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Eisberge und Pinguine - Antarktis und Anden

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Silv:
Die Farben sind einfach klasse!

DocHoliday:
15.11.

Der Tag stand unter der Überschrift: Schlafen kann ich auch zuhause.

Am Vorabend hatte ich noch bis 22:00h den Sonnenuntergang geknipst, anschließend noch Bilder gesichert und gesichtet und ein paar Bierchen getrunken. Trotzdem stand ich um 4:10h schon wieder an Deck, um den Sonnenaufgang nicht zu verpassen. Hat sich gelohnt.



Auch vor der EInfahrt in dden Lemaire Channel gab es schon einiges an lohnenden Motiven.





Wer den armen R2D2 hier draußen in der Kälte ausgesetzt hat, weiß ich nicht. Ist auf jeden Fall nicht nett, ihn hier so einsam in der Kälte rumstehen zu lassen. Ich hätte ihn ja gerettet aber der russische Kapitän war dagegen. ;)


(Tatsächlich handelt es sich um ein Funkfeuer, dass den Eingang zum Lemaire-Channel markiert)



Zunächst arbeiteten wir uns durch größere Eisfelder, machte hübsche Geräusche am Schimffsrumpf.





Nachdem wir diese beiden "Wachposten" umrundet hatten und in den eigentlichen Kanal eingefahren waren, wurde das Wasser immer glatter und die Reflektionen immer schöner.









Es war völlig windstill und das Wasser war bis auf die Bugwelle des Schiffes völlig unbewegt.







Da wir ganz langsam und fast ohne Motoreinsatz den Kanal entlang glitten, war es nahezu vollkommen still. Eine wirklich magische Stimmung. Zwischendurch habe ich immer wieder das fotografieren vergessen und einfach nur minutenlang mit offenem Mund und aufgerissenen Augen da gestanden und gestaunt.







Alle an Bord waren sich nachher einig, dass dies ein unbeschreiblich eindrucksvoller und tatsächlich irgendwie magischer Morgen war. Selbst der russische Kapitän, der seit 16 Jahren jedes Jahr 4 Monate durch die Antarktis schippert, war schwer beeindruckt.



Hinter jeder Biegung des Kanals gab es neue fantastische An- und Ausblicke.







Als wir aus dem Kanal wieder hinaus ins freiere Wasser gekommen mussten alle erst mal tief durchatmen. Hinter uns sah man nun mit Respektsabstand die Ocean Nova hinterher kommen. Deren Kapitän hatte es vorgezogen zu warten bis jemand anders den Weg durch den Kanal sucht. WIr waren nämlich das erste Schiff, dass sich in dieser Saison da hindurch getraut hat.





Kaum waren wir komplett durch den Kanal hindurch und sollten eigentlich unter Deck zum Frühstück da glühten schon wieder die Kameras. Als wäre der Morgen noch nicht toll genug gewesen, tauchten jetzt Orcas am Horizont auf.



Und sie kamen sogar näher!





Insgesamt waren es wohl um die 20 Tiere und sie schienen auf Robbenjagd zu sein. Immer wieder schauten die auf die Eisschollen aber es waren keine potentiellen Opfer zu finden.



Zwischendurch schauten auch ein paar Kormorane vorbei, die wohl gehofft hatten, von einer erfolgreichen Jagd der Orcas etwas abzubekommen.



Kaum waren die Wale verschwunden, tauchte ein Schwarm Pinguine im Wasser auf. Die konnten jetzt wohl ziemlich sicher sein, dass jede Robbe in der Nähe wegen der Wale das Weite gesucht hatte.





Nachdem sich auch die Pinguine wieder aus dem Staub gemacht hatten, war es endlich Zeit zum Frühstück. Während der Durchfahrt durch den Lemaire hatte ich gar nicht an Essen denken können aber jetzt meldete mein Magen doch sehr deutlich, dass ich inzwischen schon über 4 Stunden auf war und noch nicht mal einen Kaffee bekommen hatte.

Weiter geht es nach dem Frühstück. Der Tag wird noch sehr lang!

Andrea:
Nicht nur du stehst mit offenen Mund da -  ich bei deinen Bildern auch! Tolle Farbspiele am Himmel! Und einen schwimmenden Pinguin Schwarm habe ich auh noch nie gesehen...

Thomas:
die Fotos mit den ruhign Wasser sind meine Favoriten

Dankeschön

Susan:
Hi,

bei den tollen Bildern habe ich jetzt auch glatt das Frühstück vergessen  ;)  aber das Lesen hat gottseidank keine vier Stunden gedauert...

Eine beeindruckende Gegend

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