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Island März 2014

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Susan:
Hallo Kathrin,

Polarlichter suchen hört sich spannend an  :)
Da steige ich doch virtuell noch mit zu.

flyfaraway:
okay, und weiter gehts

2. Tag -  10.03.2014 - Montag

Schon beim Aufstehen hat sich gezeigt, dass es heute nicht das beste Wetter werden würde. Nach einem sehr gemütlichen Frühstück wurden die Sachen ins Auto gepackt, die Skiunterwäsche unter die Klamotten gezogen, Fotoausrüstung ins Auto - und los. Auf dem Programm stand als erstes der Seljalandsfoss. Unterwegs haben wir dann an einem kleinen Hügel noch den ersten Stop eingelegt und sind fleißig mit viel Gegenwind durch den tiefen Schnee hinaufgestapft. Nun gut, der Hügel wurde unterschätzt, der Kreislauf war im Schwung und wir bestens gelaunt. Rein ins Auto und los.

Pünktlich am Seljalandsfoss hat es dann zu Regnen begonnen und der Wind wurde auch noch etwas stärker. Das hat uns dann nicht weiter gestört. Kamera raus und los :)

   


Im Winter genauso traumhaft wie im Sommer, wenn auch etwas kontrastloser und nasser. Nichts desto trotz sind wir die 500 Meter zum Gljúfrárfoss gelaufen und haben uns auch noch nach hinten gewagt - nass waren wir ja eigentlich eh schon.

   

Puh, wir waren doch sehr sehr froh wieder im Auto zu sitzen und den Luxus einer Sitzheizung genießen zu können. Aber wie könnte man die Kälte auch besser verdrängen mit ner schönen Tasse heißem Tee und nem Keks :) Der weitere Weg Richtung Skógafoss war sehr nebelverhangen, regnerisch und sehr stürmisch. Dennoch galt das Motto "wir lassen uns nicht unter bekommen von dem Wetter". Die unzähligen Stufen hinauf beim Skógafoss waren recht schnell geschafft und wir freuten uns schon über nachlassenden Regen. Doch bis die ersten Bilder im Kasten waren kam's schlimmer als zuvor. Die Windböen hätten uns dann doch beinahe von den Stufen geweht, als wir wieder auf dem Weg nach unten waren.





Dem Sturm trotzdend quälten wir uns am Kap Dyrhólaey wieder aus dem Auto. Gut, die Papageientaucher haben sich auch verzogen (hätte ich bei dem Wind auch gemacht), aber wir fandens hier trotzdem:





Auf dem Rückweg wurde kurzerhand noch beschlossen über die [221] Richtung Sólheimajökull zu fahren. Puh, diesen Vorschlag hätte ich mal besser nicht gemacht. Vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich etwas gegen Schlagloch-Wasserloch-Pisten habe :) Mein Bruder fands super und fuhr und fuhr und fuhr bis ihm plötzlich ein sch*** entwich. Innerhalb von ner Minute tauchte im Rückspiegel plötzlich ein "etwas" größeres Auto auf und klebte uns fast im Kofferraum. Na dann, also wo lässt man jemanden denn dann vorbei? Die Stelle wurde gefunden und innerhalb von einer halben Minute war der Wagen auch schon wieder aus unserem Blickfeld verschwunden - als wäre es eine Teerstraße und wir in der ersten Stunde in der Fahrschule. Kaum kommt man dann an dem Parkplatz an fielen uns fast die Augen aus dem Kopf - was stand da für ein Auto????? Ein VW Polo (!!!!!) Wies der dahin geschafft hat war uns unerklärlich.

Etwas erschreckend war dann doch, wie wenig Eis und Gletscher auf den wenigen Metern Richtung Gletscherausläufer zu sehen war im Vergleich zu vor zwei Jahren... (die Bilder sind wegen Kälte und Regen irgendwie ausgefallen :) )

Auf dem Rückweg wurden dann nur noch die wichtigsten Stopps eingelegt für ein paar Fotos





Richtig extrem war dann aber unser HotPot auf der Terrasse. Ihr glaubt ja gar nicht, wie heiß 40°C sein können, wenn man völlig durchgefroren ist ... hui ... :) Auftauen im Schnellgang nennt man das dann ;)

Andrea:
Auch bei dir sehe ich es wieder: Islandfans stören sich überhaupt nicht am Wetter - richtig so!

Paula:
Den Hot Pot stelle ich mir genial vor! Wenn ich mal nach Island fahre (aber im Juli oder August) will ich auch so eine Unterkunft  :)

Susan:
Tolle Wasserfälle! 
Das Wetter sieht allerdings eklig aus, da kommt die "heiße Tube" gerade recht

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