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Meer und mehr in Kalifornien

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Andrea:
Liebe Birgit!

Du hast mich inspiriert  ;) und ich habe trotz Schietwetter meine Walkingstöcke herausgekramt (das erste Mal dieses Jahr  :-[ ) und bin eine kleine Runde gewalkt.

Leider in keiner so schönen Gegend wie bei dir im Bericht, aber die Waldstrecke habe ich mich wegen des Sturms und den Matschwegen nicht getraut.

Flicka:

--- Zitat von: Birgit am 16. März 2014, 11:06:00 ---
Flicka, nachdem ich über ein Jahr nicht in den USA war und zwischendurch in England und Indien war, fand ich es total schön mal wieder "drüben". Du warst ja schon viel länger nicht mehr dort. Zieht es dich mal wieder hin?


--- Ende Zitat ---

Ich muss echt gerade mal im Kopf nachrechnen. Der letzte USA-Urlaub war tatsächlich Ende 2010, also schon vor über drei Jahren. Das war der dritte Urlaub innerhalb von vier Jahren im Westen / Südwesten der USA, und danach stand mir der Sinne eher nach etwas Exotischem. Aber so langsam könnte es tatsächlich mal wieder an die amerikanische Westküste gehen. Vielleicht von Vancouver bis nach San Francisco? Autsch, ich fange gerade an zu planen. Dabei wollte ich doch endlich mal nach Hawaii.  ;)



--- Zitat von: Birgit am 16. März 2014, 11:06:00 ---
Und übrigens, was seid ihr denn am Sonntag alle schon so früh wach???


--- Ende Zitat ---

Ich weiß nicht, was die anderen morgens so früh vor den PC treibt, aber ich versuche schon mal, die Umstellung auf japanische Zeit "abzumildern" und war außerdem neugierig, ob sich heute Nacht die Touristeninformation in Shirakawago wegen einer Busreservierung gemeldet hat.  Übernächsten Freitag gehts los.

Michael:

--- Zitat von: Birgit am 16. März 2014, 11:06:00 ---Und übrigens, was seid ihr denn am Sonntag alle schon so früh wach???

--- Ende Zitat ---

Senile Bettflucht!  ;D

Birgit:
DI, 25.2.2014

So gut der frisch gebackene Muffin gestern auch war, heute habe ich einiges vor und will nicht auf ihn warten. Offenbar beginnt der Tag in Mendocino grundsätzlich spät, das will ich nicht durcheinander bringen. Also Zettel auf die Veranda vor die Tür des Office: Bin schon weg, also bitte kein Frühstück, danke schön, Schlüssel liegt im Zimmer auf dem Bett.

Um 7.30 Uhr geht es los, zunächst die bekannte Strecke am Wasser entlang, dann auf der 128 Richtung Calistoga, soll nämlich schön dort sein, im Napa Valley.

Schön ist es erst einmal auf der Strecke dorthin. Die Straße schlängelt sich durch die ersten Weinberge. Navarro ist hier, das bilde ich mir ein schon auf Weinflaschen gelesen zu haben. Morgennebel wabert noch, bleibt an den Hängen kleben und kuschelt sich noch in Niederungen. Viel zu selten halte ich an um die Stille hier zu genießen. Fast niemand außer mir ist hier unterwegs.

Und dass es Spanish Moss auch in Kalifornien gibt und nicht nur in den Südstaaten, das wusste ich auch noch nicht.













Ich komme voller Spannung in Calistoga an, das der Reiseführer als ursprünglich beschreibt und fahre zunächst zum old Faithful of California. Natürlich erwarte ich, dass er seinem Namensvetter im Yellowstone Nationalpark ebenbürtig ist und bin schon beim Nähern ein wenig skeptisch. Dem Namensvetter darf man nicht zu nahe kommen, hier hält man nur ein paar Meter Abstand. ich nehme Platz und beginne mich zum Zeitvertreib mit dem Reiseführer zu befassen. Doch kaum sitze ich, spritzt die etwas schlappe Fontäne in die Luft. Ich habe gerade noch Zeit schnell die Knipse zur Hand zu nehmen für ein paar Beweisfotos und schon hat das Schauspiel ein Ende. Ich werde den Verdacht nicht los, dass der Kassierer mal fix in den Garten gegangen ist und am Wasserhahn für den Springbrunnen gedreht hat...

Also: Wer noch nie einen Geysir gesehen hat und von sich sagen können möchte, dass er mal einen erlebt hat und wer die 14 Bucks dafür übrig hat, hat hier die Gelegenheit. Einen Umweg lohnt der Zimmerspringbrunnen aber nicht.



Downtown Calistoga ist wirklich nett, aber durchaus übersichtlich. Die Stadt reicht gerade so dafür mit einem Kaffee aus einer Bäckerei die Ladenzeile entlang zu schlendern und gemütlich ein Paar Schuhe zu kaufen, dann geht es weiter in das hochgelobte Napa Valley. Hier übrigens wird eifrig geworben für den Napa Valley Marathon am kommenden Wochenende.



Weiter geht es Richtung Napa. Ist es tatsächlich diese Straße, die so gelobt wird oder eine andere parallel Verlaufende? Da war es vor Calistoga deutlich schöner. Hier wird es zunehmend städtischer, es ist viel Verkehr, die Landschaft wird flacher und uninteressanter. Immerhin begegnet mir hier ein weiterer von Weinflaschen bekannter Name: Zinfandel.

Auch Napa selbst ist letztlich OK, eine Spur größer als Calistoga und im Gegensatz dazu mit den üblichen Hotel- und Restaurantketten ausgestattet. Auch hier bemüht man sich den "historic District" zu beleben.

Gut, dann also auf kürzestem Wege zum Konsumrausch ins Outletcenter Vacaville. Ich verabschiede mich für 2,5 Stunden von meinem Auto und belade es anschließend mit meiner Beute, sodass es in die Knie geht.

Dank meines frühen Aufbruches heute Morgen ist es noch hell und noch früh genug für den historic District in Sacramento und das Capitol. hier also arbeitete Arnie. Wow, der hat es echt zu was gebracht!



Der Historic District besteht aus einigen Straßen und zugehörigen Querstraßen, in denen es Läden und Restaurants gibt. Es gibt eine historische Eisenbahnstation und dahinter ein Schiff (Delta King), das als Hotel und Restaurant dient.





Doch ich wohne sehr profan und sehr viel günstiger im Best Western Sandman einige hundert Meter weiter am Fluss. Beim Einchecken erklärt mir ein offenbar sturzbetrunkener (wie sagt man es gerade politisch korrekt?) ääääh, ich glaube, man sagt black race man (zumindest erklärte mir Elke das vor 1,5 Jahren zu meinem Erstaunen so), dass ich 'so beautiful' sei und vermacht mir eine Blüte in einer leeren Bierdose. Na ja, so ist er die Büchse los!

Auf dem Radweg hinter dem Hotel am Fluss ordne ich mich in die Reihe der Läufer ein, während eine Waschmaschine meine Klamotten wieder auffrischt. Aber morgen früh werde ich hier sicher schon deshalb nicht rennen gehen, da hier wohl die Siedlung der Obdachlosen ist. Ganze Reihen von Zelten stehen auf dem Grünstreifen neben dem Weg. Keine Ahnung, ob die Gegend hier 'safe' ist.

Dieser Abend endet verhältnismäßig spät, da ich Konsummonster natürlich noch in das Outletcenter westlich der Stadt muss. So langsam brauche ich auch keine Schuhe mehr, und hier geht es schon deutlich schneller als im ersten Shoppingcenter.

Birgit:
Liebe Leute,

es tut mir Leid euch an einem so regnerischen Ort nun ein paar Tage absetzen zu müssen. Ich bin nun ein paar Tage nicht da und nur mit dem Tablet online. Den nächsten RB-Tag gibt es dann erst am Donnerstag.

Birgit :D

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