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Stan und Olli, die Anti Shutdown Tour - Südwesten USA Herbst 2013
Thomas:
Unseren letzten Halt legten wir heute beim Lone Warrior Pictograph ein. Anfahrt war auch hier einfach. Die Pisten in der Gegend waren allgemein in einem sehr guten Zustand. Die kleinen Nebenstraßen der großen Schotterstraßen, waren fast immer leicht sandig. Nein keine Panik, die konnte man sogar mit einem PKW befahren.
Die Petroglyphen beim Lone Warrior Pictograph waren nur sehr schwer zu erkennen.
Blick auf das Lone Warrior Pictograph Area. Die eingezäunten Flächen durften betreten werden. Sie dienen nur zum Schutz der Zeichnung und Felsritzereien. So wussten wir auch sofort, wo wir die Kunst der Vorfahren suchen mussten.
Blick auf das Lone Warrior Pictograph. Mein erster Gedanke, der Teufel mit einem Bauch aus einer durchsichtigen Kaugummiblase. Mein zweiter Gedanke, das selbe Resultat. Und heute? Der Teufel mit einem Kaugummibauch.
Ich hatte noch mehr Sehenswertes in der Nähe, aber wir entschieden uns auf unseren langen Weg nach Cedar City zu machen. So habe ich einen Grund mal wieder zu kommen und zeig dann alles meiner Liebsten.
Kurz nach Sonnenuntergang kamen wir am Super8 Cedar City an. In der Hütte haben wir schon öfter gepennt. Nettes Motel und die Nacht kostete nur 45,12€. Futter gab´s lecker beim Chinesen und nach dem üblichen Shoppen am Abend, wollten wir nur noch unsere Ruhe haben. Na denn Gute Nacht.
Ilona:
Das war ein Tag - wie "gemalt" :zwinker:. Da ich nicht so auf Pictrogramme stehe, habe ich die Abstecher zu diesen, bisher nicht gemacht. Jetzt muss ich auch nicht mehr, denn du hast uns die Quallen und den Kaugummibauch :totlach: (ich dachte eher, dem platzt die Blase, wenn er nicht gleich hintern Wacholder geht :floet:) gezeigt.
Horst:
Cool - der Arches mal fast ohne Leute. :)
Da hat der Shutdown (bzw. wohl der Glaube der Leute das immer noch dicht ist) ja wenigstens einmal eine gute Seite gehabt.
Thomas:
Wir waren ja schon öfter, während unserer Sommer Touren, im Cedar Breaks National Monument. Ich konnte mich erinnern, dass Freunde im Web immer wieder geschrieben haben, dass Cedar Breaks bei ihnen im Frühling und im Herbst dicht war. Laut deren Webseite hatten wir Glück und das National Monument ist offen.
Hier oben in den Bergen war es richtig kalt und wir haben unsere nagelneuen Mützen eingeweiht. Die Ranger freuten sich, als sie uns sahen und meinten: "Angry Birds"! Nöö nix Vögel, das sind Sonic Mützen, Sonic the Hedgehog. Wobei...wenn ich den Bengel so anschaue...was´n komischer Vogel.
Jo so voll war das im Cedar Breaks National Monument. Da war wirklich gar nix los. Auch an den anderen View Points waren wir ganz alleine.
Im Amphitheater war noch sehr viel Schatten.
Die Hänge im Norden waren schon mit Schnee bedeckt.
Mule Deer
So richtig hat mich das hier heute nicht überzeugt. Wir kennen das Cedar Breaks National Monument normal mit blühenden Wildblumenwiesen und die Farben des Gesteins kamen, wegen dem Schnee auch nicht richtig zur Geltung.
Thomas:
Über die Cascade Falls, unser nächstes Ziel wusste ich nix. Ich kannte sie nur von einem Foto in Google Earth.
Die Wasserfälle sind abhängig vom Wasserstand des Navajo Lake (Foto). Wir konnten den Damm im See sehen, was heißt, wenig Wasser und damit nur ein kleiner Wasserfall.
Der Navajo Lake würde ohne den Damm nicht existieren. Auf der trockenen Seite befindet sich ein Sinkhole, welches man in Google Earth erkennen kann ( 37°31'14.94"N 112°45'34.51"W), wo das Wasser des Sees im Boden versinkt. Das Wasser fließt durch ein Höhlensystem und tritt bei den Cascade Falls wieder aus. Im Frühjahr nach der Schneeschmelze, bzw. nach starken Niederschlägen, steigt der Wasserstand des Sees so stark an, dass das Wasser über den Damm läuft und den gesamten See füllt. Die Seite mit dem Sinkhole läuft dann in den nächsten Wochen wieder trocken.
Vom Markagunt High Plateau Scenic Byway bis zum Trailhead Cascade Falls fährt man etwa 6 km auf einer Schotterpiste, die während unserer Reise in einem vorzüglichen Zustand war. Ja ehrlich, wir haben schon Teerstraßen gesehen, die viel schlechter waren.
Foto - Tja von bunten Blättern war hier auf 2700 Meter nix mehr zu sehen.
Der Parkplatz war Dank Navi einfach zu finden. Außer uns war nur eine junge Rangerin da, die gerade am Klo putzen war.
Verlaufen ist hier auch nicht möglich, man folgt einfach dem Trampelpfad, der leicht bergab geht.
An einigen gefährdeten Stellen hat der Forest Service die Wege mit dicken Holzbalken gestützt.
Schon vom Weiten erkennt man die kleine Aussichtsplattform (Bildmitte), die sich direkt neben dem Ausgang des Höhlensystems befindet.
Die letzten Meter des knapp 800m langen Weges, gehen wieder etwas nach oben.
Jo hier tritt das Wasser wieder ans Tageslicht und fällt die Cascade Falls runter ins Tal. Jetzt im Herbst war Niedrigwasser im See. Geregnet hatte es auch nicht, daher nur ein Wasserfällchen. Wenn ihr in der Nähe seid, achtet auf den Damm im See. Wenn auf beiden Seiten Wasser steht, oder der Damm gar nicht zu sehen ist, dann geht unbedingt zu den Cascade Falls.
Vatis ganzer Stolz, reine Handarbeit...nee Quatsch selbst gemacht...ja genau.
Aber auch der Weg selbst ist nicht schlecht. Hier in diesem Bereich trat aus mehreren Stellen in der Wand Wasser aus. Im Frühling, nach einer langen Frostperiode, rieseln hier Steine. Wasser in der Wand und Frost, das macht den größten Stein klein.
Uns hat der Spaziergang zu den Cascade Falls bestens gefallen, selbst mit dem wenigen Wasser. Schaut es euch selbst an, kann ich nur empfehlen.
Am Duck Creek Pond machten wir noch mal Halt. In diesem kleinen und sehr flachen See überwintern Forellen über Unterwasserquellen, die im Winter nicht wie der Rest des Sees gefrieren.
Toni hätte am liebsten seine Angel ausgepackt, hat´s dann aber doch nicht getan, weil wir keinen Autoanhänger dabei hatten...na wegen all dem Fisch.
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