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Meer und mehr in Kalifornien
Birgit:
Hach, wie cool!
Ich glaube ich mach´ ´nen neuen Thread!
Rainer:
--- Zitat von: serendipity am 03. April 2014, 20:55:03 --- So sind wir halt :weissnicht: - und trotzdem schon 26 Jahre verheiratet bzw. 35 Jahre zusammen ;)
--- Ende Zitat ---
Hm - nach so vielen Jahren immerhin konsequent. Wir können uns ja auch wirklich knackig streiten (ich habe auch schon mal vor Wut das Gleichgewicht verloren und den Rollator losgelassen - hat den Streit übrigens abrupt beendet), aber im Urlaub habe ich mir das (noch mehr als zu Hause) im wahrsten Sinne des Wortes "abgewöhnt". Außerdem bin und war ich immer der Meinung, die Kunst des Streitens besteht nicht darin, sich zu streiten (das kann jeder), sondern sich nachher wieder zu vertragen (und das kann nicht jeder).
Ich habe auch gelernt, einfach mal das zu tun, was meine Frau tun will, auch wenn es nicht das ist, was ich gerade will. Man lernt sehr schnell, dass das eigentlich gar nicht viel ausmacht und ich spreche es inzwischen auch einfach aus, dass es doch keinen Sinn hat, sich zu streiten. Mehr denn je bin ich davon überzeugt, dass viele Streitsituationen einfach zu vermeiden sind, indem man miteinander spricht. Auch wenn es unangenehm erscheint.
Diese "Erkenntnis" wird definitiv belohnt, unser Leben (nicht nur der Urlaub) hat an Harmonie gewonnen und speziell im Urlaub haben wir die letzten Jahre überhaupt nicht mehr gestritten. Ich lasse es einfach nicht mehr so weit kommen und das darf auch nicht verwechselt werden mit Duckmäusern - meine Frau bemerkt durchaus die vorhandene Kompromissbereitschaft und reagiert ihrerseits auch nicht mehr so hart.
In der Summe der Dinge bedeutet das schon seit vielen Jahren (Tendenz steigend), dass ich nicht mehr alleine Urlaub machen will, die Vorteile des Zuzweitreisens überwiegen bei weitem die Nachteile. Geteiltes Leid ist halbes Leid und gemeinsame Freude ist doppelte Freude - das gilt im Urlaub eher noch mehr als zu Hause. Die Vorstellung, am Abend eines langen Urlaubstages alleine im Bett des Motels zu liegen, finde ich erschreckend verstörend. Kann ich nicht (mehr).
Silvia:
--- Zitat von: Shadra am 01. April 2014, 23:35:39 ---
--- Zitat ---Die Hinweisschilder verlieren sich ins Nichts, man läuft im Kreis und weiß nicht mehr, wo man ist, plötzlich ist etwas gesperrt, abkürzen kann man nicht, weil zur Seite hin Absperrungen sind. Dann steht man vor einem Aufzug und weiß nicht, welchen Knopf man drücken muss. Man fährt zu weit, fährt mit der Rolltreppe wieder runter. Normale Treppen, die man mal fix nehmen könnte, gibt es nicht. Dafür muss man manchmal drei Mal links abbiegen, wo man eigentlich gerne nur einmal rechts abbiegen müsste.
--- Ende Zitat ---
The Secret of LasVegas .. ::) Sich selbst auflösende Hinweisschilder und Gänge, die genau wissen, wohin man will und dann grundsätzlich nur in die entgegengesetzte Richtung führen ...
--- Ende Zitat ---
:lach: Manchmal denke ich das ist pure Absicht!! Jedenfalls ging es mir beim ersten Besuch von Las Vegas genauso - schnell von A nach B ist in Las Vegas nicht. Inzwischen lasse ich mich einfach nur treiben.
Ilona:
Hallo Birgit,
auch wenn du noch ein Fazit schreibst, sage ich schon einmal :danke: für den Reisebericht.
Schade, dass man zwischendurch einen Regenschirm brauchte, aber die Bilder von den roten Steinen steigerten meine Vorfreude :happy2:.
Andrea:
Ich sage auch schon mal Dankeschön!
Interessant, dass du zu dem Schluss kommst, dass du das nächste Mal im Frühjahr eine Rote-Steine-Tour machen willst. Ohne diese Aussage hätte ich vermutet, dass du eine Nordwesttour im Sommer anstrebst...
Okay, das Death Valley macht ja auch irgendwas mit einem, was einen verzaubert und einen zwingt, wieder zu kommen. Das geht in Verbindung mit einer Nordwesttour auch schlecht. Ich habe nämlich selbst schon versucht, so eine Route zu basteln. Das klappt auf keinen Fall sinnvoll innerhalb von zwei Wochen!
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