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Japan im Oktober 2014 oder wie umgeht man den Taifun Vongfong

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andi7435:

--- Zitat von: Rainer am 27. Oktober 2014, 20:23:33 ---
--- Zitat von: andi7435 am 27. Oktober 2014, 19:34:18 ---Ich bin aber aktuell beim Fotos auswählen.

--- Ende Zitat ---

Nein, also so wird das nie was mit dem Niederrheiner (falls Du je einer werden willst) und der Verlaufsform. Wenn schon, dann heißt das so: "Ich bin aber aktuell beim Fotos am aus am wählen". Üben, üben und nicht frühzeitig die Flinte ins Korn werfen.... :totlach:

P.S.: Bitte nicht schlagen, ich weiß, ich bin bekloppt. Aber so sind die Niederrheiner, die.

--- Ende Zitat ---

Nein, Rainer ich würde dich doch nie schlagen. Nach dem du dich ja letztens so trefflich selbst charakterisiert hast und damit auf die Schippe genommen hast. Scheint irgendwie eine sprachliche Eigenheit bei euch zu sein. Ich sehe immer noch keinen Fehler. Musst du mir aber bitte auch nachsehen, da ich aus dem tiefsten Sachsen komme.

Andreas

Andrea:
Babylon?

Also ich würde ja schreiben: "ich bin im Momentl dabei die Fotos auszuwählen"  Ich bin Hannoveranerin und denen sagt man ja das beste Deutsch nach. Aber was heißt in diesem Zusammenhang schon das beste? Und abgesehen davon bin ich mittlerweile von den Westfalen versaut. Auf jeden Fall ist mir das zunächst gar nicht aufgefallen, dass das nicht ganz korrekt ist. Hat doch Charme und eine persönliche Note. Finde ich gut so.

andi7435:
Tag 5 6.10.2014  geplant Himeji, tatsächlich Kyoto – Teil 1

Heute war der 2. Tag, wo Japan vom Taifun Vongfong heimgesucht wurde. Im Frühstücksraum liefen im Fernsehen Berichte, wie und wo der Taifung zugeschlagen hatte. Glücklicherweise habe ich nichts weiter verstanden und nur die Bilder gesehen.
Nach dem Frühstück ging es dann mit der U-Bahn zum Bahnhof um mit den Shinkansen nach Himeji zu fahren. Auf dem Weg zur Fahrkartenreservierung war schon ungewöhnlich viel Betrieb. An einem Fahrkartenautomaten wurde von einem westlichen Touristen schnell ein Bild geschossen. Die Schriftzeichen auf dem Schild deutete ich als „Der Automat ist defekt“.
Bei der Platzreservierung war eine relativ lange Schlange. Normalerweise sind max. 1 bis 2 Personen vor einem, diesmal aber ca. 6-10. Ich hatte aber noch eine halbe Stunde Zeit. Leider ging das Ganze sehr schleppend voran. Als ich dann 10 Minuten vor der Abfahrt meines Zuges dran war, legte ich Zettel mit Zugnummer und Zeit auf den Tresen. Da wurde dann auf das Schild links verwiesen mit den Zugnummern und –zeiten sowie ein Schild mit japanischen Schriftzeichen. Jetzt wurde mir übersetzt, was diese Schriftzeichen bedeuten „Züge fallen heute aus wegen Taifun“. Damit war der Andrang auch erklärbar. In Kyoto selber war es nur bedeckt und es ab und zu mal leicht genieselt. Jetzt musste also Plan B her.
Plan B sah vor, einfach die Tage zu tauschen. Also war heute Kyoto mit seinen vielen Tempeln angesagt. Zuvor ging es aber erstmal ins Hotel und die Unterlagen rausgesucht.

In Kyoto kostet die Fahrt mit dem Bus immer 230 Yen. Alternativ kann man sich die Tageskarte für den Bus für 500 Yen holen bzw. es gibt es auch noch diverse Kombitickets Ticket.

Das Ticket wurde z.B. in meinem Hotel verkauft, was ich aber erst am Abend per Zufall feststellte.

Erstes Ziel war heute der Goldene Pavillon (Kinkaku-ji). Erst ein Stück mit der U-Bahn bis zur Stadion Kitaoji fahren und dann geht es weiter mit dem Bus. Der Weg in der U-Bahnstadion zum Bus und welchen Bus man nehmen muss, ist sehr gut beschildert. Vor der Bushaltestelle befindet sich noch ein Fahrkartenschalter, wo man den Tagespass kaufen kann. Also bis zur entsprechenden Haltestelle gefahren und dann zum Goldenen Pavillion gelaufen. Errichtet wurde der Pavillon Ende des 14. Jh. durch einen Shogun, der sich dort zur Ruhe setzen wollte. Leider wurde das Original 1950 durch Brandstiftung zerstört. Glücklicherweise wurde er wieder aufgebaut. Die Geschichte kann man auch im Roman „Der goldene Pavillon“ von M. Yukios nachlesen.
Vorab meine Einschätzung zu dieser Anlage. Wunderschön, mit einem ganz tollen Garten. Leider waren extrem viele Touristen dort. Es war fast schon überlaufen.

Bei den Sehenswürdigkeiten waren viele Japaner in ihrer tradionellen Kleidung unterwegs. Davon wird es am heutigen Tag einige Fotos geben



Das Eingangstor zur Parkanlage

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Gebäude im Park



Der goldene Pavillon





Die Parkanlage mit den vielen Touristen.



Ein Bonsaibaum





Nochmals der Pavillon



Im Park



Wieder der Goldene Pavillon





Am Ende des Rundgangs gab es dann Softeis in der Geschmacksrichtung Grüner Tee.
Ich esse gerne Eis, aber das war absolut nicht meine Geschmacksrichtung.  Probiert und für nicht gut befunden.

Jetzt geht es erstmal zur Bushaltestelle und dort lege ich eine kleine Pause ein.

Andrea:
Auch hier gilt wieder: Die "können" Gärten! Sehr schön, wobei der goldene Tempel auch was für sich hat.

Paula:
Echt, du magst kein Grünteeeis? Das liebe ich. Ich hab mir alles Grünteezeugs gekauft, Grünteekuchen fand ich auch seehr lecker  :)

Schön wie sich der goldene Tempel im Wasser spiegelt! Bei uns hat es damals leider den ganzen Tag geregnet, aber extrem bevölkert war die Anlage auch. Wie bei uns im Schloß Neuschwanstein, ich glaube das ist von der touristischen Bedeutung her auch vergleichbar.

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