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Stan und Olli, die Anti Shutdown Tour - Südwesten USA Herbst 2013

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Thomas:
hier hab ich mein Termine für Ballons her
http://www.bfa.net/index.php?view=categoryevents&id=3%3Aballoon-festivals&option=com_eventlist&Itemid=88889110

Thomas:
Wir haben heute tatsächlich bis um 8.00Uhr gepennt. Toni meinte schon zu mir, dass wir gerne einen Gang zurück schalten können. Die letzten Tage waren halt doch etwas heftig.
In New Mexico gibt es hunderte Arche. Auch von den Dingern wollte ich schon immer mal den einen oder anderen besuchen, was aber bisher nie in eine Tour passte. Ich war etwas skeptisch, ob die überhaupt etwas nach unserem Geschmack sind, denn sie sind relativ klein und das was ich bisher zu deren Umfeld auf Fotos gesehen habe, hat mich nicht gerade vom Hocker gehauen. Am besten wir schauen uns mal einen selbst an. Ausgesucht haben wir uns den größten, der eh auf unserem Weg lag.
Die sandige Piste zum Cox Canyon Arch ließ sich sehr gut fahren. Die meisten New Mexico Arche liegen in gebieten, in denen Gas und Öl gefördert wird. Die Pisten in den Gebieten werden von der Öl und Gas Industrie gepflegt und die machen ihren Job gut. Der Parkplatz liegt direkt neben einer Pumpstation. Ich war etwas erstaunt, wie dicht man an die technischen Anlagen ran durfte. Die Kompressoren der Station waren sehr laut. Am Parkplatz haben wir uns erst einmal zum Frühstück den Wanst voll gehauen.
Foto - Bildmitte, erster Blick auf den Cox Canyon Arch


Den Arch sahen wir schon vom weiten. Der Weg nach oben war aber nicht so einfach. Wir suchten den Fels vor uns nach einer möglichen Route nach oben ab. Kleiner Tipp, direkt auf den Arch zu geht gar nix. Haltet euch vom Parkplatz links und erst oben weiter nach rechts zum Arch gehen.
Foto - hier bekommt ihr mal einen Eindruck davon, wie es hoch geht.


Wenn ihr diesen Stein seht, seid ihr goldrichtig, einfach da durch gehen und ab hier immer weiter Richtung Cox Canyon Arch.


Jo der Arch ist wirklich groß, aber diese Größe ist hier bei den Archen die Ausnahme.


Was so dürre aussieht, täuscht auf dem Bild. Nehmt das Bild oben und vergleicht meinen zarten Körper mit der schmalen Stelle im Stein.
http://www.galenbeck.de/Webalbum/SuedwestenUSAHerbst2013/051_Cox_Canyon_Arch/slides/16.JPG

Das Umfeld ist wirklich nicht der Bringer. Die ganze Zeit hörten wir die Kompressoren der Pumpstation heulen. Muss jeder für sich entscheiden, ob ihm das Umfeld egal ist. Wir haben uns erst einmal gegen einen Besuch weiterer New Mexico Arche entschieden.

Thomas:
Da uns die Landschaft um die Arche New Mexicos nicht so zusagte, beschlossen wir gleich in Richtung Durango zu fahren, wo wir die nächste Nacht pennen wollten. Am späten Vormittag fielen wir in Durango ein. Die Stadt sagte uns auf Anhieb zu. Wir fuhren aber trotzdem weiter, denn wir waren beide neugierig, wie der Herbst in den Bergen Colorados aussieht. Wir fuhren die US Route 550 Richtung Silverton.
Foto - Pinkerton Hot Springs


Pinkerton Hot Springs entdeckten wir durch Zufall. Beim vorbei fahren war ich der Meinung, eine Sinter Terrasse gesehen zu haben. Ich fragte Toni, ob er auch etwas gesehen hat, was er verneinte. Hmm ich wusste nix von einer heißen Quelle oder ähnlichem hier. Egal ich bremste, drehte um und wir schauten uns das Gebilde genauer an.
Tatsächlich eine Heiße Quelle. Natürlich kamen wir sofort auf das Thema Yellowstone zu sprechen, den wir wegen dem Shutdown nicht besuchen durften.
Wie auch im Yellowstone, versickert hier Grundwasser durch Risse bis tief in die heißen Zonen der Erde. Von dort sprudelt es aufgewärmt hier wieder nach oben. Das Wasser wird auf seinem Weg an die Erdoberfläche mit Mineralien und Kohlensäure angereichert, die hier oben die Sinterterrasse bilden und diese immer weiter wachsen lässt. Die Wassertemperatur schwankt zwischen 35 und 40°C.
Wer genau hinschaut, dem fällt auf, dass der Dom der Quelle eine unnatürliche Form aufweist. Jo stimmt, denn die eigentliche Quelle befindet sich auf der anderen Straßenseite, wo das abfließende Wasser nur nervte. Das Straßenbauamt leitete bei der Sanierung des Million Dollar Highway die Quelle um. Sie fließt jetzt unter der Straße, durch ein Rohr und tritt in einem ehemaligen Stapel von Felsblöcke wieder aus. Die Blöcke sind inzwischen komplett zugesintert. Man erkennt die Blöcke eben nur noch, bzw. immer noch an deren Form. Na ja die Zeit arbeitet gegen die Steine. Irgendwann wird man von ihnen nichts mehr erahnen.


Früher wurde das Wasser als Heilwasser in Flaschen verkauft. Es gab ein Hotel, dessen Pool mit dem Wasser der Quelle gefüllt wurde.
Diese Location ist nicht groß, aber interessant. Uns hat der Stopp hier gefallen. Einfach vorbei fahren, fänden wir schade.
Foto - Im Jahr 2001 wurde die Quelle umgelegt. Seit dem hat sie fleißig an ihrer neuen Sinterterrasse gebaut. Ich werde sicherlich mal mit Martina wieder vorbei kommen. Wir werden auf jeden Fall halten um nachzuschauen. Mich interessiert wie schnell sich der Dom weiter entwickelt.

Thomas:
Wir fuhren die US Route 550 von Durango nach Silverton. Geplant war nix, wir wollten nur mal gucken.


Die Road verläuft hier parallel zu den 500 Meter höheren Hermosa Cliffs.


Toni sagte mir, dass es ihm hier besser gefällt, als in New Mexico. Ich hatte das aber auch schon selbst bemerkt, denn er machte mehr Fotos. Er meinte, dass er in den nächsten Tagen gerne mehr von den Bergen sehen würde. Auch ich fühlte mich hier viel wohler.


Die gelben Espen entlang der Straßen sahen toll aus. überall standen die Leute am Straßenrand um die Bäume zu fotografieren. Ich selbst wollte den Herbst in Colorado schon längere Zeit, gerne mal selbst erleben. Jetzt wo ich es konnte, war ich auch nicht wirklich glücklich. Mein Problem, ich erinnerte mich immer wieder, wie das hier im Sommer aussieht, wenn die Wiesen grün sind und die Wildblumen blühen. Ja ja, der Mensch ist nie zufrieden.


Hier am Andrews Lake spürten wir das erste Mal seit Tagen die Folgen des Shutdown, denn hier waren deswegen die WC verschlossen. War nicht weiter wild, standen ja genug Bäume in der Gegend.


Ich erzählte Toni, dass wir hier auf dem Highway auf über 3000 Meter fahren würde. Er hielt das erst für Gedüse vom Ollen. Er kontrollierte das mit unserem GPS Gerät und war baff. Ich sagte ihm, das so etwas hier normal wäre und deshalb im Winter dieser Highway wegen Schnee schon mal für einen Tag dicht sein kann.


Blick vom 3322 Meter hohen Molas Pass.


Blick auf Silverton.


Die US Route 550 Durango nach Silverton, war wunderschön und beeindruckend. Aber schon beim fahren hier wünschte ich mir, im Sommer mit Martina wieder her zukommen.
Foto - Was hier wie eine Modellbahnanlage aussieht, ist in Wirklichkeit Silverton. 


Hier noch ein Video von der US Route 550 Durango Silverton. Von den Farben im Video, Dank der gefärbten Frontscheibe, bin ich selbst etwas enttäuscht.

Thomas:
Mittagspause machten wir am Mineral Creek, gleich hinter Silverton, Richtung Ouray. Hier gab es Futter aus dem Kofferraum.


Kaum waren wir am Essen, rückten die Schnorrer an. Zwei Steller's Jay bettelten um Futterspenden. Weil sie so nett gefragt haben, gab es etwas Brot und Salat.


Strahlemann und Sohn


Wir grübelten, was wir als nächstes anstellen könnten. Silverton sah recht nett aus, aber so richtig Lust hatte wir darauf nicht. Nee uns reizten die Berge. Wir wollten mehr sehen....viel mehr.
Im Visitor Center schauten wir uns die Karten von der Gegend an und diverse Ausflugtipps. Wir hatten uns dann entschieden, einfach weiter zu fahren und zu gucken was da kommt.

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