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Japan im Oktober 2014 oder wie umgeht man den Taifun Vongfong
andi7435:
Tag 2 3.10.2014 – Hakone
Heute stand der Ausflug nach Hakone in der Nähe des Mt. Fuji an. Beim Aufstehen war fast wolkenloser Himmel, kurz frühstücken und los ging es zum Hauptbahnhof von Tokyo. Noch ein Wort zum Frühstück. Ich fand das Frühstück in keinem Hotel gut.
Heute stand auch die erste Fahrt mit einem Shinkanzen an. Das sind Hochgeschwindigkeitszüge die die Städte mit bis zu 320km/h verbinden. Sitzplatzreservierung war schon erledigt. Bevor man aber den Bahnsteig betreten darf, muss man durch 2 Kontrollen durch, wo man seinen JR Railpass zeigen muss. Wer keinen hat, entwertet an diesen Stellen seine Fahrkarte.
Die heutige Tour habe ich mir aus den ersten verlinkten Reisebericht abgeschrieben.
Die Anzeigen auf den Bahnsteig wechseln immer zwischen japanisch und englisch wie man auf den Bildern erkennen kann.
Einfahrt meines Zuges
Bevor man in den Zug durfte, wurde er noch schnell gesäubert und die Sitze in Fahrtrichtung gedreht. Der Shinkanzen Kodama 641 brachte mich innerhalb von 35 Minuten mit 3 Zwischenstops von Tokyo nach Odawara, Entfernung ca. 90 km.
Nach Ankunft in Odawara wechselt man dann zu einem anderen Bereich im Bahnhof, wo die Tozanlinie abfährt. Zuvor habe ich mir aber noch den 2-Tagespass für 4000 Yen gekauft. Damit sind alle Fahrten mit Bus, Seilbahn, Zug und Schiff in dieser Region abgedeckt. Gleichzeitig bekomm man noch entsprechendes Infomaterial und Karten in die Hand gedrückt. Dann fährt man mit der Tozanlinie ca. 15 Minuten bis zur Endhaltestelle. Dort wechselt man in die nächste Bahn nach Gora. Das ist eine richtige Bergbahn und die Ausweichstellen sind teilweise raffiniert gelöst. Das kannte ich so nur von einen Privatbahn in Neuseeland. Nach 30 Minuten erreicht man die Endstation und man wechselt in die nächste Bahn. Diese bringt mich zur Talstadion der Seilbahn.
Die Seilbahn
Mit der Seilbahn geht es dann auf 1044m Höhe. Während der Fahrt mit der Seilbahn kann man den er ersten Blick auf den Mt. Fuji erhaschen. Leider hat er jetzt noch keine Schneekappe wie man ihn von den bekannten Bildern kennt.
Und in eine andere Richtung
Hier befindet sich ein Termalgebiet.
Blick auf die Seilbahn
Und noch einige Ausblicke auf den Mt. Fuji
Diese Ei steht vor der Seilbahnstation. Beliebtes Objekt zum Fotografieren, zumal der Mt. Fuji im Hintergrund zu sehen ist.
Dieser Mann betrachtet ganz versunken seine Arbeit
Dann holt er die fertig gekochten Eier aus dem Wasser. Diese kann man gleich vor Ort kaufen und verzehren. Sie sollen ein langes Leben bescheren.
Die Seilbahnstation
Hätte ich nicht die Infos aus dem anderen Reisebericht gehabt, wäre ich jetzt mit der falschen Seilbahn wieder zurückgefahren. Die Stadion kann von 2 Seiten aus erreicht werden. An der 2. Talstation setzt man dann mit einen Schiff über. Die Fahrt über den See dauert ca. 30 Minuten. Irgendwie hatte ich habe keine Lust mehr Fotos zu machen, ich war irgendwie schon kaputt.
Ich stieg dann an der ersten Station aus. Dort war eine alte Zollstation wieder aufgebaut wurden. Man konnte diese besuchen. War recht schön gemacht.
Dann ging es am Ufer in einen Park entlang. Dabei kam man dann an diesem Haus vorbei.
Ich sehnte dann nur noch eine Bushaltestelle herbei. Zwischenzeitlich gab es noch diesen Blick.
Dann war ich endlich an der Bushaltestelle. Es kam dann auch ziemlich schnell ein Bus und ich hatte Glück einen der letzten Sitzplätze zu bekommen.
In Odawara machte ich noch schnell eine Sitzplatzreservierung für den Shinkansen und dann ging es zurück nach Tokyo. Ich war jetzt aber so richtig kaputt.
nordlicht:
Deine Kostenaufstellung hat mich ja sehr überrascht. Vor allem bei den übernachtungen hätte ich deutlich mehr erwartet. Da wird Japan ja fast bezahlbar.
--- Zitat von: andi7435 am 15. Oktober 2014, 18:30:35 ---Noch ein Wort zum Frühstück. Ich fand das Frühstück in keinem Hotel gut.
--- Ende Zitat ---
Das kenne ich ähnlich aus China. Das Frühstück war da auch immer nicht so dolle. Aber dafür waren die anderen Mahlzeiten umso besser.
Was gab es denn bei Dir zu essen (ausser Eier aus dem Thermalgebiet ;))?
--- Zitat ---
--- Ende Zitat ---
:thumb:
Paula:
Oh noch ein Japa Reisebericht, da bin ich gerne dabei!
Ich erinnere mich noch wie wir den Weg zum Tokioter Rathaus gesucht haben und auch mit Hilfe eines Einheimischen nicht geschafft haben...
Der Blick auf den Fuji ist toll!
Rainer:
--- Zitat von: nordlicht am 16. Oktober 2014, 07:16:13 ---Deine Kostenaufstellung hat mich ja sehr überrascht. Vor allem bei den übernachtungen hätte ich deutlich mehr erwartet. Da wird Japan ja fast bezahlbar.
--- Ende Zitat ---
Die japanische Regierung fährt ja auch seit Jahren einen gnadenlosen "Geldentwertungskurs", auf den internationalen Devisenmärkten hat der Yen seit 2012 ca. 40% eingebüßt. Obwohl das der schwächelnden japanischen Wirtschaft nachweislich nichts geholfen hat, versucht sich Herr Draghi von der EZB jetzt mal am gleichen Experiment...
Andrea:
Andreas, hast du denn eines von den Eiern gegessen? Sind das normale Hühnereier?
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