns nicht so recht entscheiden, was wir machen. Irgendwann fiel dann Anfang des Jahres die Wahl auf die Hohenstein Lodge, um das Erongo-Gebiet näher zu erkunden. Aber irgendwie kam der Gedanke immer wieder, doch vielleicht noch einmal umzubuchen. Goche Ganas stand jedes Mal im Raum und als ich dann irgendwann im Sommer las, dort sei im Mai ein Rhino-Baby geboren, haben wir von der Hohenstein Lodge gewechselt auf Goche Ganas.

Es sollte sich herausstellen, dass diese intuitive Eingabe eine sehr gute Entscheidung gewesen ist, auch wenn wir uns die Gründe dazu nicht im Traum hätten vorstellen können.

Nach einem gemütlichen Frühstück checkten wir in der Villa Margherita aus und fuhren nach Goche Ganas. Für die gesamte Strecke brauchten wir ca. 4,5 Stunden. Auf Goche Ganas wurden wir sehr freundlich begrüßt.

Der Ausblick von der Terrasse und vom Restaurant ist wirklich wunderschön. Wir standen dort oben und schauten in die Ebene hinein, wo wir in weiter Entfernung Giraffen und Antilopen entdeckten. Dabei kamen wir ins Gespräch mit einem Schweizer und einem Deutschen. Es stellte sich heraus, dass beide für Air Namibia arbeiten und einer davon gerade gestern mit dem neuen Airbus nach Windhoek gekommen ist.

Die Anlage selbst ist wirklich schön, aber bei uns stellte sich nicht die absolute Begeisterung ein. Der Bungalow war toll eingerichtet, die Angestellten überwiegend sehr nett und das Essen – besonders mit all unseren Sonderwünschen – sehr gut. Aber manchmal ist das eben so, dass der Funke nicht überspringt.

Uns hat zum Beispiel nicht gefallen, dass nachmittags Kaffee und Kuchen angeboten wurde, den man sich im Restaurant kostenlos nehmen konnte, wir uns aber nicht an einen der Tische setzen durften, sondern in eine „Sofa-Ecke“ geschickt wurden, weil bereits um 16:00 Uhr fürs Abendessen eingedeckt wurde. Andere Gäste wurden auch sofort von den Restauranttischen weggeschickt. Ich finde, das sollte in einer Anlage dieser Preisklasse nicht passieren.

Am Nachmittag haben wir dann noch den Indoorpool genutzt, um ein paar Runden zu schwimmen. Draußen war es uns dafür zu kalt. 

S@bine:
Tag 19

Windhoek
Übernachtung: Goche Ganas


Der Tag begann sehr gut.

Wir frühstückten gemütlich, nachdem wir kurz zuvor von der Rezeption die Bestätigung erhalten hatten, dass wir um 10:00 Uhr einen Game-Drive für uns alleine bekommen würden. Wir freuten uns bzw. hofften auf grandiose Nashorn-Sichtungen. Wir erfuhren dann von unserem Guide, dass das im Mai geborene Nashornbaby im August verstorben war. Den Grund dafür konnte er uns nicht nennen.

In weiterer Entfernung sahen wir dann auf diesem Drive 4 Nashörner. Einen Bullen, zwei Weibchen und ein Teenager-Nashorn. Voller Begeisterung waren wir von einer riesigen Gruppe von Giraffen ganz nah an der Straße, inmitten dieser Gruppe befand sich auch eine ganz kleine Giraffe, richtig süß. Darüber hinaus sahen wir noch jede Menge andere Tiere, wie Gnus, verschiedene Antilopenarten sowie Wasserböcke, die eigentlich hier nicht heimisch sind.

Nach einem späteren Mittagessen ruhten wir uns ein wenig aus mit Lesen; und ich auch mit einem kleinen Schläfchen. Später füllten wir noch den Unfallbericht für AVIS aus und an der Rezeption war man wieder sehr hilfsbereit, als ich um Kopien bat.

Mein Mann und ich unterhielten uns über die vergangenen wundervollen Reisetage, auch wenn der Unfall zeitweise ein wenig die Stimmung gedrückt hatte.

Dann gingen wir zum Abendessen. Da ich nicht so den großen Appetit hatte, verzichtete ich auf Vor- und Nachspeise und nahm nur das Nudel-Hauptgericht. Wir waren gerade mit dem Essen fertig und saßen noch am Tisch als sich …



… von einem Moment auf den anderen die Traumreise ändern sollte …

 
Ich bekam plötzlich in der unteren rechten Bauchseite so starke Schmerzen, dass ich vom Tisch aufstehen musste. Ich atmete schwer durch und wir gingen (ich schlich eher) zurück zum Bungalow. Noch nicht einmal die Schuhe konnte ich alleine ausziehen. Ich legte mich aufs Bett … die Schmerzen wollten nicht recht nachlassen. Mein Mann war schon sehr besorgt, aber ich dachte mir und sagte ihm, dass sie sicherlich bald vorbeigehen würden. Ich war überzeugt, dass ich mich vielleicht nur verdreht hatte oder es sich um ein „eher weibliches“ Problem handelt. Nach einiger Zeit wurden die Schmerzen tatsächlich besser und ich schlief ein.

Es muss gegen 22:00 Uhr oder 23:00 Uhr gewesen sein, als ich wach wurde und mein Mann mich fragte, wie es mir geht. Ich beantwortete wahrheitsgemäß, dass ich mich besser fühle, Schmerzen seien zwar noch da, aber viel besser. Ich war überzeugt, dass es nur eine kurze, vorübergehende Episode sei. Wir schliefen beide ein …

Andrea:
Ich muss bei meinem Afrika nicht unbedingt Katzen sehen. Ich will Giraffen! Dann wär ich schon glücklich. Alles andere ist Dreingabe.

Puh, ich fürchte nach dem glücklichen Moment über die Giraffen kommt nun der heftige Teil...

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