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25 Jahre später... Eine Reise hinter die Mauer im Kopf - Polen 2014

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MsCrumplebuttom:
Huch, das war ja wirklich ein ganz schöner Schreck am letzten Tag! :o

Danke für den Reisebericht und das interessante Fazit! Ich muss auch sagen, dass mir die Eindrücke sehr gut gefallen haben. Für uns ist Polen leider zu weit weg, um mal eben mit dem Auto für ein paar Tage hinzufahren. Aber grundsätzlich könnte ich mir schon einen Kurztripp vorstellen.

Flicka:
Liebe Birgit, auch von mir ein herzliches Dankeschön für diesen wunderbaren Reisebericht! Ich hoffe, Idefix und du konntet eurer Blessuren vom letzten Tag inzwischen vollständig ausheilen.

Bei manchen Bildern aus den letzten Tagen hatte ich fast den Eindruck, nicht an der kühlen Ostsee unterwegs zu sein, sondern irgendwo in mediterranen Gassen und Plätzen.

Zwischen dem Bild, das ich bisher von Polen in meinem Kopf hatte und den vielen Schmuckstücken, die du auf deinen Fotos zeigst, liegen Welten. Ich habe mir wieder einmal gedacht, wie merkwürdig es doch ist, dass ich für meine Urlaube immer wieder viele tausend Kilometer um den Globus fliege, aber die Länder vor der eigenen Haustür nicht kenne. Polen ist für mich jedenfalls ein deutliches Stück nähergerückt, und nicht nur als Reiseziel!

Birgit:
Das ist schön, dass es euch gefallen hat.

Ja, ich bin auch froh, dass ich es so gemacht habe, aber auch darüber, dass das Wetter mir geholfen hat Polen von der besten Seite zu sehen.

Irgendwann hat mich mal jemand gefragt, warum ich so weit in den Urlaub fliege, wenn doch Deutschland so viel Schönes zu bieten habe. Das ist zwar richtig, wobei es kürzere Reisen auch innerhalb Deutschlands auch immer mal bei mir gegeben hat, oftmals nur sehr kurz für ein Wochenende, teilweise auch "nur" beruflich. Das war aber schon deshalb so, weil ich schon in mehreren Ecken Deutschlands gelebt habe oder auch mal einen Freund hatte, der ein bisschen weiter weg in einer für mich neuen Ecke wohnte.

Ich bin aber auch froh, dass ich in den letzten Jahren auch in einigen Staaten Europas mal ein wenig mehr gesehen habe als die Hauptstädte :) Ich gebe zu, dass die andere Sprache und auch die andere Währung in gewisser Weise bei mir zum Urlaubsfeeling dazu gehört. Aber das hat man in Polen ja sogar beides.

Jedenfalls freue ich mich, zum einen dass ich auf diese "abstruse Idee" ;) mit Polen gekommen bin, zum anderen, dass ich ein bisschen mit dem Reisebericht missionieren kann ;)

(Und falls es jemand nachmacht und nach Danzig fährt, würde ich mich freuen, wenn er/sie mir einen Coffeemug mit "Solidarnosc"-Schriftzug mitbringt ;))

Paula:
Birgit, ich fände auch total klasse. Gerade habe ich Josef den letzten Tag gezeigt und er meinte die bunten Häuser erinnern ihn an Irland. Mich haben deine Bilder auch an alles mögliche erinnert nur an Polen hätte ich nicht gedacht.
Am interessantesten fand ich Danzig, da werde ich bald mal hinfahren.
Danke fürs Vorstellen!

P.S. Heute hat mir eine zweiundachtigjährige Französin erzählt dass sie dieses Jahr mit einer Reisegruppe in Israel war und dass sie in Palästina mit Steinen beworfen wurden (im Reisebus) wenn ich es richtig verstanden habe war es ein israelischer Reisebus. Die Scheiben des Bus wurden eingeworfen, eine andere  Touristin wurde schwer am Kopf verletzt, sie selbst hat einen Zahn verloren. Sie sagte sie war schon vier mal in Israel aber jetzt fährt sie nicht mehr hin  :o erkundige dich bitte nach der aktuellen Sicherheitslage, ich will nicht dass dir etwas passiert!

Birgit:
Paula, mach das mal. Wahrscheinlich ist es von München nach Danzig einfacher mit dem Flugzeug. Aber sicher gibt es auch in Polen Mietwagen, und beispielsweise kann man wohl ziemlich bequem zwischen Danzig und Zoppot mit einer Vorortbahn unterwegs sein.

Dass Polen unterschätzt wird, habe ich nun noch an einem anderen Thema gesehen: Konstis Mutter ist am Theater beschäftigt. da hatten die wohl nun Stücke von zwei polnischen Regisseuren, und sie war begeistert von dem Stil, dem frischen Wind. Sie meinte auch, dass Polen in Sachen Kunst und Kultur sehr innovativ sei, dass da nichts Angestaubtes sei. Gut, davon habe ich keine Ahnung, kann es nur wiedergeben. Jedenfalls sagte sie das, was mir in Bezug auf das Land aufgefallen ist, über idese beiden: Wenn sie jemandem von den Stücken und den Regisseuren erzählt hatte, stieß sie immer auf Verwunderung, milde Nachsicht, Ungläubigkeit. Und wenn jemand das Stück dann gesehen hatte, auf Zustimmung in Sachen "frische und interessante Inszenierung".

Und ja, ich werde sehr aufpassen in Israel. Wir werden die Palästinensergebiete nur mit einem braven Ausflug mit einem Unternehmen aus Ost-Jerusalem machen, da sind wir gut getarnt.

Ich sehe mir die aktuelle Entwicklung auch mit etwas Sorge an, da sich die Lage aber auch immer mal wieder schnell beruhigt, hoffe ich mal, dass das alles dann Ende Oktober schon wieder etwas anders aussieht.

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