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Stan und Olli, die Anti Shutdown Tour - Südwesten USA Herbst 2013

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Thomas:

Erst paar Wochen vor unserer Reise, stieß ich in Google Earth auf die Indian Wells Brewing Company . Da sie eh auf unserem Weg lag, machten wir hier halt. Von der kleinen Brauerei selbst, sieht man kaum was, aber der Gift Shop war ganz lustig. Toni deckte sich mit einer Ladung Bier mit Orange ein, die wie er später feststellte, hervorragend schmeckt. Dann kaufte er sich eine Pulle Whiskey Beer. Keine Ahnung, wie das Zeug schmeckt, denn die Flasche steht immer noch verschlossen bei Toni in der Bar. Ich kann nur sagen, dass dieses Bier deutlich mehr Umdrehungen hat. Ich selbst gönnte mir paar Flaschen Soda. Außer grüner Apfel, war der Rest ungenießbar.
Die Fossil Falls wollte ich eigentlich nicht mehr besuchen, da ich schon zweimal da war, aber Toni war neugierig, also hin da.


Heute kann ich sagen, Gott sei Dank sind wir dahin, denn erstmalig hatten wir da richtig gutes Licht und die Knipserei des dunklen Gesteins machte keine Probleme.


Entweder ist er hier ´ne Trockenpflaume oder der Heine ist magersüchtig, so dürre wie der aussah.


Nach nur einer halben Stunde zogen weiter, denn wir hatten noch einiges vor. Auch dieses mal, kann ich einen Besuch nur empfehlen.

Thomas:

Die Ghost Town Cerro Gordo wollten Martina und ich schon im Februar besuchen, was aber mangels an Zeit nicht klappte. Eigentlich war ein Besuch der Ghost Town bisher verboten, denn sie ist in Privatbesitz und die Besitzer wollten keine Besucher. Ok die Road ist öffentlich und ich dachte mir, machst halt paar Bildchen vom Weg aus. Zwei Wochen vor unserer Tour checkte ich noch einmal die Lage und siehe da, plötzlich war Cerro Gordo für Besucher offen.
Die Anfahrt ist einfach...na gut die Navigation ist einfach. Man folgt einfach der Cerro Gordo Road, die sich gleich hinter dem Ort Keeler durch einen immer enger werden Canyon schlängelt.


Die 12,4 km lange Cerro Gordo Road führt von Anfang an bis zur Ghost Town steil nach oben. Am Ende erreicht man 2500 Meter Höhe. Spätestens hier war auch mir klar, das ein Besuch im Winter schon wegen dem Schnee total unrealistisch war.


Die Road führt durch eine wunderschöne karge Berglandschaft. Die Fotos täuschen mächtig, denn der Zustand der Piste war doch ganz schön rau. Angeblich soll man sie mit einem PKW befahren können. Jo den Mount Everest kann man auch ohne Sauerstoffflasche besteigen. Ich sag mal so, wir waren froh, dass wir einen Geländewagen hatten, denn da gab es schon paar heftige Stellen.


Hier das American Hotel, Baujahr 1871, ist das älteste noch stehende Haus der östlichen Sierra Nevada. Heute ist es komplett saniert und kann besichtigt werden.


Blick in den Saloon. Wer sich rechtzeitig anmeldet, kann hier während der Saison warme Speisen und Getränke für kleinere Gruppen bekommen.


Die Kirche von Cerro Gordo war leider noch nicht von innen zu besichtigen.


Rund um Cerro Gordo wurden bedeutende Mengen Silber und Blei gefunden. Aber auch für andere seltene Metalle und Mineralien ist der Ort bekannt.


Reste einer alten Mine, gleich oberhalb vom Ort.


Eintritt war während unseres Besuches kostenlos, aber Spenden sind gern gesehen. Momentan wird immer noch an der Restauration einzelner Gebäude gearbeitet. Uns kam es dort etwas chaotisch vor. Überall lagen Baumaterialien rum und an vielen Ecken wurde noch gezimmert. Besucher konnten mit ihren Autos mitten durch Cerro Gordo fahren und parken wo sie wollten. Einige wenige Besucher nutzen das aus und stellten ihre neumodernen Karren, vor die alten Häuser. Ich hoffe, dass die Betreiber der Ghost Town dieses in Zukunft untersagen. Ich werde auch das Gefühl nicht los, dass die Öffnung Cerro Gordos eher eine Notlösung war, um einmal den Besucherstrom zu lenken und auch Spenden einzunehmen. Inzwischen ist es so, dass Cerro Gordo nur nach Anmeldung für Besucher zugänglich ist. Wer hin will sollte sich über deren Webseite über die aktuelle Situation informieren.
Uns hat es hier auf jeden Fall gefallen und ich werde irgendwann mal mit Martina wieder vorbei schauen und euch dann darüber berichten.
Foto - der Beaudry's General Store, in dem heute ein Museum untergebracht ist.


Der Weg zurück zum Teer nach Keeler war auch ein Highlight. Man hat von hier oben immer mal wieder freie Sicht auf den Owens Lake und die Sierra Nevada im Westen. Wir waren am Nachmittag hier. Ich könnte mir vorstellen, dass die Sicht am frühen Morgen, wenn man die Sonne im Rücken hat, atemberaubend sein muss.

Thomas:

Von der Ghost Town Cerro Gordo fuhren wir nach Lone Pine, wo wir im Best Western Lone Pine eincheckten. Die Hütte war vom allerfeinsten, aber mit einem Preis von 123,38€ für die Nacht nicht gerade günstig. Zum Zimmer mussten wir am Pool vorbei fahren, wo Fußgängerinnen sich in der Sonne aalten. Toni meinte, dass ich langsam fahren soll, ganz langsam. Ja das macht man so auf dem Gelände von Motels, damit....äh Fußgänger nicht gefährdet werden.
Wir luden nur fix unsere Klamotten aus und zogen gleich wieder weiter, Richtung Alabama Hills. Toni war schon ganz neugierig, weil der Alte ihm schon seit ewig ein Ohr abkaute, von wegen "Vatis Lieblingsspielplatz" und so.


Ich war ja schon paar mal in den Alabama Hills, aber noch nie zum Sonnenuntergang. Ich hatte einen konkreten Wunsch wo ich hinwollte, weil ich wusste, dass das Licht dort zum Sonnenuntergang genau richtig wäre.


Direkt am Weg entdeckten wir diesen Arch, der gar nicht mal so klein ist. Den haben wir sonst scheinbar immer übersehen. Jetzt am Abend leuchtete er regelrecht im Sonnenlicht.


Auch diesen schlecht gelaunten Schädel habe ich noch nie zuvor gesehen. Die Alabama Hills sind immer wieder gut, um Neues zu sehen.


Ja hier zum Cyclop's Skull Arch wollte ich unbedingt hin. Auch ihn habe ich schon mal gesehen, aber noch nie so toll beleuchtet.


Es wurde dann ein wenig hektisch. Wir gingen zurück zum Auto und fuhren nur paar Meter weiter. Ich schnappte Kamera und eilte los. Toni meinte, ob ich einen an der Waffel hätte. Ich sagte ihm, dass gleich die Sonne untergeht und ich fix noch den Boot Arch sehen möchte. Toni darauf, dass es noch früh am Tag wäre. Ich erklärte ihn dass hier die Sierra Nevada 4300 Meter hoch wäre und die Sonne sehr schnell am Abend hinterm Berg verschwindet. So richtig nahm er mir die Geschichte nicht ab. Am Ende hatte der Olle Recht. Wir hatten gerade mal fünf Minuten zur Zeit das hier im Sonnenschein zu genießen. Der Bengel meinte darauf hin, dass wenn wir langsam gegangen wären, wir bestimmt ein Bild hätten machen können.


Toni machte dann noch diesen Gruß an euch liebe Leser.


Die Alabama Hills sind immer wieder der Hammer. Ich kann mich einfach nicht satt sehen an dieser Kulisse. Es wird für mich auch nie langweilig, da es bisher durch unterschiedliche Lichtverhältnisse immer anders aussah.
Foto - Broken Heart Arch


Jo die Sonne war weg und wir machten uns auch vom Acker. Toni hatte ich schon vorher erzählt, das Lone Pine nur ein Kaff ist, was er dann bestätigte. Abendbrot gab es im Motel auf unserem Zimmer. Futter hatten wir ja genug in unserer Kühlbox.
Tja ob ihr es glaubt oder nicht, aber 20.30Uhr lagen wir Männer schon im Nest. Ich sag mal

Susan:
Hallo,

der Anfang ist schon mal vielversprechend, da hänge ich mich doch gleich noch mit ran  :)

Besonders, da es zur Ballon Fiesta gehen soll  :toothy9:

Horst:
Da waren ja gleich mal sehr viele Ziele dabei von denen ich noch nie etwas gehört habe und auch Herrn Bickel kannte ich noch nicht.  ;)
Jedenfalls der Hammer was ihr alles in den einen Tag gepackt habt - zudem ja Ende September die Sonne gar nicht so lange scheint wie im Sommer.
Tolle Aufnahmen übrigens.  :)

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