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Stan und Olli, die Anti Shutdown Tour - Südwesten USA Herbst 2013
Thomas:
Jetzt hieß es Abschied nehmen von Albuquerque. Mitgenommen haben wir Erinnerungen an die tolle Balloon Fiesta. Wir wollten langsam Richtung Norden ziehen und wenn das Wetter mitspielt, paar Tage in den Bergen Colorados verbringen.
Ich hatte für unsere heutige Tagestour noch ein Ziel in den Jemez Mountain, die Guadalupe River Gorge. Diese Schlucht passt gestern einfach zeitlich nicht mit rein. Jo und heute fuhren wir eh wieder nah daran vorbei.
Ich erzählte Toni dass wir in eine Schlucht fahren würden, er guckte mich ungläubig an, denn die Gegend sah ganz und gar nicht nach einer Schlucht aus. Ich fragte mich auch schon, wo die hier wohl sein soll, als sich ganz plötzlich nach einer Kurve Berge vor uns aufbauten auf und mitten durch die Guadalupe River Gorge.
Foto - Die Gilman Tunnels.
Die Road in der Guadalupe River Schlucht, verläuft auf einer ehemaligen Teilstrecke der Northwestern Santa Fe Railway. Die Bahnstrecke wurde um 1920 gebaut, um den Transport des Holzes aus den Jemez Mountains zu erleichtern. 1941 wurde sie nach dem sie durch Hochwasser beschädigt war, still gelegt. Heute die Guadalupe River Gorge ein beliebtes Ausflugziel in den Jemez Mountain.
So plötzlich man die Guadalupe River Gorge sieht, so schnell hört sie auch wieder auf. Die Schlucht ist nur etwa 600 Meter lang. Einen Besuch können wir nur empfehlen.
Thomas:
Schon seit einigen Jahren habe ich immer mal wieder versucht, die Badlands im Süden von Farmington NM zu besuchen. Leider passten die Wetterverhältnisse nie. Entweder lag Schnee oder Gewitter zogen durch die Gegend. Jo und Badlands und Nässe, das kommt gar nicht gut.
Foto - Blick vom Rim auf die Ah-Shi-Sle-Pah Badlands
Am späten Nachmittag trudelten wir am Ah-Shi-Sle-Pah Wilderness Study Area ein. Die Anfahrt war einfach. Das Navi wies uns den Weg, der einen Großteil abseits der Teer verlief. Die Sandpisten waren in einem tadellosen Zustand. Unser Auto stellten wir direkt am Rim ab.
Vom Rim hat man einen tolle Aussicht auf die nähere Umgebung. Wir waren beide baff und gingen nur recht zögerlich runter in den Wash.
Wir haben ja auch schon öfter mal Badlands am Straßenrand und im Petrified Forest National Park gesehen, aber diese Ecke kannten wir gar nicht. Die Farben waren bis auf das dunkle Braun, eher blass. Trotzdem sah das alles sehr nett aus. Jo man kann sagen das Braun, das Ocker und das Grau passten gut zusammen. Hat der liebe Gott doch Ahnung von der Farbenlehre.
Hier konnten wir uns mal so richtig an Hoodoos satt sehen. Dicke und dünner, große und kleine, für jeden Geschmack war etwas dabei.
Sogar die Ameisen hatten hier ihre Hoodoos. Auch bei diesen nur etwa 3 Zentimeter hohen Gebilden, funktioniert das Prinzip der Entstehung von Hoodoos. Flacher Stein liegt auf Ton- und Lehmböden. Der flache Stein wirkt wie ein Dach auf den Boden unter sich. Bei Regen treffen die Tropfen auf den Boden, weichen ihn auf und schwämmen ihn weg. Der Boden unter dem Stein war vor der Nässe geschützt und bleibt liegen. Nach und nach wird die liegen bleibende Schicht höher und fertig ist der Hoodoo.
Auch wenn wir nicht zu den größten Badlands Fans gehören, hat es uns im Ah-Shi-Sle-Pah Wilderness Study Area sehr gut gefallen.
Auf unserem Weg nach Farmington kamen wir dann noch an den Bisti Badlands vorbei. Erstens war es schon spät, dann waren wir fertig von den letzten Tagen. Ja wir wollten auch einmal ein Hotel noch bei Tageslicht sehen. Auch hatte ich Toni versprochen, dass es jetzt etwas ruhiger wird. Na ja und dann hatten wir heute schon Badlands und jede Menge Hoodoos. Wir woll´n mal nicht übertreiben.
Gegen 17.30Uhr erreichten wir das Super8 Farmington, wo wir die nächste Nacht für 50,95€ logiert haben. Wir zogen aber gleich wieder los, denn wir wollten Fleisch sehen...nacktes, warmes Fleisch. An den letzten Abenden gab es entweder Hühnchen mit Kartoffelsalat oder Burger. Nix gegen die jungen Hühner, aber mal eins will man auch mal eine richtige Sau, ja was Fischiges oder zur Not eine olle Kuh. Im Golden Chorral wurden unsere Bedürfnisse, gegen kleines Geld voll befriedigt. Ja wir sind immer noch beim Thema Essen.
Ach ich bin plötzlich so müde. Na denn gute Nacht.
Rainer:
--- Zitat von: Thomas am 27. Dezember 2013, 12:04:06 ---Wir fragen uns aber auch, wie es dort wohl weiter geht. Wir denken da speziell an die Anreise und die Begrenzte Anzahl an Parkplätzen.
--- Ende Zitat ---
Das ist wohl schon seit ein Jahren ein Dauerproblem. Der "Nickmuc" aus dem usa-reise Forum (der ist aber auch schon lange da weg) hat das mal vor ein paar Jahren geschrieben (der war großer Albuquerque Fan), dass es da immer wieder Streit und Probleme um dieses Ballon Festival geben würde, Platzkapazitäten und auch die Sicherheit der Ballonfahrer wäre ein großes Thema, weswegen auch immer wieder ehemalige Stammgäste nicht wiederkämen (unter den Ballonfahrern).
Was und wo genau da die Probleme liegen, das kriege nicht mehr zusammen, aber es ging um Freiflächen und um die zu große Anzahl Ballons und PKWs.
Thomas:
Die Ballon Fahrer haben eigens für sie reservierte straßen zur Anfahrt. Wir empfanden alles sehr orgnisiert. Ich denke, dass Streit beigelegt, denn das Gro der Ballons komt jedes jahr wieder.
Ich bin menschescheu, hatte da aber kein Probleme. Im Gegeteil, ich grübel, wie ich anstelle mit meiner Frau dahin zu fahren. sie arbeitet in Schuldienst und bekommt natürlich kein frei außerhalb ferien. :(
Horst:
Hi Thomas,
wieder tolle Bilder (vor allem der Pegleg Pete - ich schmeiss mich wech :)) ) !
Wie ist das bei der Fiesta, kostet der Parkplatz oder die Veranstaltung eine Gebühr?
Kann man sich überall frei bewegen oder gibt es Absperrungen zu den Ballons?
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