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Meer und mehr in Kalifornien
Birgit:
Urlaub, was für ein Stress!
Die letzten Wochen habe ich am Sonntag stets ganze Tage gearbeitet. Eigentlich ist somit dieser Urlaub mehr als verdient. Doch wann soll ich ihn bitte planen?
Der Winter, auch wenn er dieses Jahr nicht fies ist, macht mir zu schaffen: Diese ewig lange Dunkelheit, an die frische Luft bin ich bei Tageslicht schon lange nicht so richtig gekommen.
Und einen Reisebericht gibt es diesmal auch nicht, ist doch langweilig immer wieder in den USA, basta! Na gut, ihr seht ja, was aus diesem Vorsatz geworden ist.
Aber der Flug ist gebucht, bereits seit mehr als einem halben Jahr. Ähnlich wie letztes Jahr in Florida wollte ich dem Winter entgehen und ein bisschen Frühling tanken.
Kontrastprogramm zu Indien, und die USA mussten ohnehin schon mehr als ein Jahr auf mich warten.
Ach ja, was ist denn eigentlich aus der Meer und mehr Tour in Kalifornien geworden? Das hier ist meine Route, für die ich 16 Tage Zeit haben werde.
Und nun sitze ich hier, in der prallen Vormittagssonne am Alamo Square, an mir laufen Jogger und Hundehalter mit ihren Hunden vorbei, ein paar junge Menschen sitzen auf der Wiese und machen Picknick, Spaziergänger schlendern lässig mit dem Telefon am Ohr an mir vorbei. Die Painted Ladies liegen noch im Schatten, na macht nichts. Bilder mit Worten malen kann ich sowieso besser als mit dem Fotoapparat. Und hastiges Abgrasen von Sehenswürdigkeiten, das steht dieses Mal nicht an. Ich will doch nur entspannen, rennen gehen und amerikanisches Lebensgefühl genießen.
Verraten sei nun schon: Es folgt eine Reise mit Stimmungshochs und Stimmungstiefs und ein wenig Gehadere mit meinen Reiseland Nummer 1. Nicht nur der Pazifik schlägt eben Wellen. Und natürlich ist es mir nicht gelungen, KEIN straffes Programm durchzuziehen.
Aber von vorne. Wie kam die Urlaubsfreude dann doch noch auf?
Andrea:
Na, dann leg mal los :) Ich habe meine Nordic Walkingstöcke mitgebracht, dann gehst du rennen und ich laufen...
Birgit:
Andrea, das mit dem Rennen machen wir dann sowieso erst in San Francisco. Bis dahin haben wir eh keine Zeit :P
Aber loslegen werde ich gleich mit einem netten Vortabend in Frankfurt :)
19.2.2014 Letzter Arbeitstag
Eigentlich wollte ich das Büro um 12 Uhr verlassen. Dass es dann 13 Uhr wurde, war den Mails und Anrufen geschuldet, die IMMER am letzten Tag noch so eintrudeln.
Und dann geht es los: Koffer nochmals checken, die in den letzten beiden Tagen noch schnell zusammengebuchten und ausgedruckten Reservierungen für Flug, Auto und einige Hotels nochmals kontrollieren, ab ins Auto, ab nach Frankfurt.
Puh, so, die Bordkarte habe ich seit dem online Check In, nun bin ich den Koffer auch noch los.
Also ab ins Hotel Excelsior, direkt am Seitenausgang des Frankfurter Bahnhofs, somit superpraktisch für die Fahrt mit der S-Bahn morgen früh um 7 Uhr.
Tanja ist auch gerade zu Hause angekommen, und so verabreden wir uns zum Mädelsabend bei einem Italiener genau zwischen ihrer Wohnung und meinem Hotel, für uns beide nur ein paar Minuten zu Fuß. Boaaaah, eigentlich bin ich viel zu müde, aber gutes Essen, der eine oder andere Grappa und Espresso holen mich runter und lassen mich realisieren, dass ich ab morgen doch tatsächlich wieder mal in dem Land bin, das mir inzwischen so vertraut und ans Herz gewachsen ist, dass ich prima dort entspannen kann.
Schön ist es, sodass ich fast überlege, ob ich Tanja überrede durchzumachen, aber noch ist es nicht zu spät für eine Mütze Schlaf, und Tanja muss morgen zum Arbeiten fit sein, während ich 10,5 Flugstunden verschlafen könnte.
Ich falle gegen Mitternacht ins Bett, die Nacht wird kurz genug, in sechs Stunden klingelt der Wecker. Und ich bin hundemüde, habe einiges an Schlaf nachzuholen.
Paula:
Birgit schön dass du wieder hier bist und dass du gegen deinen Vorsatz einen Reisebericht schreibst ist sehr löblich :)
An der Westküste wär ich noch nicht, bin gespannt was du zu berichten hast! Da mein Freund mir zum Geburtstag einen USA Flug geschenkt hat muss ich mir nun ja eine neue USA Reise überlegen ^-^
Vielleicht lieferst du mir ja ein Ziel. Ich bin auf jeden Fall gern dabei und mache auch ein strammes Programm mit, das bin ich von meinen Planungen auch nicht anders gewöhnt...
Birgit:
Oh Paula, ich fürchte, das wird nix mit der Inspiration für ein Reiseziel. Ich war überwiegend städtisch unterwegs und das ist ja nicht so euer Ding.
Aber im Death Valles habe ich an dich gedacht, das war in eurer Planung doch auch mal drin, oder?
Ansonsten: Respekt: Josef rückt freiwillig ein USA-Ticket heraus, wo er doch "eigentlich" gar nicht so gerne hinfährt?
Das ist wahre Liebe :herz: oder ist er inzwischen mehr von den USA angetan als früher?
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