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Meer und mehr in Kalifornien
Birgit:
Segway?
Bin ich nicht mit zurecht gekommen, ich war immer zu sehr versucht wie auf Inlinern zu reagieren.
Michael:
Birgit, Deine Fitness macht mir Angst. Allein die Kilometer zum Alamosquare und wieder zurück wären für mich eigentlich schon ausreichend gewesen. Du schaltest noch 20 Kilometer vornedran... Ist aber schon recht, erhol Dich nur... 8) ;D ;D
Dein Reisebericht liest sich übrigens wieder richtig klasse. :thumb:
Shadra:
--- Zitat von: Birgit am 13. März 2014, 14:06:05 ---Segway?
Bin ich nicht mit zurecht gekommen, ich war immer zu sehr versucht wie auf Inlinern zu reagieren.
--- Ende Zitat ---
Ich hatte selber noch nicht die Gelegenheit dazu. Aber interessant wäre es schon
Birgit:
Ja, ich wollte das auch unbedingt probieren und habe dann mal in San Antonio eine Stadtrundfahrt auf Segways mitgemacht.
Mir persönlich hat es dann letztlich nicht so gefallen. Zum einen bin ich mit dem Ding wirklich nicht zurecht gekommen, obwohl immer wieder gesagt wird, das sei soooo einfach, zum anderen hasse ich es zu stehen. Ich gehe lieber auf und ab als die ganze Zeit auf einem Fleck still zu stehen, das finde ich viel anstrengender für die Füße. Aber auf so einem Segway steht man eben eine Stunde oder eben so lange wie man fährt, nur herum :(
(Ich nehme halt lieber meinen Tretroller :) )
Birgit:
Samstag, 22.02.2014
Der Tag beginnt wieder früh. Ganz so gut geschlafen habe ich heute nicht. Das Hotel ist hellhörig, der Nachbar hat den Fernseher laut. Im Flur wird palavert und mitten in der Nacht hat jemand gute Laune und pfeift vor sich hin.
Aber auch heute schaffe ich es um 6 Uhr in Laufschuhen das Haus zu verlassen. Wieder geht es Richtung Bay, nun aber rechts herum zur Baybridge, die sich im Sonnenaufgang auch gut macht, Richtungswechsel, zu Fisherman's Wharf und zurück unter die Dusche.
Ich habe furchtbaren Kohldampf und sitze kurz nach 9 Uhr in der Nähe des Union Square in Lori's Diner.
Anschließend genieße ich die zum Glück schnell kräftiger werdende Sonne auf dem Union Square. Einfach ein bisschen Leute gucken, die entspannt ihr Wochenende begehen und für ein bisschen Farbe im Gesicht sorgen, herrlich!
Ich bummele durch China Town und bekomme so langsam Hunger, leider nicht auf Asiatisches, denn hier wären die Dim Sum sicher original. Irgendwie fühlt es sich hier auch nicht soooo asiatisch an. Dennoch kommt ein bisschen Fernweh in die andere Richtung auf.
Auf zum Coit Tower, die Aussicht soll toll sein. Ich kämpfe mich die steile Straße hoch. Doch Pustekuchen, das Ding ist geschlossen wegen Renovierungsarbeiten.
Nun komme ich an Fisherman's Wharf an, mal wieder. So oft war das gar nicht geplant, aber hier endet nun mal die Straße. Applebee's begrüßt mich und ich begrüße mein erstes Steak mit mashed potatoes in diesem Urlaub.
Upps, nun aber flott, um 15.20 Uhr soll ich am Pier 33 sein, dort beginnt nämlich die Tour nach Alcatraz.
Kaum angekommen, beginnt das Boarding. Die Überfahrt dauert nur 12 Minuten und dann habe ich 2,5 Stunden Zeit für die Insel. Mit der Audiotour vergeht die Zeit wie im Flug. Al Capone wird vorgestellt, man kann auch Zellen betreten und sieht den Verwaltungstrakt.
Es bietet sich ein toller Ausblick in die Freiheit von hier, jedoch nur die Wärter konnten hier ihre Freiheit genießen, einfach ein Boot nehmen und in die Stadt mit all ihren Verlockungen fahren.
Das Hospital ist geöffnet und kann besichtigt werden. Nein, hier lieber nicht auch noch krank sein!
Lohnt die Nachttour? Angeblich sind es dann weniger Leute. Als auch diese sich aus dem Gebäude verkrümelt haben, bin ich fast allein mit mir. Nun wird es wirklich ein bisschen gruselig. Hoffentlich vergessen die mich hier nicht.
Ich fröstele. Der Tag heute ist wirklich kühler und windiger als gestern, und hier auf der Insel ist es besonders zugig.
Gegen 19 Uhr lande ich wieder an Pier 33. Mir zumindest ist die Flucht problemlos geglückt. Schwein gehabt!
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