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Japan im Oktober 2014 oder wie umgeht man den Taifun Vongfong

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Flicka:

--- Zitat von: andi7435 am 03. November 2014, 19:34:24 ---
Aber so richtig erleichtert war ich erst, als ich den Pass in der Hand hatte.


--- Ende Zitat ---

Ja, so wäre es mir natürlich auch gegangen, und Gedanken darüber, wie ich an Ersatzdokumente kommen könnte, hätte ich mir auch gemacht. So cool, dass ich mich dann im Zug lässig zurückgelehnt hätte, bin ich definitiv nicht. Aber ich finde es schön, wie sich mein positives Bild von Japan bestätigt.

Andrea:
Da hast du dem Taifun ein Schnippchen geschlagen und dann das! Ich wäre wahrscheinlich total aufgelöst gewesen. Aber es ist ja alles gut gegangen und den schönen Palast hast du auch gesehen. Dass der dich in den Bann gezogen hat, will ich glauben, denn der ist total schön!

andi7435:
Tag 7 – 8.10.2014 Kyoto – Tokyo

Heute sollte es wieder mit den Shinkansen zurück nach Tokyo gehen. Erst war nochmals Frühstücken im Hotel angesagt. Nach dem Check-Out ging es mit dem Koffer zum Bahnhof und dort habe ich mir wieder eine Platzkarte geholt. Machte auch Sinn, da der Zug auch im reservierten Bereich sehr gut belegt war. Aber bei der Platzkarte holen, passierte wieder mal ein kleines Missgeschick. Glücklicherweise kam ich nur bis zur Tür und wurde dann wieder zurückgerufen. Ihr könnt es euch sicherlich denken, was passiert war. Ich hatte auf den Tresen wieder mal meine Dokumentenmappe mit Reisepass liegen lassen.
Als ich dann auf dem Bahnsteig auf den Zug wartete, stand neben mir eine Schulklasse mit ca. 30 Schülern. Alter würde ich mal auf 14 Jahre schätzen. Ich hoffte, dass sie nicht in meinen Waggon saßen. Man kennt ja das von zu Hause, was dann abgeht. Leider erfüllte sich die Hoffnung nicht. Aber das Ganze war kein traumatisches, sondern ein traumhaftes Erlebnis für mich. Als Erstes wurden alle anderen Fahrgäste in den Waggon beim Einsteigen vorgelassen. Anschliessend ist die Klasse ohne Drängeln und Schuppsen eingestiegen. In den 3h Stunden Fahrt hat man von der Klasse, trotz Ausgabe von Bentoboxen, Kartenspielen über den Gang hinweg und andere Aktivitäten nichts gehört. Ein Traum.
Nach der Ankunft in Tokyo ging es zum vorgebuchten Hotel. Es war wieder das Hotel Asia Center of Japan, wie schon am Anfang der Tour. Auch heute konnte ich mein Zimmer wieder vor 14.00Uhr beziehen. Aber am Empfang wartete noch eine Überraschung auf mich. Ich hatte die Schutzkappe für mein Kameraobjektiv im Zimmer vergessen gehabt. Das hatte ich bis dahin noch gar nicht bemerkt. War aber froh, den Objektivdeckel jetzt wiederbekommen zu haben.
Nach einer kleinen Mittagspause ging es wieder in die Stadt. Ziel war diesmal der Meji-Schrein.

Das Eingangstor zur Parkanlage



Dann kommt man an geopferten Sakefässern aus Japan und Weinfässern aus Europa vorbei.







Dann wieder ein anderes Tor.


Jetzt sind wir am Meji-Schrein angekommen. Die folgenden Bilder kommentiere ich einfach mal nicht.



















Direkt neben der Parkanlage mit dem Schrein und nur von der Eisenbahn getrennt, befindet sich die Takeshita-dori. Das ist die Einkaufsmeile für japanische Schulmädchen. Von „Hallo Kitty“-Läden bis zu anderen Styles finden die Mädchen hier alles. Am Eingang der Straße wird ein Mädchen professionell abgelichtet.



Blick in die Straße



Anschliessend bin ich mit dem Zug zwei Stadionen bis zum Bahnhof Shinjuku gefahren. Dort bin ich dann in Richtung Rathaus noch etwas durch die Straßen gebummelt.

Das Rathaus von Tokyo



Auf dem Vorplatz



Dann bin ich nochmals in beiden Türmen in die 45. Etage gefahren und habe die Aussicht auf Tokyo genossen. Auch hier noch einige Bilder.





















Andrea:
Japan wird mir immer sympathischer... Wenn ich dagegen an die Horden egoistischer Touristen aus Japan denke, dann passt da irgendwas nicht. Liegt wahrscheinlich an der sehr knapp bemessenen Urlaubszeit der Japaner.

Und irgendwie finde ich sie mittlerweile liebenswert mit all dem bunten Kitsch und den Mangas auf der einen Seite und ihren lebendigen Traditionen auf der anderes Seite.

andi7435:

--- Zitat von: Andrea am 10. November 2014, 22:35:26 ---Japan wird mir immer sympathischer... Wenn ich dagegen an die Horden egoistischer Touristen aus Japan denke, dann passt da irgendwas nicht. Liegt wahrscheinlich an der sehr knapp bemessenen Urlaubszeit der Japaner.

Und irgendwie finde ich sie mittlerweile liebenswert mit all dem bunten Kitsch und den Mangas auf der einen Seite und ihren lebendigen Traditionen auf der anderes Seite.

--- Ende Zitat ---

Ich denke mal, wir können die Asiaten auch nicht so richtig nach Nationalität unterscheiden. Viele Touristen mit den "Schlitzaugen" kamen aus China oder Korea. Hast du irgendwie an der Sprache erkannt.

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